Lesemonat: Januar

Hallo ihr Lieben!

Juhu! Ich verfasse nun den ersten Lesemonat im Jahr 2017. Ich habe
mir vorgenommen wieder mehr zu lesen und möchte versuchen, mich 
nicht mehr allzu sehr stressen zu lassen und bisher klappt es 
ganz gut. Ich habe zwar "nur" vier Bücher geschafft, aber das 
ist immerhin schon weitaus mehr als ich in den letzten vier 
Monaten gelesen habe. Ich freue mich nun auch darauf meine 
Rezensionen zu verfassen. Euch wünsche ich beim Lesen 
natürlich auch viel Spaß!

Lesemonat Januar im Überblick:

Gelesene Bücher: 4
Seiten insgesamt: 1.650
Buchtitel: 1. "Phase Null - Die Auserwählten" von James Dashner
           2. "Die Stille vor dem Tod" von Cody McFadyen
           3. "Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet" von
               B. A. Paris
           4. "Anders" von Anita Terpstra


1. "Phase Null - Die Auserwählten" von James Dashner

Inhaltsangabe: "Sie sind die Auserwählten. Dazu erkoren, 
eine Welt zu retten, die längst verloren scheint. Sie sind 
die Zukunft der Menschheit und ihre einzige Hoffnung. Das 
glauben sie zumindest. Denn noch ahnen sie nichts von 
geheimen Allianzen, schockierenden Geheimnissen und 
unverzeihlichen Lügen. Sie wissen nur, dass sie von ANGST 
auf die erste Phase des Experiments vorbereitet werden.
Das macht die Auserwählten zu Freunden – und damit beginnt 
der Verrat an Thomas."

od
(Quelle: Selbstgemacht, Instagram: @Weltenbummlerinx)

Genre: Jugendbuch
Seiten: 437
Titel: 4/5
Cover: 5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Das Buch habe ich von wasliestdu.de als kostenloses
Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen und ich bin
sehr glücklich darüber, da ich die "Die Auserwählten"-Reihe
sehr mochte und es toll war noch einen Einblick zu erhalten
und die Szenen aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu
können. Außerdem war es schön wieder Zeit mit den Charakteren
verbringen zu können, vor allem über mehr Informationen
über mein Liebling Newt habe ich mich gefreut. Auch wenn
mich die Beziehung von Newt und Sonya wirklich unfassbar
traurig gemacht hat. Das war einfach der Knaller sowas
(Nein, ich spoiler jetzt mal nicht) noch erfahren zu müssen.
Und wie sie auseinander gegangen sind, uff, das hat mich
echt gekillt.
Traurig gemacht hat mich auch diese Stelle: "Dann zeigte
er auf Newt. "Der da ist nicht immun - bringt ihn in
sein Zimmer zurück und ruft einen Arzt, der ihn testen soll."
Auch wenn man als aufmerksamer "Die Auserwählten"-Leser
natürlich schon wusste, dass Newt nicht immun ist, war
es trotzdem nochmal ein Schlag in die Magengrube. 

Eine weitere Stelle, die mich zum Nachdenken gebracht hat:
"Er scrollte die Dokumente durch und prägte sich so viel
davon ein wie nur möglich. Er erfuhr die wahren Namen seiner
Freunde und musste über einige davon lachen. Siggy, alias
Bratpfanne, hatte von seinen Eltern den Namen Toby erhalten,
den Thomas zum Totlachen fand, obwohl er nicht sagen konnte,
warum." (S. 302)
- Erstens: Ich hätte gerne ALLE echten Namen erfahren. 
Finde sowas interessant und hätte gerne gewusst wie Minho
und co. wirklich hießen. Außerdem hätte ich gerne erfahren,
wieso die Leute überhaupt die Namen geändert haben und
nach welchem Prinzip sie bei der Namensgebung gehandelt
haben.
- Zweitens: WAS ZUR HÖLLE IST SO WITZIG AN TOBY? Toby
ist ein völlig normaler, sogar recht cooler Name. "Siggy"
oder "Bratpfanne" finde ich da weitaus seltsamer. 
- Drittens: Ich hätte mich über einen Verweis gefreut,
wegen Thomas/Stephen. Irgendeine Gefühlsregung, als er
seinen eigenen, alten Namen gelesen hat.

Allgemein wüsste ich gerne, wieso "Chuck" weiterhin "Chuck"
genannt wird, obwohl er von ANGST den Namen "Charles"
bekommen hat.

Diese Szene von Chuck hat mich übrigens sehr glücklich
gemacht: "Chuck kicherte und quiekte wie ein Schweinchen,
was ihn irgendwie unwiderstehlich machte." (S. 309)
-> Ich liebe kleine Zufälle und hier ist die Seitenzahl 309 
und ich habe am 30.9 Geburtstag und zudem sind Schweine meine
Lieblingstiere.

An dieser Stelle "Newt ging zielstrebig zum Friedhof zu
den Gräbern mit den einfachen Holzpfosten, in denen die
Jungen lagen, die bereits auf der Lichtung gestorben waren."
(S. 359) habe ich mich gefragt, wie viele bereits gestorben
sind und welche Begründung Thomas geliefert wurde. Wieso
reagiert Thomas nicht? Bei dem ersten Tod war er noch
fassungslos, wie konnte ein weiterer Tod gerechtfertigt
werden, beziehungsweise noch mehrere? 

Ich muss übrigens nochmal anmerken, dass ich Alby in diesem
Buch überaus sympathisch fand. In den ersten Büchern war
er ja nicht so super drauf.

Zum Schluss noch ein kleiner Spoiler, wenn ihr diesen
nicht lesen wollt, überspringt den nächsten Absatz am
Besten:
Ich fand das Ende ziemlich schockierend, da man erfahren
hat, dass Theresa ihr Gedächtnis niemals verloren hat
und bloß IMMER eine hinterlistige Schlange war. Ich meine,
ich konnte sie noch nie leiden, aber ich habe gehofft, dass
sie Thomas wirklich mag und nur von ANGST unter Druck gesetzt
wurde, aber ich schätze, dass alles nur gespielt war.


2. "Die Stille vor dem Tod" von Cody McFadyen

Inhaltsangabe: "Smoky Barrett ist zurück. An einem kalten 
Oktobertag werden Smoky Barrett und ihr Team nach Denver, 
Colorado, gerufen. Im Haus der Familie Wilton ist 
Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie 
wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut 
geschriebene Botschaft Smoky mit der Lösung des Falles 
beauftragt. Doch das Unheil ist weit größer, denn die 
Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei 
Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer
Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die 
Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das 
Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten 
Abgründigkeit  zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen 
ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus."

44925380-00-00

Genre: Thriller
Seiten: 478
Titel: 3/5
Cover: 4/5
Inhalt: 1,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 2,5/5


Ich bin WIRKLICH enttäuscht von diesem Buch. Ich liebe die
ersten Teile der Smoky Barrett-Reihe und ich liebe die
Charaktere und die Fälle und die Spannung und ALLES, aber
dieses Buch war einfach ein totaler Reinfall. Nach langer
Wartezeit war ich extrem gespannt und neugierig und wurde
deswegen umso mehr enttäuscht.
Dies ist definitiv keine würdige Fortsetzung der Smoky
Barrett Reihe. Ich kann das Buch nicht empfehlen, aber
vor allem solltet ihr es nicht lesen, wenn ihr Cody
McFadyen noch nicht kennt. Ihr werdet nur schlecht von
ihm denken, wenn ihr mit diesem Buch einsteigt.
Hier mal ein paar Gründe, weshalb ich das Buch doof finde:

-> Es ist viel zu langatmig und es wird viel sinnloses
Zeug beschrieben. Anstatt den Fall spannend auszuweiten,
wird nur um den heißen Brei gelabert. Die Therapie von
Smoky wurde zu extrem ausgeschmückt. Das war einfach
langweilig. Außerdem fand ich Smokys Veränderung unschön.
Ja, okay, vermutlich wollte Cody ihre "schwache Seite"
hervorheben, aber ich fand dies nicht gelungen.
-> Die Charaktere wurden nicht genug hervorgehoben. Alles
war irgendwie oberflächlich. Es wurde viel zu wenig von 
Bonnie berichtet, auf die ich mich am Meisten gefreut habe.
Ich konnte auch nur wenig Punkte für die Charaktere vergeben,
da zwei GUTE und TOLLE Charaktere "böse" wurden (OH GOTT!!!
WIE OFT HABE ICH HIER NUN SCHON ERWÄHNT, DASS ICH ES HASSE,
HASSE, HASSE WENN CHARAKTERE DIE ICH MAG PLÖTZLICH KACKE
WERDEN? Das ist in einem einfachen Buchverlauf schon kacke,
aber wenn dir eine Person über eine komplette Reihe so ans
Herz wächst und sie dann ganz plötzlich ihre schlechte Seite
zeigt, ist das einfach frustrierend und scheiße!) 
Und die anderen Charaktere, wie z.B eben Bonnie wurden zu
wenig erwähnt. Smoky hat sich negativ verändert, usw. Ich
konnte einfach nicht mehr Punkte vergeben. 

