Lesemonat: Juni

Hallo ihr Lieben,

die Zeit rast momentan irgendwie und die letzten Arbeitstage vor dem
Urlaub sind ganz schön stressig, weshalb erst heute mein Lesemonat
Juni kommt.
Ich muss nur noch ein paar Tage arbeiten und dann habe ich drei 
Wochen Urlaub und ich fliege zwei Wochen weg. Wohin möchte ich euch
in meinem nächsten Blogpost verraten!
Nun geht es aber erstmal um meinen Lesemonat, der leider etwas
klein ausgefallen ist. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß:

Lesemonat Juni im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 1086
Buchtitel: 1. "Leah on the Offbeat" von Becky Albertalli
           2. "Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek
           3. "Der Alphabetmörder" von Lars Schütz


1. "Leah on the Offbeat" von Becky Albertalli

Inhaltsangabe (englisch): "When it comes to drumming, Leah Burke is 
usually on beat—but real life isn’t always so rhythmic. She’s an 
anomaly in her friend group: the only child of a young, single 
mom, and her life is decidedly less privileged. She loves to draw 
but is too self-conscious to show it. And even though her mom knows 
she’s bisexual, she hasn’t mustered the courage to tell her 
friends—not even her openly gay BFF, Simon. So Leah really doesn’t 
know what to do when her rock-solid friend group starts to fracture 
in unexpected ways. With prom and college on the horizon, tensions 
are running high."

(Bild folgt)

Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Jugendroman
Seiten: 343 + Leseprobe
Titel: 2/5
Cover: 2,5/5
Inhalt: 2/5
Schreibstil: 3,5/5
Charaktere: 3/5

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut - "Simon vs. the
Homo Sapiens Agenda" ist meiner Meinung nach ein richtig tolles
Buch und deswegen habe ich mich auf mehr Zeit mit den Charakteren
richtig gefreut. Leider war das Buch meiner Meinung nach ein
absoluter Reinfall.
Das liegt in erster Linie wahrscheinlich daran, dass ich die
Hauptperson Leah total ätzend und nervig fand. 
Es tut mir auch ein bisschen Leid, dass mir dieses Buch so gar 
nicht gefallen hat, weil eigentlich unterstütze ich LGBT+
Bücher sehr gerne.

Um näher ins Detail zu gehen lassen sich hierbei leider absolut
keine Spoiler vermeiden, deshalb nun nur weiterlesen, wenn ihr
nichts gegen Spoiler habt:

(!) Spoilerwarnung (!)

Ich finde Leah furchtbar anstrengend und nervig, weil sie...

1. Immer total abweisend/kalt wirkt und zudem dauergenervt von
allem und jeden. Sie ist meiner Meinung nach auch keine gute 
Freundin.
Hoch anzurechnen ist ihr zwar, dass sie sich für Abby einsetzt,
als diese wegen ihrer Hautfarbe "diskriminiert" wird, allerdings
finde ich hätte sie trotzdem nicht so sturr ihrer langjährigen 
Freundin gegenüber sein müssen. Selbst Abby hat es ihr nicht so
übel genommen, als sie aus Frust einen doofen Kommentar gesagt 
hat, aber Leah meint sie hat das Recht sie deswegen zu verurteilen,
OBWOHL... sie selbst immer total dämliche Sprüche sagt und...

2. Auch eine richtig fiese Tochter ist. Sie macht ihrer Mutter
das Leben unnötig schwer und beleidigt den neuen Freund grundlos,
obwohl sie ihn nicht mal richtig kennt.
Sie verhält sich wie ein kleines, undankbares, frustriertes Kind,
behandelt alle wie Dreck und verlangt trotzdem immer noch mehr.
Zum Beispiel als sie kurz vor dem Schulball festgestellt hat,
dass sie weder Schuhe, noch Handtasche oder einen Bh hat.
Der Freund der Mutter ist schon so nett, sie spontan zur Shopping-
Mall zu fahren (und ihr sogar etwas zu kaufen!) und sie ist
irgendwie trotzdem total unfreundlich.
UND sie geht bald aufs College und hat sich noch nie alleine
einen Bh gekauft?!

3. Ich finde es unmöglich, dass sie mit Abby eine Beziehung eingeht.
Nick ist offiziell NICHT über Abby hinweg und nimmt die Trennung
enorm schwer und sie juckt das überhaupt nicht. Klar, sollte man
manchmal auch mal auf die eigenen Gefühle Rücksicht nehmen, aber
wenn einer der besten Freunde immer noch unglücklich wegen
der Trennung ist, sollte man als gute Freundin nicht direkt mit
der Exfreundin rumknutschen.
Oh und Abby und Leah passen meiner Meinung nach überhaupt nicht
zusammen. Das liegt wohl auch daran, dass Nick und Simon meine
absoluten Lieblingscharaktere sind und ich es hasse Nick so 
traurig "sehen" zu müssen, wegen Abby.
Ich finde LGBT Bücher wie gesagt wichtig und gut und
unterstütze diese gerne, aber ich finde es etwas schade, dass es
ausgerechnet Abby ist, welche nun Leahs Freundin wurde.
Es gibt zig weibliche Charaktere in diesem Buch, welche sich
meiner Meinung nach besser geeignet hätten.

4. Ich habe nun schon ein paar Gründe aufgezählt, weshalb ich
Leah nicht leiden kann und weshalb sie in meinen Augen eine
schreckliche Freundin ist, aber ich habe noch einen weiteren Grund.
Sie macht Garrett enorme Hoffnungen, obwohl diese offensichtlich
sehr an ihr interessiert ist. Das finde ich ziemlich dreist.
Garrett ist mit den beiden genannten (Simon und Nick) mit Bram
übrigens einer der wenigen Charaktere, welche ich in diesem Buch
leiden kann. 


Das Ende finde ich auch richtig doof und abgehackt. Ich hätte
mir ein "richtiges" Coming Out gewünscht. Beziehungsweise
immerhin ein klares Gespräch mit Simon. Das dieser sie erwischt
hat wie er Abby küsst, finde ich irgendwie keine optimale
Lösung. 
Ich finde es auch fragwürdig, dass Simon darüber so glücklich ist.
Es ist zwar schön, dass er sich für seine Freundin freut,
aber auch komisch, weil er nicht daran denkt, wie sich sein
bester Freund Nick fühlt.