Ich habe allerdings viele Zitate herausgeschrieben, welche
ich schön oder auf irgendeine Art und Weise ansprechend
fand, das ist ein riesiger Pluspunkt und deswegen gibt es
volle Punktzahl für den Schreibstil, welcher alles in allem
gut war.
Bevor ich mich weiteren negativen Punkten widme, schreibe 
ich nun alle Positiven Zitate nieder:

1. "Ich stoße einen resignierten Seufzer aus. Ich nehme einen
James Classic, überlege ich. Mit einer kleinen Portion
Arschgesicht. Zum Mitnehmen. Aber ich bin zu müde und zu 
schwanger, um mich über James zu ärgern. Ich bin allerdings
nicht zu müde, um das kleine neue Nugget an persönlichen
Informationen zu speichern: James schaut sich keine Nachrichten
an." (S. 30-31)
-> Finde die Anspielung einer Fastfood Bestellung mit der
Kombination "Nugget" extrem lustig.

2. "Ich weiß, was Tränen sind. Was glauben Sie, warum ich
so viel lache?" (S. 55)

3. "Seine Liebe hat mich geheilt." (S. 59)

4. "Das Leben ist schön - auch wenn ich manchmal das Gefühl
habe, als würde hinter der nächsten Ecke immer noch die
Schwärze lauern." (S. 59-60)

5. "Ich hatte meine ganze Welt verloren, doch ich bekam sie
zurück." (S. 133)

6. "Ich glaube eher, dass ich den Verstand verloren habe. Dass
das Haus, das ich bin, eingestürzt ist." (S. 140)

7. "Diejenigen, die nicht begreifen, was Leid und Tod
bedeuten, können auch das Leben nicht begreifen." (S. 159)

8. "Das Leben ist nicht der Ort, an dem die Hoffnung so
plötzlich und unerwartet stirbt." (S. 166)

9. "Ihre Schönheit, ihre Frische und die gerade erst
einsetzende Verwandlung zur Frau lassen mich an einen
Wasserfall denken oder einen Sonnenaufgang. Irgendwas
wunderbares, das in anmutiger Bewegung ist und zu lebendig
um Still zu verharren." (S. 174)

10. "Ich spüre, wie sich Schweiß zu Perlen verbindet, die
an mir herunterrinnen, als mein Körper Tränen aus Panik
weint." (S. 201)

11. ""Nehmen wir mal die kindlichen Opfer, dann fällt die
Antwort ganz leicht. Diese Opfer waren unschuldig, sie
waren rein und gut. Trotzdem werden sie schnell vergessen,
manchmal sogar von ihren Familien. Aber irgendjemand sollte
sich erinnern." Tränen laufen mir übers Gesicht. "Es gibt
Wunden, die sollten nicht heilen. Es ist nicht richtig,
wenn die Welt sich weiterdreht, als wäre nichts geschehen."
(S. 223)

12. "Du selbst bestimmst die Geschwindigkeit, mit der du
dich bewegst. Es ist nichts falsch daran, die Welt warten
zu lassen." (S. 278)

13. "Wie es scheint, habe ich mir in der letzten Zeit eine
Weitere Unart angewöhnt: das Warten auf den perfekten
Augenblick zum Anfangen. Der kommt natürlich nie. Es ist nur
eine weitere Spielart der Angst - eine Ausrede, reglos zu
verharren. Die einzige Lösung besteht darin, entschlossen
nach vorn zu schreiten." (S. 321)

14. "Diese Welt ist ein gefühlloser riesiger Stein, auf dem
das Überleben oft eine knappe Sache ist - und größtenteils
Glückssache. Die Chancen, einsam zu sein und Leid zu
erfahren, sind viel größer als die, eine Partnerschaft
einzugehen, die etwas bedeutet. Ein Augenblick der
Liebe ist das Bedeutungsvollste, was die meisten von uns
jemals erleben werden." (S. 336)

15. "Wir küssen uns, und während seine Seele meine Seele
füllt und umgekehrt, rufe ich mir ins Gedächtnis: Das hier
ist alles, was zählt." (S. 336)

16. "Eines habe ich gelernt: dass jede Angst zu besiegen ist.
Sie kann dir den Mut rauben, sie kann dich lähmen, sie
kann außer Kontrolle geraten, besonders, wenn die Angst
selbst zum Gegenstand der Angst wird, (...) sie kann aber
auch Ansporn sein und Kräfte freisetzen, von denen du gar
nicht gewusst hast, dass du sie besitzt." (S. 475)


So, nach diesen wirklich vielen (meiner Meinung nach) guten
Zitaten, folgen ein paar andere Anmerkungen.

Es ist zwar schon relativ lange her, seit ich die anderen
Teile der Smoky Barrett Reihe gelesen habe, aber ich 
meine mich daran erinnern zu können, dass Smoky Tommy als
"nicht gutaussehend" bezeichnet hat. Vielleicht täusche
ich mich, aber ich bin eigentlich übrzeugt davon. Ich
meine mich daran zu erinnern, dass ich es damals gemein
fand, dass sie ihn als "nicht gutaussehend" bezeichnet.
Nun, im neuen Teil redet sie dann plötzlich ganz anders:
"Tommy ist ein Drei-Sterne-Feinschmeckermenü für das
weibliche Auge, und sicher auch für manches männliche, ob
angezogen oder nackt. Er ist sagenhaft sexy, wie ein Model
auf dem Titelblatt des GQ Magazine, unter der Titelzeile
Hot Latin Lovers." (S. 59)
Ich würde die anderen Teile nun echt gerne nochmal lesen,
um herauszufinden, ob ich mich täusche oder nicht. Aber
vielleicht hat ja einer von euch die Bücher vor kurzem
gelesen und weiß was ich meine? 

Was ich zum Schluss noch negativ anmerken muss, ist die 
teilweise schlechte Übersetzung, z.B "Nicht alle Latten
im Zaun" (S. 231) statt "Nicht alle Latten am Zaun"


3. Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet" von B. A. Paris

Inhaltsangabe: "Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. 
Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, 
bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft 
als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter 
Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum 
zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und 
nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und 
Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach 
fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. 
Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite."

d
(Quelle: Selbstfotografiert ~ Instagram: @weltenbummlerinx)

Seiten: 352
Genre: Psychothriller
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5


Ich fand das Buch echt unglaublich gut! Es ist zwar kein
blutiger Psychothriller, aber der Terror, den Jack mit Grace
abzieht ist defintiv Thrillerreif! Ich fand das Buch 
durchgehend spannend und habe die ganze Zeit mit Grace 
mitgefiebert.
Komisch fand ich nur, dass Grace und Jack nach drei Monaten
noch keinen Sex hatten und dann sofort geheiratet haben.
Ich liebe meinen Freund auch über alles, würde aber niemals
auf die Idee kommen, ihn nach so kurzer Zeit schon zu
heiraten. Ich finde Grace hätte bei vielen Dingen bereits
stutzig werden sollen, sodass es erst gar nicht so schlimm
hätte werden können. Auch als er sie vor die Wahl
gestellt hat und sie sich für ihn und gegen ihre Schwester
Millie entschieden hat.. Sie hätte sofort sagen sollen,
dass sie lieber ihre Schwester im Krankenhaus besuchen geht.
Was ich auch nicht verstanden habe: Wieso sagt Millie nichts
zu Janice? Ich schätze Janice als sehr sympathische
Person ein, die sich für Millie und Grace einsetzen würde.

Lustig fand ich allerdings die Namensauswahl von Jack:
"Als erstes habe ich einen perfekten Namen gesucht und bin
auf Angel gekommen. Ich habe sogar überlegt, mich Gabriel
Angel zu nennen, aber das wäre doch zu dick aufgetragen
gewesen, daher habe ich ein bisschen nachgedacht, ein
paar Recherchen angestellt und entdeckt, dass die
guten Kerle im Film oft Jack heißen - und Simsalabim - schon
war Jack Angel geboren." (S. 119) Ich musste SOFORT an
"Jack the Ripper" denken und finde es traurig, dass dazu
nichts geschrieben wurde.

Zum Abschluss noch etwas positives über das Ende, wenn
ihr nicht gespoilert werden wollt, lest nicht weiter:

Ich finde es gut, dass Esther gemerkt hat, dass Jack böse
ist und wie sich alles wirklich abgespielt hat. Ich fände
es furchtbar deprimierend, wenn niemals jemand von Jacks 
Schuld erfahren hätte. Das Ende fand ich allgemein sehr
spannend beschrieben. Ich kann dieses Buch nur jedem ans
Herz legen. 


4. "Anders" von Anita Terpstra

Inhaltsangabe: "Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden 
Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche 
Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen
mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos 
verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot 
aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden 
verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann
bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene
Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und 
nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr 
Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?"

(Bild folgt)

Seiten: 383
Genre: Thriller
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Die Bücher "Anders" von Anita Terpstra und "Saving Grace - 
Bis dein Tod uns scheidet" von B. A. Paris habe ich vom
Bloggerportal erhalten. Beide Bücher habe ich im Januar
verschlungen! Die Bücher gehören definitiv zu meinen
Favoriten vom Lesemonat Januar.
Das Buch ist der Autorin gelungen. Alleine den Terror
von Sander fand ich so spannend, meiner Meinung nach hätte
dieser ein ganzes Buch füllen können. Ein jüngerer Bruder,
der seine ältere Schwester brutal schikaniert und niemand
glaubt ihr? Niemand glaubt ihr, bis es zu spät ist.

Den Abschluss fand ich auch sehr gelungen, da er Raum
für Spekulationen ließ. Ich wüsste nun gerne wie es mit
Bas weiter geht und ob er Züge und Verhaltensweise von
seinem Bruder geerbt hat.
Obwohl ich offene Enden mag, zumindest wenn es nicht zu
extrem ist, stelle ich mir ein paar Fragen. Was zum Beispiel
ist mit Harjan geschehen? Und sind Iris und Christiaan
wieder ein Paar?


In den Februar bin ich mit dem Buch "Das Paket" von
Sebastian Fitzek gestartet, welches mir mein Freund
zu Weihnachten geschenkt hat. Bisher gefällt es mir
unglaublich gut.

Jahresleseübersicht 2016

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich mir vorgenommen eine Jahresleseübersicht für Euch zu verfassen. Sortieren werde ich die Bücher nach „Absolut Perfekt“ (Und absolut empfehlenswert) – „Gut“ – „Zufriedenstellend“ und „Schlecht“ — Ja, leider habe ich 2016 auch schlechte Bücher gelesen, weshalb es diese Kategorie überhaupt gibt. Außerdem folgt noch eine allgemeine Übersicht. Wie viele Bücher habe ich diesen Monat insgesamt gelesen? Und wie viele Seiten? Welcher Monat war lesetechnisch der Beste? (Leider habe ich erst im Februar angefangen Rezensionen zu schreiben, weshalb es keinen Lesemonat Januar gibt.

Allgemeine Leseübersicht:

Monat                                               Bücher                                                                    Seiten

Februar                                                 3                                                                                1.239

März                                                       5                                                                                1.954

April                                                       6                                                                               2.203

Mai                                                          8                                                                               3.434

Juni                                                          7                                                                               3.148

Juli                                                            6                                                                               2.456

August                                                    6                                                                               1.948

September                                             2                                                                                   959

Oktober                                                   3                                                                                   961

November/Dezember                         3                                                                                 1.322

Insgesamt                                             49                                                                              19.624

 

 

WOW! Ich habe tatsächlich insgesamt 49 Bücher und 19.624 Seiten gelesen. Das finde ich schon sehr gut. Ich weiß, manche von Euch lesen mehr, aber ich finde es für mich persönlich gut und ausreichend. Wie man sieht war mein bester Leseonat der Mai mit 8 Bücher und 3.434 Seiten. Wie man ebenfalls sieht habe ich ab September weniger gelesen. November und Dezember musste ich dann letztendlich sogar zusammenfassen, weil ich so wenig gelesen habe. Seit September habe ich eine neue Arbeitsstelle, weshalb ich kaum noch Zeit zum lesen habe, Anfang Oktober bin ich dann auch noch in meine erste eigene Wohnung gezogen, weshalb ich zusätzlich zum vielen arbeiten auch noch im Umzugsstress war. Ich hoffe eigentlich, dass ich 2017 wieder mehr lesen kann, aber mittlerweile ist auch schon wieder der 17. und ich bin erst bei meinem zweiten Buch angelegt, aber ich hoffe dennoch, dass es sich bald wieder einrenkt und ich mehr Zeit für mich und meine Bücher finde.

Nun folgt die Sortierung aller Bücher, welche ich im Jahr 2016 gelesen habe:

(INFO: Es wurden jeweils 5 Punkte für Cover, Titel, Inhalt, Schreibstil und Charaktere vergeben, die genaue Bewertung + die Rezesionen könnt ihr in den jeweiligen Lesemonaten durchlesen. Am Ende des Beitrags verlinke ich nochmal alle Lesemonate und füge hinter jedes Buch den Monat hinzu. Wenn euch eine Rezension zu einem Buch interessiert, könnt ihr Euch dann einfach den Monat merken und am Ende auf den Link klicken.)

ABSOLUT PERFEKT

 

 

  • „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ von Elizabeth LaBan // gelesen im März // Punkte: 25/25
  • „Broken – Der Moment in dem du fällst“ von Tabitha Suzuma // gelesen im April // Punkte: 22/25
  • „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell // gelesen im Juni // Punkte: 25/25
  • „Papierjunge“ von Kristina Ohlssen // gelesen im Juni // Punkte: 25/25
  • „Zurück ins Leben geliebt“ von Colleen Hoover // gelesen im August // Punkte: 25/25
  • „Love letters to the Dead“ von Ava Dellaira // gelesen im August // Punkte: 23/25
  • „Reasons to stay alive“ von Matt Haig // gelesen im August // Punkte: 18/20
  • „Simon vs. the Homo sapiens Agenda // gelesen im Oktober // Punkte: 22/25
  • „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson // gelesen Dezember // Punkte: 25/25

 

GUT

  • „Masterminds – Im Auge der Macht“ (Teil 1) von Gordon Korman // gelesen im Februar // Punkte: 21,5/25
  • „Die stille Kammer“ von Jenny Blackhurst // gelesen im März // Punkte: 20/25
  • „Der letzte Pilger“ von Gard Sveen // gelesen im März // Punkte: 20,5/25
  • „Digby“ von Stephanie Tromly // gelesen im April // Punkte: 21,5/25
  • „Joyland“ von Stephen King // gelesen im April // Punkte: 20/25
  • „Das Haus“ von Richard Laymon // gelesen im April // Punkte: 22/25
  • „Die Klinge“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 20/25
  • „Frag die Toten“ von Linwood Barclay // gelesen im Mai // Punkte: 20/25
  • „Der Geist“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 21/25
  • „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek // gelesen im Mai // Punkte: 21,5/25
  • „Finster“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 17/25
  • „Me and Earl and the dying Girl“ von Jesse Andrews // gelesen im Juni // Punkte: 20/25
  • „Der Käfig“ von Richard Laymon // gelesen im Juni // Punkte: 23,5/25
  • „Die Gang“ von Richard Laymon // gelesen im Juni // Punkte: 23,5/25
  • „Eine für Vier“ von Ann Brashares // gelesen im Juli // Punkte: 20/25
  • „Noah will nach Hause“ von Sharon Guskin // gelesen im August // Punkte: 21/25
  • „Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver // gelesen im September // Punkte: 22/25
  • „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J. K. Rowling // gelesen im Oktober // Punkte: 18/25
  • „Am Abgrund seiner Seele“ von Dania Dicken // gelesen im Oktober // Punkte: 20/25

 

 

ZUFRIEDENSTELLEND

  • „Bewusstlos“ von Sabine Thiesler // gelesen im Februar // Punkte: 15,5/25
  • „Verderbnis“ von Mo Hayder // gelesen im Februar // Punkte: 13,5/25
  • „Das Nest“ von Kenneth Oppel (Kinderbuch mit Zeichnungen) // gelesen im März // Punkte: 23/30
  • „Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar // gelesen im April // Punkte: 16/25
  • „Stirb, mein Prinz“ von Tania Carver // gelesen im April // Punkte: 13,5/25
  • „Der Killer“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 19,5/25
  • „Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross // gelesen im Mai // Punkte: 18/25
  • „Die Spur“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 17,5/25
  • „Der Schock“ von Marc Raabe // gelesen im Juni // Punkte: 16,5/25
  • „Der Geist“ von Richard Laymon // gelesen im Juli // Punkte: 19,5/25
  • „Der Todeswächter“ von Veit Etzold // gelesen im Juli // Punkte: 19,5/25
  • „Cooper“ von Eberhard Rathgeb // gelesen im Juli // Punkte: 14,5/25
  • „Doppeltot“ von Gideon Samson // gelesen im Juli // Punkte: 18,5/25
  • „Der Pfahl“ von Richard Laymon // gelesen im Juli // Punkte: 15,5/25
  • „Masterminds – Im Sog des Verbrechens“ (Teil 2) von Gordon Korman // gelesen im August // Punkte: 18/25
  • „The Girl on the Train“ von Paula Hawkins // gelesen im August //Punkte: 18,5/25
  • „Das Ufer“ von Richard Laymon // gelesen im September // Punkte: 18/25
  • „Das Spiel – Opfer“ (Teil 1) von Jeff Menapace // gelesen im November/Dezember // Punkte: 19/25
  • „Die Wahrheit“ von Melanie Raabe // gelesen im November/Dezember // Punkte: 15/25