(!) Spoilerwarnung ENDE (!)

Ich habe zum Schluss tatsächlich noch ein einziges schönes Zitat
für euch, immerhin ein winzig kleiner Pluspunkt:

- "I get jealous sometimes. It's obviously not just Simon and Bram.
It's couples in general. And it's not absout the kissing stuff.
It's just - imagine being Simon. Imagine going about your day
knowing someone's carrying in their mind. That has to be the 
best part of being in love - the feeling of having a home in
someone else's brain." (S. 43)


2. "Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek

Inhaltsangabe: Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. 
Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres. Drei Frauen – alle 
jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. 
Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse 
den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, 
sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, 
ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und 
Patienten müssen entsetzt  feststellen, dass man den Täter 
unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen 
Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde.
In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, 
dass es kein Entkommen gibt."

(Bild folgt)

Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Psychothriller
Seiten: 361
Titel: 4/5
Cover: 2/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Ich muss sagen, dass ich tatsächlich etwas gebraucht habe, bis
ich richtig in der Geschichte drin war.
Die Story ist aufgeteilt in "Heute - Sehr viel später, viele Jahre
nach der Angst" - Hier schlüpft man in die Rolle von Patrick und
Lydia, welche die Forschungsakte lesen, die dann den zweiten 
Teil ausmacht - zum Beispiel "Zwei Stunden vor der Angst".
Man arbeitet sich dann immer näher zum Punkt der Angst hervor.
Es gibt vor allem im zweiten Teil unglaublich viele verschiedene
Charaktere, weshalb ich diese öfter mal durcheinander gewürfelt habe.
Erst war ich irgendwie heillos überfordert, wusste nicht was abgeht,
wer gut und wer böse ist und, und, und.
Es wurde jedoch immer alles klarer und spannender und am Ende hat es
sich zu einem reinen Meisterwerk entpuppt. Alles hat sich schlüssig
aufgeklärt und es gab am Ende viele kleine "Highlights" (zumindest
für mich), welche alles nur noch besser gemacht haben.

Zum Schluss noch ein schönes Zitat für euch:

- "Das ist das Perfide an Wahrscheinlichkeiten. So verschwindend
gering sie auch sein mögen, sie sind immer noch möglich." (S. 65)



3. "Der Alphabetmörder" von Lars Schütz

Inhaltsangabe: "Jan Grall und Rabea Wyler, Profiler beim LKA,
übernehmen einen ganz besonders grausamen Fall: In einem Wildpark
wurde ein Mann mit zersplitterter Schädeldecke gefunden. Wenig später 
stoßen die Ermittler auf zwei weitere Leichen, beide aufs Brutalste 
verstümmelt. Allen Opfern wurden Buchstaben unter die Haut tätowiert:
ein A, ein B, ein C. Und das ist erst der Anfang … Mit der Post 
erhalten Grall und Wyler eine perfide Botschaft: einen 
blutverkrusteten Hautfetzen mit einem weiteren Buchstaben. Ist das 
Opfer noch am Leben? Als Gralls Hotelzimmer mit einem Z markiert 
wird, beginnt endgültig der Wettlauf gegen die Zeit."


öp77
(© selbstfotografiert) 

Erhalten von: Vorablesen.de
Genre: Thriller
Seiten: 382
Titel: 5/5
Cover: 2/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 5/5

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Charaktere mochte ich
alle auf ihre eigene Art und Weise gerne und auch die Hintergrund
Geschichte von Jan fand ich spannend.

(!) Spoilerwarnung (!)

Ich fand es okay, dass Jans Neffe "böse" wird (obwohl ich dieses
Szenario ja bekanntlich hasse), weil dieser eh kaum vorkam.
Doof fand ich jedoch, dass Jans "Urlaubsflirt" ebenfalls Dreck am
Stecken hatte. Ich fand die beiden nicht nur total süß zusammen,
ich hätte Jan ein bisschen Glück und Liebe auch vollkommen
gegönnt.


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Im Juli habe ich bisher sogar schon ein Buch fertig gelesen:
"Playlist for the dead" - auf diese (und hoffentlich noch ein paar
andere) Rezension(en) könnt ihr euch dann im nächsten Monat freuen.

Nun sage ich erstmal Bis bald,
Eure Weltenbummlerin

 

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Serien-ABC [Serien-TAG]

Hallo ihr Lieben,

Vor einiger Zeit habe ich einen Blogpost über den „Entweder-Oder“-Buchtag verfasst, heute widme ich mich mal Serien – mit dem Serien-ABC.

Wenn ihr gerne euch auch gerne meinen Buchtag durchlesen wollt, könnt ihr nun einmal hier klicken, ansonsten wünsche ich euch nun viel Spaß mit dem Serien-ABC.

A Amazon oder Netflix?

Netflix! Ich liebe Netflix. Da ich kein Amazon Prime habe und demnach nicht weiß, wie das ist, kann ich jedoch auch nichts Negatives darüber berichten.

B  Binge watching oder 1 Folge pro Woche?

Wenn eine Serie richtig gut ist, dann schaue ich auch gerne mal ein paar Folgen hintereinander an. Ansonsten fehlt mir leider manchmal die Zeit, um wirkliches binge-watching zu betreiben (auch wenn es noch so viele Serien gibt, welche ich gerne gucken würde). Eine Folge pro Woche wäre mir jedoch zu wenig, lieber also eine Mischung aus beidem.

C  Cast Love – Welche Serie hat die beste Besetzung?

Die Besetzung finde ich eigentlich in fast allen meiner Lieblingsserien toll. In Filmen (vor allem in Verfilmungen) bin ich oftmals nicht zufrieden mit der Besetzung, aber bei Serien sieht das anders aus. Besonders liebe ich zum Beispiel die Besetzung von Full House – sowieso eine meine liebsten Serien, seit meiner Kindheit!

D  Drink and Food – Trinken und Essen während man Serien schaut?

Ich esse/trinke, wenn ich Hunger bzw. Durst habe. Ich muss nicht zwangsläufig etwas beim Serien schauen essen oder trinken.

Englisch (O-Ton) vs. Deutsch (Synchro)?

Ich schaue Serien meistens auf Deutsch, auch wenn ich Englisch reintheoretisch sehr gut verstehe. Jedoch finde ich klingen die Stimmen auf Englisch meistens komisch (vor allem wenn man vorher bereits Folgen auf Deutsch gesehen hat) und manchmal ist das Englisch viel zu schnell und undeutlich. Ich habe aber auch schon Serien komplett auf Englisch geschaut.