 

 

SCHLECHT

  • „Endgültig“ von Andreas Pflüger // gelesen im Mai // Punkte: 12/25 (Das Buch hat nur so „viele“ Punkte, weil ich das Cover cool fand, das Buch an sich war grausam!)
  • „How to Love“ von Katie Cotugno // gelesen im Juni // Punkte: 11,5/25

 

Das war’s erstmal. Ich gehe jetzt weiterlesen, damit mein Lesemonat Januar vielleicht ein bisschen besser ausfällt, als die letzten Monate. 🙂

 

Bis bald,

Eure Weltenbummlerin

 

 

 

Lesemonate: November und Dezember

Hallo ihr Lieben!
Puh, irgendwie hinke ich ganz schön hinterher mit den ganzen
Rezensionen und mein SuB wird auch immer größer... 
Hab eigentlich gedacht, ich hätte soweit alles im Griff und müsste
jetzt nur noch den Lesemonat für Dezember fertigstellen, aber
falsch gedacht. Ich habe eben erst gesehen, dass ich gar keinen
Lesemonat für den Monat November verfasst habe.. Wo habe ich nur
meinen Kopf gelassen? Irgendwie waren die Umzugsmonate reichlich
stressig für mich, ich kam nicht zum lesen und viel Zeit für das 
Internet und meinen Blog hatte ich auch nicht. Ich hoffe, dass
sich das dieses Jahr wieder verbessert und ich wieder aktiver
lese und rezensiere. 
Um alles etwas kürzer zu fassen und damit ich nach diesem Beitrag
wirklich mit allen Lesemonaten aus dem Jahr 2016 fertig bin,
packe ich in diesen Post den November und den Dezember zusammen.
Wirklich viel habe ich eh nicht gelesen, leider.

Lesemonate November und Dezember im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 1.322 Seiten
Buchtitel: 1. "Das Spiel - Opfer" von Jeff Menapace (Teil 1)
           2. "Die Wahrheit" von Melanie Raabe
           3. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson


1. "Das Spiel - Opfer" von Jeff Menapace (Teil 1)

Inhaltsangabe: "Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen
Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des 
malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine 
Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr 
Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und 
Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum 
See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf 
ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben 
sie schon auserkoren…"

Das Spiel - Opfer von Jeff Menapace


Genre: Thriller
Seiten: 400
Titel: 4/5
Cover: 4/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3,5/5

Das Buch hat mich sofort angessprochen, da es nicht nur wie ein
Buch von meinem Lieblingsautor (Richard Laymon) heißt, sondern
das Cover auch ähnlich von der Covergestaltung ist, ebenfalls
vom Heyne Hardcore Verlag UND weil hinten drauf steht: "An alle
Richard Laymon-Fans: Lest das Spiel!" 
Wie hätte ich mich da nicht diesem Buch widmen können? Als ich
es dann vom Bloggerportal als kostenloses Leseexemplar zur
Verfügung gestellt bekommen habe, musste ich es dann natürlich
auch direkt lesen. Leider war es nicht so gut wie ich es mir
vorgestellt habe und da ich allgemein Stress und eine leichte
Leseflaute hatte, hat sich das Buch gezogen wie Kaugummi.
Das Thema war eigentlich ganz cool, obwohl ich mich die ganze
Zeit über die Blödheit der Familie aufregen musste. Es gab
so viele seltsame und gefährliche Vorfälle und sie sind trotzdem
nicht abgereist und haben alles viel zu sehr auf die leichte
Schulter genommen. Von Richard Laymon kenne ich zwar auch schon,
dass er scheinbar wahllos Charaktere tötet, welche ich mochte,
aber in diesem Buch war mir das irgendwie zu extrem. Ich
mochte die Familie, welche von den Fannelli-Brüder schikaniert
wurde zwar, allerdings konnte ich mich mit keinem Charakter
so richtig identifizieren, alle waren mir irgendwie zu
oberflächlich. Ausgerechnet zwei der getöteten Personen haben
es aber in mein Herz geschafft, weshalb ich es äußerst schade
fand, dass sie getötet wurden.
Eine allgemeine Frage: Wieso haben Leute, die James heißen, so
häufig den Spitznamen "Jim"? Das war in diesem Buch auch so und
es verwirrt mich jedes Mal aufs Neue. Ich finde James und Jim
ziemlich unterschiedlich.
Positiv fand ich eine Anspielung auf Chevy Chase, da mich dieser
an meinen Lieblingsweihnachtsfilm "Schöne Bescherung" erinnert.
Gerade zur Weihnachtszeit hat mich diese Anspielung sehr
erfreut. 

Zwei Szenen fand ich richtig super und spannend, falls ihr
nicht gespoilert werden wollt, überspringt diesen Teil:

1. Die Szene mit den Fannelli-Brüdern und ihrem "Vater"
(Der Tod/Unfall)
2. Die Abschlussszene mit Caleb und dem "Streich"


2. "Die Wahrheit" von Melanie Raabe

Inhaltsangabe: "Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen 
lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer 
Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau 
Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah 
wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben 
ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein 
gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, 
nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter 
sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. 
Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird 
werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles 
vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem 
Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist 
nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder - und er droht Sarah: 
Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren 
Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben."

images


Genre: Thriller
Seiten: 448
Titel: 2/5
Cover: 1/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 3/5

Ich fand das Buch "Die Wahrheit" von Melanie Raabe eigentlich
ganz cool. Es war ziemlich spannend und ich wusste lange nicht
wie sich alles entwickelt. Das Ende war für mich überraschend,
auch wenn es eigentlich recht eindeutig war. Später gehe ich
noch ein bisschen näher auf meine Meinung zu dem Ende und
der "Auflösung" ein, aber jetzt folgen erstmal ein paar
schöne Buchzitate:

"Woher weiß man, wenn man, wenn man einen Eisklumpen als Herz
hat?", fragt er. Im ersten Moment weiß ich nicht, was ich sagen
soll. Daran, dass man nichts mehr fühlt, so wie früher, denke ich.
Daran, dass Freude kein Taumel mehr ist, sondern nur noch ein
leichtes Lächeln. Daran, dass Wut nicht mehr siedend heiß ist,
sondern höchstens noch lauwarm. Daran, dass die Farben immer
weniger werden, daran, dass man nicht mehr weiß, was die 
Leute meinen, wenn sie von Glück sprechen. (...)
"Eisklumpen pochen nicht.", sage ich und ringe um ein Lächeln.
(S. 33)

"Meine Bücherregale nehmen eine ganze Wand im Wohnzimmer
ein, ich liebe und brauche Bücher. All diese eigenständigen
kleinen Universen zwischen zwei Buchdeckeln, in die ich so
gern reise, wenn ich das Gefühl habe, im falschen zu leben.
Oder wenn mir mein eigenes Universum nicht mehr reicht
oder mir entgleitet oder mir Schmerzen und Schaden zufügt."
(S. 129)

"Ereignisse an sich haben keine Bedeutung. Die Bedeutung
geben wir ihnen." (S. 159)

"Philipp trank Wein, ich weine in mein Glas." (S. 313)


Nun solltet ihr nicht mehr weiterlesen, wenn ihr nicht
gespoilert werden wollt:

Puh! Ich habe eigentlich felsenfest damit gerechnet, dass
"der fremde Mann" nicht der echte Philipp ist. Ich meine 
darauf lief doch alles hinaus? Vermutlich wurde man schon
zu sehr in diese Richtung gesteuert, dass man eigentlich
darauf hätte kommen müssen, dass er der echte ist, ABER
WAS ZUR HÖLLE? Ich hätte niemals mit dieser Begründung
gerechnet. Sarah war sich so sicher, dass er nicht der
Echte ist und auch die Reaktion der Mutter und die von
dem alten Nachbar ließen darauf schließen, dass er ein
Hochstapler ist. Auch in dem Teil von Philipp hatte man
immer das Gefühl, dass er nicht Philipp ist. Nun ja, nun
weiß man ja warum er sich so fremd und distanziert verhalten
hat, aber das erklärt meiner Meinung nach nicht alles.
Hier ein Beispiel aus dem Teil von Philipp:
"Doch da ist auch ein Foto, dass sie lachend und glücklich
in den Armen ihres Mannes zeigt." (S. 233-234)
Wenn er doch WEISS das er Philipp ist, kann er ja "in
meinen Armen" denken. Klar sollte es für die Leser/innen
spannend bleiben, aber dann hätte man auch eine andere
Formulierung benutzen können.
Außerdem meine ich mich daran zu erinnern in einem Philippteil
gelesen zu haben, dass er sich operiert hat um wie Philipp
auszusehen. Nachdem ich erfahren habe, dass er WIRKLICH
Philipp ist, habe ich das Buch wie wild durchgeblättert,
aber ich habe diesen Teil nicht mehr finden können. Entweder
habe ich mir das echt dazugedichtet oder es ist auch wieder
eine sinnlose Formulierung, die Leser und Leserinnen 
verwirren sollen. Bei mir hat es geklappt: Ich war nachdem 
Buch haushoch verwirrt und wusste nicht mehr wo oben und wo 
unten ist.


3. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson

Inhaltsangabe: "Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder
Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt 
sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von
nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift 
entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen 
macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die 
Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das 
die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt 
zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, 
unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, 
charismatischen Künstler..."


unbenannt
(Das Foto habe ich selbst gemacht, bei Instagram könnt
ihr noch mehr #bookstagram Bilder von mir anschauen. :-))

Genre: Roman
Seiten: 474
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Wie ihr vielleicht schon an meiner Bewertung sehen könnt:
DAS BUCH WAR UNGLAUBLICH SCHÖN! Ich gebe euch hier eine
riesige, riesige Leseempfehlung! Ich muss gestehen, dass
ich es am Anfang etwas komisch fand und nicht wirklich rein
kam, aber es wurde immer besser und hat sich als so viel
mehr entpuppt, als ich erst angenommen habe. Es ist ein
absolutes Meisterwerk und eins meiner Lesehighlights aus
dem Jahr 2016. Vielen Dank an Jandy Nelson, ich bin so
verliebt in dieses Buch, ich könnte noch stundenlang
weiterschwärmen. Das Buch ist einfach so inspirierend und
ausdrucksstark! Der Titel ist schon so unfassbar schön,
aber wenn man erstmal erfährt, was es mit der Sonne auf
sich hat und wer sie wem geben will, dann ist es gleich
noch viel, viel schöner! Hach.. Und das Cover, schaut es
euch an, es ist so wunderschön. Der Inhalt und der
Schreibstil übertreffen sowieso alles. Das Buch handelt
von Liebe, Schmerz, Homosexualität, Ängsten, Sehnsucht, 
Zwillingen/Geschhwisterliebe/Geschwistermachtkämpfe,
Kunst, Tod/Verlust/Trauer, Zauberei/Aberglaube und ein 
bisschen Hokus Pokus, Eifersucht, Streit & Versöhnung,
Dualseelen, der Welt, dem Universum, Meteoriten, dem
Ende der alten Welt und dem Anfang von einer Neuen
und, und, und. Aber taucht selbst in dieses Buch ein, es 
lohnt sich, versprochen!

Natürlich habe ich auch ein paar Buchzitate für euch, welche
mich angesprochen haben:

"Weil ich manchmal die Seelen der Menschen sehen kann,
wenn ich sie zeichne, weiß ich Folgendes: Mom hat eine
riesige Sonnenblume als Seele, die so groß ist, dass in
ihrem Inneren kaum noch Platz für Organe ist. Jude und
ich haben eine gemeinsame Seele, die wir uns teilen müssen:
ein Baum dessen Blätter in Flammen stehen. Und Dad hat
einen Teller Maden als Seele." (S. 21)

"Die Ruhe des Aneinandergeschmiegtseins durchströmt mich.
Jude atmet ein und ich atme mit. Vielleicht sind wir zu
alt, um das immer noch zu machen, aber egal. Ich kann sie
lächeln sehen, obwohl ich geradeaus gucke. Wir atmen
zusammen aus, zusammen ein, ausatmen, einatmen, ein und
aus, aus und ein, bis nicht mal die Bäume sich erinnern,
was gestern im Wald passiert ist, bis aus den wütenden
Stimmen von Mom und Dad Musik geworden ist, bis wir nicht
nur gleich alt, sondern die gleiche Person sind." (S. 30)

"Sich mit jemanden anzufreunden ist echt total stressig."
(S. 117)

"Alles wird gut, Liebling.", sagt sie, weil sie ein 
Menschenmechaniker ist und immer weiß, wenn ich nicht
richtig funktioniere." (S. 154)

"Es ist schrecklich, sie zu sehen, so als würde man aus
dem besten Film aller Zeiten in den ganz gewöhnlichen,
langweiligen Nachmittag hinaustreten." (S. 169)

"Es gibt Zeiten, wenn er in einem Sessel fläzt, auf
seinem Bett liegt oder sich auf dem Sofa zusammengerollt
hat, da kann ich mit der Hand vor seinem Gesicht rumwedeln
und er blinzelt nicht mal. Es ist, als wäre er erblindet.
Wo ist er dann? Was macht er da drinnen? Ich habe den
Verdacht, dass er immer noch malt. Ich habe den Verdacht,
dass in dieser unzugänglichen Festung der Konventionalität,
zu der er geworden ist, ein total irres Museum ist." (S. 193)

"Wie kann Liebe nur so eine Abrissbirne sein?" (S. 374)

"Du musst die Wunder sehen, damit es Wunder gibt." (S. 412)

"Ich wette, deiner Mutter wäre es lieber, wenn du dein Leben
leben würdest, statt es aufs Spiel zu setzen." (S. 413)

"Ich habe praktisch die Ganze Welt für dich gegeben." (S. 421)

"Als ich an einem Spiegel vorbeikomme, sehe ich, dass ich
weine. Ich weiß nicht, wie ich damit aufhören soll. Es ist
wie Atmen geworden. So ein Immerding." (S. 435)

"Liebe vernichtet und erschafft." (S. 454)

"Menschen sterben, denke ich, aber unsere Beziehung zu
ihnen stirbt nicht." (S. 468)


Bald verfasse ich noch einen Bücherjahresüberblick. Dann
geht es Ende Januar/Anfang Februar wieder wie gewohnt und
hoffentlich wieder regelmäßiger und ausführlicher weiter
mit den Lesemonaten. 


Bis bald,
Eure Weltenbummlerin

Frankfurtausflug + Billy Talent Konzert

Hallo ihr Lieben!

Ende September hat mein Freund mir unter anderem Konzertkarten geschenkt! [Er hat mir eine riesige Holzkiste mit vielen, vielen tollen und nützlichen Sachen.] Das Geschenk war allgemein total abgefahren und cool, aber die Konzertkarten waren natürlich das Highlight. Wie ihr euch schon denken könnt, hat er mir Karten für das Billy Talent Konzert geschenkt, aaaber da das Konzert in unserer Nähe schon ausverkauft war, ging es nach FRANKFURT! Und da habe ich mich umso mehr gefreut, weil ich liebe Reisen und Ausflüge in andere (fremde) Städte. In Frankfurt war ich zwar schon einmal (und zwar vor ungefähr genau einem Jahr, ebenfalls auf einem Konzert mit einer guten Freundin. Ich habe sogar genau hier bereits davon berichtet, alllerdings habe ich damals noch nicht so aktiv diesen Blog benutzt und deshalb nicht wirklich viel berichtet, aber schaut doch mal vorbei, wenn ihr Lust habt.)

Nun aber genug Vorweg erzählt, jetzt geht es zur eigentlichen Fahrt. Das Konzert fand am 4.12.2016 in der Frankfurter Festhalle statt. Wir sind schon ein paar Tage eher losgefahren, damit wir ein bisschen was von Frankfurt sehen können und etwas Zeit für uns haben. Mein Freund hat das Hotel gebucht – Das „Manhattan“ Hotel, welches fast direkt am Hauptbahnhof liegt und super schön ist, für alle die ebenfalls eine Übernachtungsmöglichkeit in Frankfurt suchen. Schade war nur, dass dieses Hotel keine Parkplätze angeboten hat und da wir mit dem Auto angereist sind hatte mein Freund erst ein paar Bedenken wo wir unser Auto sicher und kostenlos parken können. Diese Sorge war allerdings unbegründet, wir haben einen super guten und kostenlosen Parkplatz in der Nähe gefunden, dort konnten wir das Auto die ganze Zeit stehen lassen. In Frankfurt haben wir uns nämlich hauptsächlich zu Fuß fortbewegt. Die Innenstadt war schließlich nur ein paar Minuten entfernt. Die Festhalle war auch in der Nähe und nur ein paar Bahnstationen weit weg – Mit dem Konzertticket konnten wir sogar umsonst die Bahn nehmen.

Bevor wir aber nun zum Konzertbericht kommen, folgt erstmal ein Bericht darüber, was wir alles in Frankfurt erlebt haben. Da ich mich schon ein bisschen ausgekannt habe, habe ich meinem Freund ein paar Dinge gezeigt, welche mir von dem ersten Besuch in Erinnerung geblieben sind. Wer den ersten Beitrag gelesen hat, weiß, dass mich der Laden „Urban Outfitters“ begeistert hat. Auch beim zweiten (und dritten Mal, ja wir waren öfter in dem Laden), war ich wieder voll fasziniert. Ich habe auch zwei Dinge gekauft, da sie einfach viel zu süß waren, um sie nicht mitzunehmen.