F  Fictional Charakter – Welchen Charakter würdest du daten?

Uff, es gibt echt viele Seriencharaktere, welche mir gefallen. Momentan habe ich zum Beispiel einen leichten (okay, großen) Crush auf Justin aus „Tote Mädchen lügen nicht“. Ephram, aus der Serie „Everwood“ mag ich jedoch auch sehr gerne und Seth aus „O. C. California“ gehört ebenso mein Herz. Außerdem liebe ich schon seit ich klein bin Jesse aus der Serie „Full House“. Oh, und Spencer Reid aus „Criminal Minds“ und Evan Peters (in allen seinen unterschiedlichen Rollen bei „American Horror Story“) liebe ich auch.
Jess Mariano von Girlmore Girls fand ich übrigens auch schon immer verdammt heiß, aber daten würde ich ihn vermutlich nicht.

G  Glad you gave this Series a Chance – Zum Glück habe ich dieser Serie eine Chance gegeben

Stranger Things! Mein Freund hat sich die Serie ausgesucht und ich war erst nicht so angetan, ganz besonders auch, weil ich „übersinnliches“ nicht so mag, aber schon nach wenigen Folgen war ich vollkommen angetan!

H  Hidden Gem Series – Geheimtipp

Ich fand „The Returned“ ziemlich gut und ich glaube, diese Serie ist nicht ganz so bekannt. Allerdings habe ich auch das Gefühl „Everwood“ kennt auch fast niemand und das ist wirklich eine meiner absoluten Lieblingsserien. Ich kann sie jeden von euch nur ans Herz legen.

I  Important Fangirl Moment

Eigentlich dachte ich ich bin aus dem „Fangirl“-Alter raus, aber wenn mich eine Serie richtig mitreißt, bin ich doch schon ganz schön am mitfiebern und fangirlen. Besonders dann, wenn etwas passiert, wodrauf ich mehrere Folgen gewartet habe…
Einen bestimmten Moment kann und möchte ich nun aber nicht nennen.

Just finished – Gerade beendet

Tote Mädchen lügen nicht, Staffel 2. Hach, Justin! ♥

Kind of Series you won’t watch – Welche Serienart würdest du nicht gucken?

Mich interessieren Fernsehserien wie zum Beispiel GZSZ, Alles was zählt usw. nicht. Außerdem kann ich mich absolut nicht für Game of Thrones begeistern.

Longest running Series you have seen – Welche Serie, die am längsten läuft, hast du geschaut?

Hör mal wer da hämmert? Friends? Family Guy? South Park? Full House? Girlmore Girls? Criminal Minds? Vermutlich irgendwas davon.

M  Major Character Death you can’t get over – Welchen Tod eines Seriencharakter kannst du nicht verkraften?

*Spoiler* Uff, ich habe einige Tode bei American Horror Story betrauert, aber am schlimmsten war wohl der Tod von Marissa Cooper aus „O. C. California“. Der war echt grausam. Das die Serienmacher von „The Rain“ Beatrice sterben lassen mussten fand ich allerdings auch doof und Jeff Atkins vermisse ich auch etwas bei „Tote Mädchen lügen nicht“.

N  Netflix Serie, welche du am meisten liebst

Ich kann mich nicht entscheiden. Ich liebe „Tote Mädchen lügen nicht“, „Stranger Things“, „Black Mirror und „The Rain“ gleich viel.

O  One Series that you have seen multiple Times – Welche Serie hast du schon häufiger geschaut?

Girlmore Girls, Everwood, Hör mal wer da hämmert, Full House, Mein Leben und ich, Bloghaus.tv (eine meiner liebsten Serien als Jugendliche!), O. C. California (…)

P  Paar, welches du am meisten magst

• Jess und Justin („Tote Mädchen lügen nicht“)
• Ephram und Amy („Everwood“)
• Ryan und Marissa („O. C. California“)
• Seth und Summer („O. C. California“)
• Jesse und Rebecca („Full House“)
• Hank und Jill („Royal Pains“)
• uvm.

Q  Quote, welche dich inspiriert

Serien bestehen aus leider tollen Zitaten, leider sammele ich diese nicht (wie z.B: bei Büchern), weshalb ich nun keins nennen kann.

Reboot you would like to see happening – Welchen Neustart möchtest du sehen?

Eine Forsetzung von „O. C. California“ (mit Marissa, bitte) und „Everwood“ wäre so cool!

Spin-Off

Da fällt mir gerade absolut keine Serie ein…

Turn back Time – Welche Show hättest du gerne vom Absetzen gerettet?

Es gibt einfach zu viele gute Serien, welche abgesetzt wurden und nicht mehr laufen, ich glaube, es würde nun den Rahmen sprengen alle aufzulisten. Eigentlich aber alle bisher genannten (natürlich nur die, die nicht mehr laufen) und noch einige mehr.

U  Unapologetic Fangirl for…

Justin Foley?

V  Very excited for this new Series – Gespannt auf diese neue Serie

Auf eine neue Serie bin ich momentan nicht gespannt, aber ich würde gerne noch die letzte Folge von „American Horror Story“ schauen, diese ist bisher leider nicht bei Netflix verfügbar und das macht mich wahnsinnig…

W  WTF-Moment

Oh Gott, da gibt es SO VIELE. Alleine schon in der Serie, welche ich zuletzt beendet habe – Tote Mädchen lügen nicht.

X  X-Marks the Spot: Starte oben und wähle die 10te DVD in deinem Regal

Passend zum momentanen Buchstaben: Die X-Men Trilogie

Y Your latest Series Purchase – Dein letzter Serienkauf

Seit ich Netflix nutze, habe ich mir eigentlich keine DVD gekauft. Und was Serien betrifft, habe ich auch nur Full House auf DVD.

Z  Zzzz… Die letzte Serie, welche dich wachgehalten hat

Na, wer weiß es? Genau, Tote Mädchen lügen nicht.

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Das war es mit meinem ersten Serien-TAG. Ich hoffe es hat euch gefallen. Kennt ihr eine oder mehrere der genannten Serien? Welche ist eure absolute Lieblingsserie?
Ich würde mich sehr über Empfehlungen freuen, weil ich bisher noch keine neue Serie angefangen habe und auf der Suche bin. Also her mit euren Vorschlägen!