  1. Elefanten Tasse # Preis 17 € 33943770_004_d

 

2. „Teddy Make Up Tasche“ # Preis: 14 € # OHNE INHALT

5770318091662_020_d

 

SIND DIE SACHEN NICHT ZUCKERSÜSS?

Die Make Up Tasche kostete erst 20 Euro, das war mir leider viel zu viel, weshalb ich sie beim ersten Mal nicht mitgenommen habe. Da ich die ganze Zeit super traurig war, weil ich sie nicht gekauft habe, sind wir am Montag, bevor wir nach Hause gefahren sind nochmal zu Urban Outfitters gegangen und taaadaaa, die Make Up Tasche wurde auf 14 Euro heruntergesetzt! Das nenne ich mal Glück.

Aber nun weiter:

Wir waren auch wieder in dem Einkaufszentrum „MyZeil“, in welchem ich schon mit meiner Freundin war. Wie auch schon lerztes Jahr war das Einkaufszentrum bereits weihnachtlich geschmückt und alles sah sehr schön aus. Besonders die riesigen, leuchtenden Rentiere, welche überall waren, fand ich super. Mein Freund und ich haben auch im Einkaufszentrum gegessen. Der Laden heißt „Aiso“ und ist im Internet komischerweise ziemlich schlecht bewertet, wir waren beide begeistert von dem Essen und konnten auch sonst nichts negatives bemerken. Als Vorspeise haben wir uns eine Kokosnussmilchsuppe geteilt und als Hauptgang hatte jeder ein eigenes Gericht. Ich hatte zusätzlich noch einen Eistee, welcher super lecker war. Also lasst euch von möglichen negativen Bewertungen nicht abschrecken und bildet euch eine eigene Meinung!

Letztes Jahr wurde der Weihnachtsmarkt gerade aufgebaut, weshalb wir ihn nicht mehr begutachten konnten, aber dieses Jahr hat er im vollen Glanz erstrahlt. Leider war es unnatürlich voll – wahrscheinlich normal für Frankfurt? – aber es war trotzdem schön. Wir waren auch noch am Main spazieren und es war alles ziemlich schön. Ich habe die gemeinsame Zeit mit meinem Freund sehr genossen. Bei Instagram habe ich übrigens ganz viele Bilder von unserem Ausflug gemacht, also wenn ihr möchtet, könnt ihr ja mal vorbeischauen, ich würde mich sehr freuen. (Instagram: @weltenbummlerinX)

Eigentlich wollten wir auch auf den Main Tower, aber mein Freund, der kleine Angsthase, hat leider etwas Höhenangst und einen Rückzieher gemacht. Wir standen schon in der Eingangshalle! Lustigerweise hat er das neue Lied von Billy Talent „Afraid of Heights“ angestimmt und das war so unglaublich passend, dass ich ihm gar nicht böse sein konnte. Naja, er hat mir versprochen, dass er beim Nächsten Mal seine Angst überwindet, wollen wir ja mal sehen..

Ein nächstes Mal in Frankfurt gibt es bestimmt, da die Stadt echt schön und irgendwie aufregend ist. Vielleicht geht es nächstes Jahr schon auf ein neues Konzert?

JETZT habe ich aber wirklich genug geplaudert und wir kommen zum Konzertbericht:

Da die Stehplätze schon ausverkauft waren, hat mein Freund Sitzplatztickets für uns besorgt. Ich fand es eigentlich ganz entspannend vorher sitzen zu können, ich meine, während der Show sind eh alle aufgesprungen und haben getanzt, auch in den Sitzplatzrängen, aber vorher war es halt auch mal schön nicht im Gedränge stehen zu müssen. Ich liebe Konzerte zwar und auch das Feeling, welches man in der Menge hat, aber es war trotzdem cool. Ich muss noch unbedingt erwähnen, dass mein Freund Billy Talent eigentlich gar nicht mag und trotzdem mitgekommen ist und auch nicht gerade wenig Geld dafür ausgegeben hat. Ich glaube im Nachhinein fand er es gar nicht so schlecht, aber trotzdem fand ich das ziemlich toll und süß von ihm! Es gab zwei Vorbands „The Dirty Nil“ und „Monstertruck“, ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr wie ich die Bands fand, weil meine Vorfreude so riesig war und ich nur Billy Talent im Kopf hatte, haha. Ich meine, ich höre die Band seit JAHREN und sie ist auch eine der Bands die ich beim diesjährigen Rock am Ring verpasst und deswegen sehr getraut habe. Mein Trauerbericht könnt ihr gerne hier lesen. Ich glaube, die Vorbands waren beide ganz gut, aber festnageln will ich mich darauf nun nicht. ABER was ich mit völliger Sicherheit sagen kann: Billy Talent waren großartig! Wie gesagt: Das Publikum konnte nicht sitzen bleiben und jeder ist aufgesprungen und abgegangen, das war ziemlich cool. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die neuen Lieder nicht alle so super gut kenne, ich stehe eher auf die älteren Songs, aber dennoch war es eine großartige Show und es wurden auch einige alte Lieder gespielt. Ich hätte mich über „Perfect World“ oder „Sympathy“ gefreut, aber ich möchte mich ja nicht beschweren…

Hier auf jeden Fall wieder die Setlist für Euch:

  1. Devil in a Midnight Mess
  2. This Suffering
  3. Big, Red Gun
  4. This is how it goes
  5. Rusted from the Rain
  6. River Below
  7. Leave them all Behind
  8. White Sparrows
  9. Surrender
  10. The Crutch
  11. Saint Veronika
  12. Ghost Ship of Cannibal Rats
  13. Surprise, Surprise
  14. Afraid of Heights
  15. Louder than the DJ
  16. Devil on my Shoulder
  17. Red Flag
  18. Fallen Leaves
  19. Try Honesty
  20. Viking Death March

 

uww2gr0

Falls ihr Billy Talent auch mal live erleben wollt, zögert nicht! Es hat sich absolut gelohnt. Leider muss ich euch auch noch etwas erzählen, was nicht so toll war. Direkt nach dem Konzert sind wir mit vielen anderen Leuten zur Bahnhaltstelle gelaufen. An der Haltestelle stand schon eine Bahn, weshalb alle anfingen zu Rennen. Auch mein Freund wollte die Bahn noch erwischen, deswegen fingen auch wir beide an schneller zu laufen. Ich bin gestürzt und noch während des Fallens ist mir aufgefallen, dass meine Stiefel sich ineinander verharkt haben. Alle haben mich nur dämlich angestarrt, keiner hat mir aufgeholfen.. aber immerhin haben wir es noch in die Bahn geschafft. Mein Freund dachte es war nur ein kleiner Sturz und war deswegen sehr bekümmert, als er bemerkt hat wie schlecht es mir ging. Ich weiß nicht warum, aber ich schätze viele Faktoren haben eine Rolle gespielt, aber mir war plötzlich sehr, sehr schwindelig, ich konnte nur noch verschwommen sehen und mir war unglaublich schlecht. So schlecht habe ich mich schon lange nicht gefühlt und das nur wegen einem kleinen „Sturz“. Allerdings habe ich während des Konzerts gar nichts getrunken (und das Konzert ging immerhin einige Stunden), dann war es natürlich auch stickig und zu allem Überfluss hatte ich auch noch meine Periode. Ich schätze diese Faktoren und eventuell auch noch der Schock haben dazu geführt, dass ich zu nichts mehr zu gebrauchen war. Mein Freund musste mich mehr oder weniger aus der Bahn schleppen und dann habe ich mich auf eine Bank gesetzt und es nicht mehr geschafft den kurzen Weg zum Hotel zu laufen. Vor allem konnte ich mir nicht vorstellen mit dem Aufzug zu fahren und da unser Zimmer ganz, ganz oben war, mussten wir auch noch einen kleinen Teil ohne Aufzug bewältigen. Irgendwann ging es mir immerhin so viel besser, dass ich gehen konnte, aber auch noch im Hotelzimmer ging es mir schrecklich. Mein Freund hat mich dann mit Trinken und einem nassen Handtuch versorgt und meine Wunden gepflegt. Ich hatte dann einen riesigen blauen Fleck auf dem Oberschenkel (ich konnte wochenlang nicht auf der linken Seite liegen) und meine Hand war aufgerissen. Auch jetzt habe ich noch kleine Schürfwunden an der Hand.. und der Unfall war Anfang des Monats. Alles in allem war der Ausflug natürlich trotzdem toll, aber auf so ein Ende hätte ich auch gut verzichten können. Ich hoffe euch geht’s gut!

Bis bald,

Eure Weltenbummlerin

Biffy Clyro

Hallo ihr Lieben!

Wie einige von euch sicherlich schon wissen besuche ich super gerne Konzerte! Dieses Jahr war ich leider „nur“ auf drei Konzerte – das ist für mich relativ wenig. (Allerdings waren mein Freund und ich auch auf dem Vainstream Rockfestival, das entschädigt wenigstens ein bisschen dafür, dass ich dieses Jahr nur auf so wenig Konzerten war.) Mein erstes Konzert dieses Jahr war im April. Ich war bei meiner Lieblingsband Hollywood Undead in Köln und es war einfach großartig! Wenn ihr mehr über das Konzert und diesen Tag erfahren wollt, könnt ihr das gerne hier nachlesen, denn ich habe bereits einen Blogbeitrag darüber verfasst. 🙂

Nun aber zum eigentlichen Thema von diesem Beitrag! Mein zweites Konzert dieses Jahr war am 11.11, natürlich mal wieder in Köln. Und wen habe ich mir wohl angeschaut? Richtig, Biffy Clyro! Die Jungs haben es in der Lanxess Arena richtig krachen lassen. Ich war mit meiner besten Freundin dort und ich muss noch dazu sagen, dass sie eigentlich keine Konzerte mag. Ab und zu begleitet sie mich zu Papa Roach, da wir diese Band gemeinsam lieben seit wir pubertierende Zicken waren, aber ansonsten hält sie sich von drängelnden, schwitzenden Menschen und lauter Musik lieber fern. Kann ich als absolute Konzertliebhaberin natürlich nicht so ganz nachvollziehen, aber akzeptieren. Allerdings war ich ganz überrascht, dass sie tatsächlich zugesagt hat, als ich sie gefragt habe, ob sie mit mir zu Biffy Clyro kommt. Positiv überrascht natürlich. Bevor ich nun davon berichte, wie das Konzert an sich war, muss ich leider auch was negatives anmerken: Wir wurden nicht kontrolliert, als wir in die Lanxess Arena betreten haben. Das ist vor allem bei einem Konzert in diesem Ausmaß absolut unzuverlässlich.

Jetzt aber zum Positiven Part an diesem Abend! Der Spaß fing um 20:00 Uhr richtig an. Zuerst kam die Vorband von Biffy Clyro auf die Bühne – „Lonely The Brave“. Ich fand sie eigentlich ganz gut und angenehm, allerdings hatte ich das Gefühl, dass sie nicht jeden mit ihrer Show überzeugen konnten. Biffy Clyro hingegen hat, glaube ich zumindest, wohl jeden im Raum begeistert!

Die Musikauswahl fand ich ziemlich perfekt (eine Auflistung der Set-List hänge ich am Ende noch an) – Mein Lieblingslied „Many of Horror“ wurde auch performt, was mich überaus gefreut hat. Dieses Lied ist so unglaublich schön, falls ihr es noch nicht kennt, könnt ihr es auch hier ja mal anhören. 🙂 Außerdem fand ich die Lichtshow großartig, welche dem Publikum geboten wurde. Diese war echt spektakulär und perfekt auf die Lieder abgestimmt. Biffy Clyro haben den Fans auf jeden Fall richtig was geboten; sodass jeder auf seine Kosten kam.

Da am 11.11 in Köln ja bekanntlich auch noch mehr abgeht, als super gute Konzerte, waren viele, viele verkleidete Leute unterwegs. Ich mag Karneval zwar nicht, aber die meisten Menschen hatten schon witzige und einfallsreiche Kostüme und diese zwischen der begeisterten Menge zu sehen war schon lustig!

Wenn ihr die Jungs auch mal live erleben wollt, sie sind auch 2017 wieder auf Tour! (Sie spielen auch in meiner Heimatstadt Bochum ((in welcher ich zwar nun nicht mehr wohne, aber es ist trotzdem noch in der Nähe)), weshalb ich überlege nächstes Jahr direkt nochmal zu einem Konzert von Biffy Clyro zu gehen, weil’s mir so gut gefallen hat! Vielleicht konnte ich euch die Band ja nun ein bisschen schmackhaft machen und ihr genießt bald schon selbst ein Konzert von BIFFY F*CKING CLYRO! 🙂

bandshot

Zum Abschluss noch wie versprochen die Setlist vom 11.11.2016:

  1. „Wolves of Winter“
  2. „Living is a problem, because everything dies“ (inklusive einem Auszug von“Viva Colonia“)
  3. „Sounds like Balloons“
  4. „Biblical“
  5. „Spanish Radio“
  6. „Howl“
  7. „In the Name of the Wee Man“
  8. „Bubbles“
  9. „Herex“
  10. „Black Chandelier“ (Übrigens mein Zweitlieblingslied ♥)
  11. „Friends and Enemies“
  12. „The Golden Rule“
  13. „Re-Arrange“
  14. „Wave upon Wave upon Wave“
  15. „Medicine“
  16. „Different People“
  17. „Mountains“
  18. „On a Bang“
  19. „9/15ths“
  20. „Animal Style“
  21. „Many of Horror“ (♥)
  22. „Whorses“
  23. „Machines“
  24. „The Captain“
  25. „People“
  26. „Stingin‘ Belle“

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Am Wochenende war ich mit meinem Freund im Kino. Wir haben uns – na, wer weiß es? – natürlich den Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ angeguckt. Wir haben uns, wie viele andere scheinbar auch, sehr auf diesen Film gefreut und waren i Vorfeld auch ein bisschen aufgeregt. Auch wenn es diesmal nicht nach Hogwarts ging und all die bekannten Figuren nicht vertreten waren, war es eine zauberhafte Geschichte, welche ich jedem Harry Potter Fan ans Herz legen möchte, ach… eigentlich würde ich sie gerne jedem von euch ans Herz legen, denn selbst wenn man kein Harry Potter mag (solche Leute soll es ja geben, auch wenn ich es nicht verstehen kann), ist dieser Film absolut sehenswert und individuell zu betrachten. Die beiden Filme haben nämlich eigentlich nicht viel miteinander zu tun, obwohl natürlich ein Hauch „Harry Potter“ zu spüren war, zum Beispiel ist der Humor ähnlich und die Musik hat mich häufig stark an die aus Harry Potter erinnert. Die Charaktere haben mir äußerst gut gefallen. Ganz besonders mag ich Newt (das geht wohl der ein oder anderen ähnlich 😉 Er ist aber auch einfach schnuckelig und liebenswert. Auch Jacob Kowalski fand ich super sympathisch und amüsant! Ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Queenie mochte ich ebenfalls sehr gerne. Sie war irgendwie super süß und herzlich. Ihre Schwester Porpentina fand ich zugegebener Maße etwas anstrengend und nervig, aber im Grunde ganz okay. Credence, welcher von Ezra Miller gespielt wird, war ganz cool, aber etwas seltsam-gruselig. Außerdem LIEBE ich Ezra Miller in dem Film „Vielleicht lieber Morgen“ und als Credence habe ich ihn kaum erkannt. Grindelwalds Besetzung, also Johnny Depp, fand ich grausam. Abgesehen davon, dass ich Johnny Depp nicht leiden kann, fand ich sie aber auch einfach nicht passend. Die Phantastischen Wesen, um welche es ja hauptsächlich ging, waren meiner Meinung nach alle zauberhaft und besonders. Freunde von mir, welche den Film ebenfalls gesehen haben, meinten sie fanden die Tierwesen eintönig und langweilig, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich fand besonders die Wesen so schön an diesem Film und die Welt in dem Koffer so spannend. Den Niffler mochte ich am aller, aller liebsten! Ich finde ihn so süß, ich war ganz entzückt. Ich hätte selbst gerne so einen kleinen Kerl. Wenn schon nicht in „echt“ dann wenigstens als Funko Pop – vielleicht irgendwann… 🙂

Nun noch eine kleine Kurzbewertung zu dem Fiilm, mit dem Raster, welches ich immer benutze:

Filmdaten:

Deutscher Titel: „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Original Titel: „Fantastic Beasts and where to find them“

Original Sprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 2016

Filmlänge: 133 Minuten

Altersfreigabe: 6 Jahre

Genre: Fantasy

Persönliche Kurzbewertung:

Titel: 2/5

Thematik: 5/5

Umsetzung: 5/5

Besetzung: 4/5

Charaktere: 4/5

Ort(e): 5/5

Lesemonat: Oktober

Hallo ihr Lieben!
Genauso wie der Lesemonat September fällt leider auch der Oktober 
sehr klein aus. Im Oktober standen erstens die ganzen 
Renovierungs- und Umzugsarbeiten an und zweitens hatte ich Anfangs 
noch gar kein Internet in meiner ersten, eigenen Wohnung, weshalb 
ich erst jetzt dazu komme, den Lesemonat Oktober zu verfassen.