Bis dann,
Eure WeltenbummlerinX

Lesemonat: Mai

Hallo ihr Lieben,
Kommt es nur mir so vor oder ist der Mai wie im Flug vergangen?
Vermutlich habe ich deswegen nicht so viele Bücher geschafft -
aber ich bin trotzdem mit meinem Lesemonat zufrieden.

Lesemonat Mai im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 1.117
Buchtitel: 1. "Paperweight" von Meg Haston
           2. "Wer war Alice?" von T. R. Richmond
           3. "Der Kreidemann" von C. J. Tudor


1. "Paperweight" von Meg Haston

Inhaltsangabe (Englisch): "Seventeen-year-old Stevie is trapped.
In her life. In her body. And now in a treatment centre on the
outskirts of the New Mexico desert.
Life in the centre is regimented and intrusive - a nightmare
come true for private and obstinate Stevie. She doesn't
want to get better - she wants to disappear. And if things
go her way, in twentyseven days she'll do exactly that."

(Bild folgt)

Erhalten von: selbstgekauft
Genre: Jugendbuch
Seiten: 290
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 2,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 3/5

Das Thema war leider überhaupt nicht meins, auch wenn das Buch
ansonsten ganz okay war und auch der Schreibstil mich sehr
überzeugt hat. Ich habe irgendwie gedacht, Stevie leidet an
Depressionen und/oder Angststörungen, aber mit einer Essstörung
habe ich irgendwie nicht gerechnet. Es ist gut und wichtig
auch Bücher über Essstörungen zu schreiben, keine Frage, aber 
da ich mich damit absolut nicht identifizieren kann, hat es mich
auch 0 angesprochen. 
Meiner Meinung nach war es zwar stellenweise sehr schön und
berührend, aber größtenteils ist nichts geschehen und der
Klinikalltag war mehr oder weniger immer gleich.

(!) Spoilerwarnung (!)
Mit Stevie wurde ich nicht wirklich warm, ich fand ihr Verhalten
manchmal sehr fragwürdig und nervig. Die Vorgeschichte mit
ihrem Bruder und ihrer "Freundin" fand ich auch sehr komisch.
Ich hätte Stevies Schuldgefühle irgendwie besser nachvollziehen
können, wenn ihr Bruder sich selbst umgebracht hätte und er nicht
bei einem Unfall ums Leben gekommen wäre.
Das sie sich die alleinige Schuld an dem Verschwinden der Mutter
gegeben hat, fand ich auch seltsam. Es wäre äußerst komisch, wenn
die Mutter nur geht, weil sie ein Problem mit ihrer Tochter hat.
Ihr Sohn und ihr Mann können ihr auch nicht wirklich viel
bedeutet haben. 

(!) Spoilerwarnung ENDE (!)

Das Cover hat mir jedoch sehr gefallen und auch der Titel passt
gut zum Inhalt, bei diesem Titel hätte ich definitiv mit
einer Essstörung rechnen können...
Der Schreibstil hat mir wie oben schon erwähnt sehr gut gefallen,
weswegen ich nun reichlich schöne Zitate für euch habe:

- "Memory believe before knowing remembers." (S. 72)

- "The word sounds intimate and sad. As if we knew each other,
once, but are strangers now." (S. 74)

- "You are not your illness." (S. 74)

- "I need to fill myself up, until there is no more room for
the past." (S. 95)

- "If I can't live, than I'll die." (S. 96)

- "We're not meant to walk alone in this life. We're meant to
be part of a we." (S. 118)

- "I twist beneath the sheets for hours, desperate for sleep
and afraid of it." (S. 134)

- "I lay down next to him. Curled against his body until I
couldn't feel the difference between us." (S. 192)

- ""I thought the first step was admitting you have a problem." -
"Do you? Have a problem?" I nod. My problem is being alive." (S.193)

- ""It doesn't matter," I said. "I don't want to talk about it
anymore." I feel like my insides were going to spill out of me
at any second, and I would never ask her to hold me together"
(S. 203)

- "Maybe if the tears never came out, he wasn't gone. Maybe this
was all some terrible misunderstanding." (S. 204)

- "Feeling feels like shit." (S. 208)

- "He just love me, quietly when he could and angrily when he
had to." (S. 210)

- "Outside the desert looks the same as it did on the first day.
Like somebody pressed pause and the whole world's been waiting
for me to get my shit together." (S. 273)


2. "Wer war Alice?" von T. R. Richmond

Inhaltangabe: "Unfall? Selbstmord? Opfer? Täterin? Wer war Alice? 
Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im 
Fluss gefunden wurde. Was ist passiert? War es ein tragischer Unfall, 
wie die Polizei vermutet? Die Nachricht verbreitet sich wie ein 
Lauffeuer, sofort werden die unterschiedlichsten Vermutungen über 
Alice und ihren Tod angestellt. Auch ihr ehemaliger Professor 
Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran herauszufinden, 
was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. 
Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Aber warum ist er so 
engagiert? Was hat er zu verbergen? Und was haben ihr Exfreund 
Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Wer war Alice wirklich?"

ghf.png
(Quelle: Weltenbummlerinx Instagram)

Erhalten von: selbstgekauft
Genre: Roman
Seiten: 447
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 3/5

Ich wollte dieses Buch echt schon so lange lesen und nun habe 
ich es endlich getan und ich bin absolut begeistert (abgesehen von
dem Ende, das fand ich doof, der Grund folgt später)
Ich liebe Briefe, SMS, To-Do Listen (...) in Büchern, alles
was von dem normalen Blocktext abweicht.
Dieses Buch besteht ausschliesslich aus Briefen, Tagebucheinträge,
Nachrichten, Beiträge in Internetforen usw.
Es war sehr erfrischend zu lesen und abgesehen davon unglaublich
spannend. Man lernt Alice von so vieln Seiten kennen und kennt sie
letztendlich doch gar nicht. Eine Sache, die dieses Buch für mich
aussagt ist, dass man für jede Person etwas anderes bedeutet
und von anderen anders gesehen wird. Man ist nicht nur eine Sache,
nicht nur selbstbewusst oder schüchtern, nicht nur sympathisch oder
unsympathisch, man ist irgendwie alles und auch irgendwie nichts, je
nachdem vor wem. 
Alice wurde von allen Leuten anders gesehen und anders in Erinnerung
behalten und genauso ist es wohl mit uns allen.

Witzig fand ich das die Hauptperson so ähnlich heißt wie meine
alte Schule: Alice Salomon

Das Interview mit Alice (S. 90-93) fand ich richtig gut 
und witzig, allerdings handelte es sich statt den angegebenen
15 Fragen um 16.

(!) Spoilerwarnung (!)
Ich fand es richtig cool, dass das Buch, welches wir lesen,
theoretisch das Buch ist, welches Jeremy Cooke im Buch über
Alice schreibt. 
Also das worum es die ganze Zeit geht.
Ich muss sagen, dass ich Professor Jeremy Cooke richtig
eklig, schleimig und unsympathisch fand und er teilweise sogar
mein Lesevergnügen getrübt hat, wenn zum Beispiel mal wieder ein
längerer Brief von ihm an seinen Brieffreund kam. Ich konnte
seine Art einfach gar nicht ab. Innerlich stand deshalb für mich
die ganze Zeit fest, das er der Täter ist. Und er sie eventuell nur
für seine Arbeit getötet hat und dies dann am Ende von seinem Buch
herauskommt. Das er dann jedoch nicht der Mörder war und sogar
eher der "Held" des Buches ist, weil er herausgefunden hat wer
Alice getötet hat, war für mich ganz, ganz schrecklich.
Abgesehen davon hat finde ich es doof, dass Alice beste Freundin
Megan die Mörderin ist. Megan und Luke waren irgendwie die einzigen
Personen die ich richtig mochte und das dann ausgerechnet einer von
den beiden Schuld war hat mich echt genervt und das Buchende
für mich zu einen der schlimmsten Buchenden überhaupt gemacht.
Viele von euch wissen sicherlich mittlerweile, dass ich es HASSE,
wenn eine "gute" Person böse wird und da Megan eine der wenigen war,
die ich mochte, war es umso schlimmer für mich.
Ich habe echt mit jedem gerechnet (Jeremy, Ben, dem komischen
Mitbewohner, sogar mit Alice Mutter... aber nicht mit Megan.)

(!) Spoilerwarnung ENDE (!)

Zum Schluss präsentiere ich euch noch ein paar schöne Zitate:

- "Ich freue mich auf das nächste Kapitel meines Lebens, auch
wenn es ein kurzes sein wird." (S. 42)

- "Ich konnte nicht ohne dich leben, als du noch am Leben warst,
und jetzt kann ich nicht ohne dich leben, wo du tot bist." (S. 50)

- "Auf jeden Fall ist es eine gute Ablenkung, es füllt die Löcher,
die sich sonst mit Angst füllen würden." (S. 68)

- "Für das Rotkehlchen war sein Leben das Einzige auf der Welt,
was zählte. Manchmal ist es einfacher zu vergessen, aber die
Erinnerung ist das, was uns zu Menschen macht." (S. 236)

- "Irgendwann kommt es so weit, dass man vergisst, was man
vergessen hat." (S. 252)

- "Nein sie war stark." - "(...) Man braucht nicht schwach zu
sein, um sich das Leben zu nehmen. Selbstmord ist eine Folge
von Depressionen, und das ist eine Krankheit der Starken." (S. 399)

- "Du musst leben", hat sie zu mir gesagt. "Aber wie soll ich
das machen?", habe ich sie immer wieder gefragt. "Von einem Tag
zum nächsten", hat sie geantwortet." (S. 427)


3. "Der Kreidemann" von C. J. Tudor

Inhaltsangabe: "Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt 
gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal 
traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den 
Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, 
sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es 
Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens 
führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die 
Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur 
zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines 
Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, 
begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war."

(Bild folgt)


Erhalten von: Vorablesen.de*
Genre: Thriller
Seiten: 380
Titel: 5/5
Cover: 2/5
Inhalt: 4,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Die Inhaltsangabe und die Leseprobe haben mich direkt angesprochen.
Ich mag Thriller in denen Kinder involviert sind, da diese meiner
Meinung nach noch spannender sind.
Auch die Sache mit "dem Kreidemann" fand ich unglaublich
interessant, weil man Anfangs nicht wirklich wusste, was es mit
ihm auf sich hat.
Ich muss ja gestehen, dass ich lange Zeit dachte, dass 
"der Kreidemann" auch derjenige ist, der die Zeichnungen gemalt
und das Mädchen getötet hat.
Man tappte wirklich lange Zeit um Dunkeln und es wurde immer
spannender, aber auch komplizierter.
Ich mochte den Wechsel zwischen damals und heute sehr. Ich fand
sowohl den jungen Eddie, als auch den älteren Eddie sympathisch.
Auch seine Freunde fand ich super (zumindest Hoppo und Fat Gav,
die anderen beiden fand ich teilweise etwas doof)
Fat Gav hat mich die ganze Zeit sehr an Eric Cartman erinnert und
da ich South Park liebe, war dies ein witziger Pluspunkt.
Bevor ich zum Ende komme, welches ich nicht ganz so gut wie den
Rest fand, habe ich ein paar schöne Zitate für euch:

- "Die Leute denken, Kinder hätten ein sorgenfreies Leben.
Aber das stimmt nicht. Kindersorgen sind größer, weil wir kleiner
sind." (S. 90)

- "Sie sangen von Liebe, waren aber voller Hass." (S. 91)

- "Ich glaube nicht, dass unser Verhalten eine Rolle spielt bei
dem, was nach dem Tod aus uns wird. Ob gut oder schlecht. Doch
solange man lebt, spielt es eine Rolle. Bei den anderen. Deswegen
sollte man sich immer bemühen, zu anderen gut zu sein." (S. 129)

- "Geheimnisse sind wie Arschlöcher. Wir alle haben sie. Nur dass
manche schmutziger sind als andere." (S. 221)


(!) Spoilerwarnung (!)

Ich habe wie oben bereits gesagt, dass der Kreidemann, also der
Lehrer Schuld an dem Tod des Mädchens ist. Ich habe Anfangs auch
vermutet, dass er das Fahrgerät auf der Kirmes so manipuliert hat,
dass das Mädchen davon getroffen wird. Ich dachte, sie hätte
da schon sterben sollen und als sie überlebt hat, hat er nochmal
nachgeholfen.
Das der Priester letztendlich der Mörder war, finde ich auch okay.
Diesen fand ich nämlich auch doof.
Das aber am Ende herauskam, dass Fat Gav quasi Schuld an dem Tod
von Mickeys Bruder ist und Hoppo an dem von Mickey... puh, naja,
das war irgendwie doof, weil ich beide sehr mochte und beide
jemanden getötet haben (auch wenn es bei Fat Gav wohl eher 
ein unglücklicher Unfall war)

(!) Spoilerwarnung ENDE (!)