Lesemonat Oktober im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 961
Buchtitel: 1. "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" von Becky
               Albertalli
           2. "Harry Potter und das verwunschene Kind" von 
               J. K. Rowling
           3. "Am Abgrund seiner Seele" von Dania Dicken



1. "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" von Becky Albertalli

Inhaltsangabe: "Sixteen-year-old and not-so-openly gay Simon Spier
prefers to save his drama for the school musical. But when an email 
falls into the wrong hands, his secret is at risk of being thrust 
into the spotlight. Now change-averse Simon has to find a way to 
step out of his comfort zone before he's pushed out—without 
alienating his friends, compromising himself, or fumbling a shot 
at happiness with the most confusing, adorable guy he's never met."

Und für die, die kein Englisch können/mögen, die Inhaltsangabe
nochmal auf Deutsch 
((Wer das Buch übrigens gerne auf dieser Sprache
lesen möchte: "Nur drei Worte" heißt dieses Buch auf Deutsch))

Inhaltsangabe (Deutsch): "Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, 
sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön 
verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die 
beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen 
sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon 
spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der 
ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine 
der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.


simon-vs-a-agenda-homo-sapiens


Seiten: 303
Genre: Jugendbuch 
Titel: 3/5
Cover: 4/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Ich finde dieses Buch behandelt ein super wichtig Thema: 
Coming Out! Es sollte meiner Meinung nach mehrere Bücher über
Schwule und Lesben geben, damit irgendwann JEDER kapiert, dass
Homosexualität nichts schlimmes ist. Ich mochte Blue und Simon
sofort und ihre Liebesgeschichte hat mich direkt gefesselt.
Abgesehen davon, dass mir das Buch inhaltlich sehr gut gefallen hat,
liebe ich es, wenn z.B Emails in Büchern vorkommen, beziehungsweise:
Ich finde jegliche Sachen erfrischend, welche vom normalen
Textformat abweichen. Der Emailverkehr zwischen Blue und Simon
war dazu auch noch sehr angenehm und erfrischend. Ich kann
dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Ich war sogar so
begeistert, dass ich dieses Buch zusätzlich noch gerne auf
Deutsch lesen würde. Mal sehen, vielleicht irgendwann. 
Schön fand ich (als RIESEN Harry Potter Fan) natürlich auch 
die Harry Potter Anspielungen.

"It's a dementor robe over my clothes. I think you'll survive."
"What's a dementor?"
I mean, I can't even. "Nora, you are no longer my sister."
"So it's some Harry Potter thing," she says. 
(S. 42)



2. "Harry Potter und das verwunschene Kind" von J. K. Rowling

Inhaltsangabe: "Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das
Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind,
basierend auf einer neuen Geschichte von J. K. Rowling, John Tiffany
und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es war
nie leicht, Harry Potter zu ein - und jetzt, als überarbeiteter
Angestellter des Zauberministerium, Ehemann und Vater von drei
Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft
sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit
dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart 
auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und 
Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, 
wo man es am wenigsten erwartet."

images


Seiten: 336
Genre: Fantasy
Titel: 3/5
Cover: 3/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Meine Arbeitskollegin war so lieb und hat mir das Buch ausgeliehen.
Ich habe es dann auch trotz Umzugsstress in wenigen Stunden
durchgelesenen. Ich fand das Buch echt gut, auch wenn es meiner
Meinung nach nicht mit den restlichen Harry Potter Büchern zu
vergleichen ist. Die restlichen Bücher waren alles dicke Schinken,
in welche man wunderbar abtauchen konnte, dieses war schon 
deshalb, weil es als Theaterstück verfasst wurde, kürzer und
nicht so anspruchsvoll. Alles in allem war es aber schön, 
wieder in Hogwarts zu sein und mit allen Charakteren in Kontakt
zu treten. Die Charaktere haben mir echt super gefallen - klar,
die "Stammcharaktere" wie Hermine, Ron usw. sowieso,
aber auch die neuen wie Albus und vor allem Scorpius mochte ich
sehr gerne. Ich habe einen Punkt abgezogen und nur vier von fünf
Punkten vergeben, weil die Charaktere meiner Meinung nach nicht
so "greifbar" und ausgeprägt waren, wie in den ersten Teilen.
Ich fand aber ganz besonders Malfoy sympathisch in diesem Buch -
okay, in den Filmen und den ersten Büchern habe ich auch
schon immer heimlich für ihn geschwärmt, aber in diesem Teil
fand ich ihn noch ein bisschen sympathischer. 
Die Theaterform fand ich eigentlich ganz cool, auch wenn ich mir
noch lieber noch ein weiteres dickes Buch gewünscht hätte - das
hätte dann schließlich noch mehr Lesespaß und Zeit in Hogwarts
bedeutet! - Aber so war es auch vollkommen in Ordnung. Aufgrund
der Verfassung in Theaterform war alles sehr gut bildlich 
vorzustellen, was mir sehr gefallen hat ~ auch wenn ich in der
Regel lieber meine eigene Kreativität spielen lasse, um mir 
Geschriebenes bildlich vorzustellen.



3. "Am Abgrund seiner Seele" von Dania Dicken

Inhaltsangabe: "Ein Vergewaltiger überfällt im beschaulichen 
ostenglischen Norwich immer wieder Studentinnen und steigert 
sich, bis er sogar zum Mörder wird. Psychologiestudentin Andrea
versucht, ein Täterprofil von ihm zu erstellen, denn seit sie ihn 
bei der letzten Vergewaltigung gestört hat, steht sie ganz oben 
auf seiner Todesliste."

images


Seiten: 322
Genre: Psychothriller
Titel: 3/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, meine Lesefreude wurde nur
deswegen gehemmt, weil ich das Buch nur als eBook habe und mich
das Lesen am Bildschirm ermüdet.
Allerdings fand ich die Hauptfigur Andrea manchmal etwas nervig,
ich weiß auch nicht so recht wieso. Nervig fand ich auch, dass
die ganze Zeit betont wurde WIE GUT das Profil ist, welches
Andrea erstellt hat - Meinetwegen kann es ja ganz super toll
gewesen sein, aber ich finde es wurde zu oft erwähnt, dass es
nicht nur gut, sondern suuuuper gut war.
Greg war mir zwar von Anfang an sympathisch, allerdings habe
ich zuerst vermutet, dass Greg vielleicht der "Campus Rapist" ist -
Schließlich ist es etwas leichtsinnig von Andrea gewesen, sich
direkt auf einen fremden Typen einzulassen, ganz besonders dann,
wenn momentan ein Vergewaltiger den Campus unsicher macht.

 (!) Die nachfolgenden Punkte sollten nicht gelesen werden, wenn
ihr nicht gespoilert werden wollt: 

- Die Entführung von Andrea fand ich ziemlich langweilig. Man
hat eigentlich die ganze Zeit nur darauf gewartet, wann es
soweit ist, weil es ziemlich durchschaubar war, dass sie ebenfalls
entführt wird und auch das Caroline stirbt und Andrea letztendlich
gerettet wird, war sehr vorrausschaubar. Deswegen hätte ich mir
gerne etwas anderes gewünscht. Vielleicht das Andrea den Campus
Rapist nochmal auf frischer Tat ertappt? Oder das Greg und sie
ihn zuhause überwältigen können?

- Desweiteren fand ich den Tod von Caroline blöd. Sie war
einer meiner liebsten Charaktere und gerade weil ich damit 
gerechnet habe, dass sie sterben muss, hätte ich es gut gefunden,
wenn sie überlebt.

- Die Entführung von Andrea war auch deshalb blöd, weil sie
nicht vergewaltigt wird - (Nein, ich wünsche niemanden eine
Vergewaltigung!) - aber ich hätte es spannender gefunden,
wenn Andrea auch etwas Hartes erfahren muss, bevor sie gerettet
wird.

- Ich hätte es besser gefunden, wenn Andrea den Campus Rapist
persönlich gekannt hätte. Eigentlich finde ich es blöd, wenn
aus Lieben plötzlich der Böse wird - darüber habe ich mich
hier auch schon des Öfteren aufgeregt - aber dadurch, dass der
Vergewaltiger ein Fremder war, gab es keinen wirklichen "Oh"-Moment.
Es gab keinen richtigen Spannungsbogen, weil alles vorhersehbar
war und auch die Auflösung war unspektakulär - schade!

- Am Schlimmsten von allem fand ich jedoch das Ende. Der
Heiratsantrag von Greg war absolut kitschig und unpassend.
Auch wenn die beiden sich sooo abgöttisch lieben, war es für
einen Heiratsantrag viel zu früh.

-------------------------------------------------------------


Momentan lese ich das Buch "Die Wahrheit" von Melania Raabe, 
welches mir bisher gut gefällt. Ich hoffe ihr könnt hier bald 
die Rezension dazu lesen.