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Das war mein Lesemonat Mai. In den Juni starte ich mit "Leah
on the off Beat" von Becky Albertalli.

Außerdem findet ihr bald ein Gewinnspiel auf meinem Instagram-
Account, bei dem ihr das Buch "Der Kreidemann" gewinnen könnt, 
also schaut doch mal vorbei. Ich würde mich sehr freuen. :-)


Wer von euch hat heute auch frei? Ich muss morgen leider noch
einmal arbeiten, aber dann heißt es W O C H E N E N D E.

Bis bald,
Eure WeltenbummlerinX


[*Werbung, da Produktplatzierung]

Lesemonat: April

Hallo ihr Lieben,
in meinem letzten Beitrag habe ich euch verraten, weshalb ich im
April (für meine Verhältnisse) recht viele Bücher gelesen habe.
Wenn ihr wollt, könnt ihr hier gerne nachlesen, was mit mir los
war.
Ansonsten wünsche ich euch nun viel Spaß mit meinem Lesemonat
April.

Lesemonat April im Überblick:

Gelesene Bücher: 8
Seiten insgesamt: 2.734
Buchtitel: 1. "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" von A. J. Betts
           2. "Ein Kurs in wahrem Loslassen - Durch das Tor des 
              Fühlens zu innerer Freiheit" von Christian Meyer
           3. "Das Ende" von Richard Laymom
           4. "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahr
           5. "Der Elefanz verschwindet" von Haruki Murakami
           6. "Marie" von Steven Uhly
           7. "Die Anstalt der Toten" von Moe Teratos
           8. "Invisible" von Ursula Poznanski/Arno Strobel
           9. "Klein & Wagner" von Hermann Hesse


1. "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" von A. J. Betts

Inhaltsangabe: "Das Letzte, was Zac im Nebenzimmer erwartet hätte, 
wäre ein Mädchen wie Mia gewesen - wild und streitsüchtig, mit 
einem fragwürdigen Musikgeschmack. Im echten Leben würde sich Zac 
wohl kaum mit ihr anfreunden. Doch hier auf der Krebsstation im 
Krankenhaus herrschen eigene Gesetze. Und was mit zaghaften 
Klopfzeichen an der Wand beginnt, endet mit einer Freundschaft, 
die beiden das gibt, was sie in ihrer momentanen Situation so sehr 
brauchen."

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Erhalten von: selbstgekauft
Genre: Roman
Seiten: 336
Titel: 4/5
Cover: 5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Ich fand das Buch ganz gut, jedoch war es nicht so wie ich es mir
erhofft/gedacht hatte, weshalb ich etwas enttäuscht war. 
Vorher habe ich vermutet, dass es größtenteils im Krankenhaus
spielt, mit einem Klopfzeichen anfängt, aber dann im Krankenhaus
weitergeht. Jedoch hat die meiste Zeit dann nicht mehr im 
Krankenhaus gespielt und - wie ich fand - auch schwindet
weniger mit der Krankheit zu tun gehabt.
Ich fand die Olivenfarm von Zacs Familie zwar auch ein recht
schöner Roman-Ort, jedoch habe ich mir in diesem Zusammenhang
etwas anderes gewünscht.

Positiv fand ich, dass das Buch aus zwei verschiedenen
Sichtweisen geschrieben wurde, aus der Sicht von Mia und aus
der Sicht von Zac.
Ich persönlich fand Mia am Anfang echt nervig und zwischendrin
dann eher Zac, da ich seine Handlungsweise nicht mehr
nachvollziehen konnte.

Ich mag Chats (oder Briefe, To-do-Listen und alles andere was
von der Norm abweicht) zwar eigentlich, aber hier fand ich es
teilweise störend, da Zac und Mia teilweise echt "kindisch"
geschrieben haben. (Alles klein, viele Rechtschreibfehler und
eine Aneinanderreihung von tausenden Fragezeichen. Fehlten
echt nur noch Wörter wie "lol" oder sowas.)

Ich mochte Zacs Schwester jedoch sehr und auch seine Mutter
war sehr lustig.
Allgemein war das Buch oftmals sehr witzig und das trotz
des "sensiblen Thema".

An sich war es jedoch auch kein Buch für mich. Wenn ihr
den Beitrag gelesen habt, den ich euch oben verlinkt habe,
dann wisst ihr, dass ich enorme Angst habe selbst an
Krebs zu erkranken. Irgendwie hat mich das Buch also stellenweise
getriggert und mich nach Symptomen an mir selbst suchen lassen.
Das ich später in diesem Monat dann an einer Gesichtslähmung
erkrankt bin und phasenweise wirklich die Sorge bestand, dass ich
Krebs habe, war irgendwie eine ungewollte Ironie des Schicksals.

Zum Schluss habe ich noch viele schöne Zitate für euch:

- "Ich muss dafür sorgen, dass sie Tempo rausnimmt, oder ich
muss schneller werden." (S. 68) 

- "Draußen ist es laut, aber hier drinnen fehlen mir die Worte."
(S. 160)

- "Ich muss so weit fahren, dass ich vergesse, worum ich weine."
(S. 165) 

- "Er strahlt, und das steht ihm gut, besser als gedacht. Ich
genieße sein Lächeln einen kurzen Moment und hoffe, dass ich 
mich daran erinnern werde." (S. 169)

- "Wo so viel Universum zufällig und unsichtbar ist, wie kann
ein Junge sich da einer einzelnen Zahl so sicher sein?" (S. 200)

- "(...) Doch wie sind die Prognosen für das hier? Im gleichen
Rhytmus atmen, weiche Haut und zögerlicher Optimismus, dass das
Leben wieder schön sein kann." (S. 204)

- "Vielleicht ist Mut nichts anderes als das: eine spontane
Handlung, bei der dein Kopf Nein ruft, aber dein Körper es
einfach trotzdem tut." (S. 256)

- "Er hat mich früher von meinen Schmerzen abgelenkt, jetzt ist
er derjenige, der sie hervorruft." (S. 271)


2. "Ein Kurs in wahrem Loslassen - Durch das Tor des Fühlens zu
innerer Freiheit" von Christian Meyer

Inhaltsangabe: Wahres Loslassen heißt, sich nach und nach von allen 
Verstrickungen, Verhaltensmustern und Anhaftungen zu befreien. So 
ermöglicht es eine größtmögliche innere Freiheit, die zu leuchtender 
Lebendigkeit führt. Beides zusammen erlaubt es uns aufzuwachen. Der 
bekannte spirituelle Lehrer und Psychotherapeut Christian Meyer 
zeigt, wie es uns gelingt, wahrhaftig loszulassen. In sieben 
aufeinander aufbauenden Schritten beschreibt er einen leicht 
nachvollziehbaren Weg hin zu immer größerer Freiheit und 
Lebendigkeit. Im Mittelpunkt stehen dabei das tiefe Erleben, 
Entdecken und Zulassen der eigenen Gefühle wie etwa Freude, 
Heiterkeit, Schmerz oder auch Angst. Unsere Gefühle dienen als Tor
zu uns selbst; ihr vollständiges Erleben führt dazu, dass wir sie
loslassen können - und uns auf wirklich tragendem Grund 
wiederfinden."

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Erhalten von: Instagram Adventskalender-Gewinnspiel vom Goldmann-
Verlag
Genre: Ratgeber
Seiten: 352
Titel: 2/5
Cover: 3/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: -/-

Das Buch beinhaltet viele nützliche Tipps, Übungen und Erkenntnisse.
Die Übungen bestehen aus vier verschiedenen Arten, jede Übung
ist mit einem bestimmten Symbol gekennzeichnet.
Es gibt schriftliche Übungen, Körperübungen, mentale Übungen
und Parnterübungen.
Die Übungen, welche ich besonders hilfreich empfunden habe,
habe ich mir herausgeschrieben, sodass ich sie nun 
kontinuierlich ausführen kann.

Abgesehen davon fand ich das Buch jedoch stellenweise auch
ein bisschen langweilig. Viele Stellen und Zeilen wurden häufig
wiederholt, was vielleicht zur Verdeutlichung dienen sollte, mich
jedoch hat es nur genervt.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mich einfach nicht
gut genug auf das Buch einlassen konnte, ich weiß es nicht.
Ich habe trotzdem einiges aus dem Buch mitnehmen können, weil
- wie ich oben schon meinte - auch viele hilfreiche Sachen dabei
waren. Da mir viele, im Buch angesprochene Situationen, bekannt
vorkommen, hat mich das Buch auch irgendwie stellenweise sehr
berührt und mir die Augen geöffnet.

Zum Schluss habe ich wieder einige tolle Zitate für euch:

- "Leben ist Wachstum. Es geschieht von allein. Auch das Wachstum
eines Tomatenstrauchs kann ich nicht dadurch födern, dass ich
ihn jeden Tag kräftig nach oben ziehe." (S. 8)

- "Ich möchte nicht, dass du das Buch liest und aus den Händen
legst mit der wehmütigen Frage: "Das sind so viele kluge und
schöne Gedanken, aber wie komme ich bloß selbst zu dieser
Gelassenheit, zu der inneren Mitte und zu den tieferen
Erfahrungen?" Ich wünsche mir vielmehr, dass du das Buch aus der 
Hand legst und ein anderer Mensch geworden bist. Eigentlich
gar nicht ein anderer, sondern genau der Mensch, der du bist,
der bisher nur noch nicht so sichtbar war, sich nicht ganz 
zeigen konnte." (S. 14)

- "Wirkliche Liebe hat nicht so viel zu tun mit einem Brauchen,
Haben oder Besitzen. Liebe will frei sein und lebendig." (S. 16)

- "Wenn nach dem Sinn des Lebens gefragt wird, geht man meistens
an diese Frage genauso heran wie an die Frage: "Welchen Sinn hat
der Stuhl?" Bei dem Stuhl ist es einfach: Der Stuhl hat den
Sinn (gleichbedeutend mit Zweck), dass er Gelegenheit zum Sitzen
gibt. Und eigentlich ist uns klar, dass wir an den Sinn des
menschenlichen Lebens anders herangehen müssen. Aber genau das
wird oftmals nicht getan." (S. 27)

- "Eine gedankliche Entscheidung wäre angewiesen auf sichere
Informationen über die Zukunft - die es aber nicht gibt, weder
die Information noch die Zukunft. Es gibt nur das Jetzt." (S. 88)

- "Es ist richtig, dass den Menschen eine große Kraft innewohntt,
zu wachsen und Veränderung zu ersinnen, die Welt zu verändern,
Brücken zu bauen, wo vorher jeden Tag geschwommen werden musste,
und ein Dach über den Kopf zu errichten, wo wir vorher nass
wurden." (S. 109)

- "Je mehr der Mensch seie Wünsche in Ansprüche verwandelt,
desto unglücklicher wird er sein." (S. 211)

- "Mit diesem Leben als Geschenk ist es wie mit jedem anderen
Geschenk auch: Man muss es wirklich nehmen, damit man etwas
davon hat. Wenn man sich bei einem Geschenk nicht die Mühe
macht, es auszupacken, bleibt es achtlos in der Ecke. Wenn
man es nicht benutzt oder herausfindet, wie es zu gebrauchen
ist, nimmt man es nicht wirklich an.
Dann ist es wie mit einer Wohnung, die man zwar erworben hat,
aber gar nicht richtig bewohnt.
Vielleicht wohnt man nur in der kleinen Kammer gleich neben der
Tür; die anderen Zimmer heizt man gar nicht erst und richtet
sie nicht schön ein. Man ist nur mit halben Herzen dabei.
Ein anderes Bild: Jemand wird ein Palast geschenkt mit vielen
weiten hellen Räumen und einen großen Park. Aber wegen eines
Missverständnisses zieht derjenige nur in das Gärtnerhäuschen
ein (...)
Er klagt des Öfteren und beschwert sich auch, das Leben meine es
nicht gut mit ihm. Er träumt von einer größeren Wohnung mit
zwei Zimmern und Balkon, das wäre schon etwas!
Was geschähe mit ihm, wenn plötzlich einer käme, der von den
wirklichen Verhältnissen weiß, und ihn darüber aufklären würde:
Würde er ihm glauben? Dass das ganze Schloss, der ganze Park
ihm alleine gehöre? Wir hoffen es für ihn." (S. 326)

- "Wenn die Vergangenheit zu Ende ist, wer bin ich dann?" (S. 328)

Als letztes noch ein Zitat, welches sehr gepasst hat, als ich das
Buch gelesen habe: "(...) oder dass eine Krankheit auftritt, bei
der es nach der ärztlichen Untersuchung vielleicht eine Zeit
dauert, bis die Diagnose klar ist, und man muss eventuell mit
allem rechnen." (S. 329)


3. "Das Ende" von Richard Laymon


Inhaltsangabe: "Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... 
in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... 
euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... 
jagt euch ... bis zum Ende!"

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Horrorroman
Seiten: 304
Titel: 3,5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4,5/5

Ich liebe Richard Laymon seit Jahren, habe in der Zeit mal
sehr gute und mal weniger gute Bücher von ihm gelesen. Dieses Buch
gehört zwar nicht zu seinen besten Werken, konnte mich aber
dennoch begeistern.
Es war mal wieder "typisch Laymon", brutal, blutig und spannend.
Für alle Laymon-Fans ein absolutes Muss, ansonsten aber auch
empfehlenswert.


4. "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahrt

Inhaltsangabe: "Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl 
eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca 
verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, 
die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen 
genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im 
Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht 
dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt 
die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten 
steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden
 und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren 
Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es 
unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt."

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 496
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Das Buch "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahrt, hat mir
sehr gut gefallen.
Es hat schon sehr spannend angefangen: Durch die haargenaue
Szenenbeschreibung der Verkäuferin hat man sich mitten im
Geschehen befunden und sich so gefühlt, ob man selbst gerade
in diesem Drogeriemarkt ist und durch die Regale schlendert.
Man war also praktisch hautnah dabei, als Luca verschwand.

Auch der weitere Verlauf war sehr spannend, es kamen immer
wieder neue Charaktere und mögliche Verdächtige hinzu, die
wiederum noch ihre eigene Geschichte mitgebracht haben, weshalb
alles sehr umfangreich war.

Man konnte sich praktisch in jeden Charakter einfinden und
mitfühlen, weil diese so gut beschrieben wurden und sehr
authentisch wirkten.

Das Ende hat mir jedoch nicht ganz so gut gefallen, darauf
werde ich zum Schluss noch eingehen.

Vorher möchte ich aber noch mein liebstes Zitat mit euch teilen:

- "Ich wollte sterben, weil ich mein Leben verloren habe, aber
mein Leben lässt mich nicht gehen." (S. 349)

(!) Spoilerwarnung (!)

Ich fand es nicht gut, dass Mel am Ende Mitschuld an Lucas
verschwinden hatte. Das hat mehrere Gründe: Ersten war sie
Hauptverdächtige Nr. 1, weil sie ihn draußen stehen gelassen
hat, beziehungsweise stellenweise vermutet wurde, dass sie
ihn gar nicht dabei hatte/vorher getötet hat usw. Auch durch
ihre "negative Bewertung" a la "sie trauert gar nicht richtig"
usw., wurde sie immer mehr in die Verdächtigenrolle gedrängt. 
Ich hätte es toll gefunden, wenn gerade deswegen am Ende
herauskommt, ha, sie war es doch nicht, alle haben sie zu
unrecht verdächtigt. Auch der Leser. Sie hat Luca wirklich nur
deshalb nicht mit in den Laden genommen, weil es zu heiß ist.
Zugegeben, am Anfang fand ich sie echt doof, eben weil sie
ihn draußen allein gelassen hat und weil sie bewusst in die
Verdächtigenrolle gedrängt wurde, aber vor allem dann, als sie
bei sich zu Hause waren, wurde sie mir immer sympathischer,
dies ist der zweite Grund, weshalb ich es doof fand, dass sie
auch Schuld trägt. Ihren Mann fand ich da viel unsympathischer.


5. "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

Inhaltsangabe: Das Gitter ist geschlossen, doch der Elefant ist 
verschwunden, zur Bestürzung der ganzen Stadt. Nur einer ahnt, 
was passiert ist. Ein junger, einsamer Mann, der in der 
Werbeabteilung eines Küchenherstellers arbeitet und einer 
Journalistin seine Wahrnehmungen mitteilt. – Ein nächtlicher 
Anfall von Heißhunger und ein übermütig geplantes Verbrechen enden 
ganz anders als vorgesehen: so anders, dass sie Jahre später eine 
unvermutete Auferstehung erleben. – Eine Frau in den besten, ödesten 
Verhältnissen erkennt in der eigenen Schlaflosigkeit ein 
berauschendes Geschenk."

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Erzählungen/Roman
Seiten: 188
Titel: 2/5
Cover: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreistil: 5/5
Charaktere: 4/5

Ich weiß gar nicht wieso ich die Bücher von Haruki Murakami
so liebe, aber ich tu es.
Eigentlich verbindet sich hier vieles von den Dingen, die ich
in Romanen sonst eigentlich nicht mag: Keine Namen, Charaktere,
welche nicht genau beschrieben werden, viele offene Enden (...)
Es gab auch in diesem Roman wieder viele Personen und ich habe
die ganze Zeit darauf gewartet, dass sich am Ende alles 
verknüpft, zusammenfügt und logisch wird, aber das tat es nicht.
Irgendwann war es einfach vorbei und ich saß da, mit tausend
losen Fäden und Fragezeichen im Kopf. Dennoch mag ich seinen Stil,
irgendwie beflügt es auch die Fantasie und lässt eigenen Spielraum.
Erfreut war ich darüber, dass eine "4-Finger-Frau" erwähnt wurde,
weil ich mir nun zusammenreimen konnte, dass es die Frau aus 
seinem anderen Roman ist.
Obwohl mir das Buch und (fast) alle darin vorkommenden Personen
gefallen haben, bin ich etwas enttäuscht darüber, dass so wenig
von dem Elefanten zu lesen war. Dieser wurde überhaupt auf
Seite 162 zum ersten Mal erwähnt und hat auch keine tragene
Rolle gespielt. Ich habe echt gehofft es geht viel mehr über diesen
Elefanten und sein Verschwinden (und vielleicht auch wieder
Auftauchen)

Als letztes kommen noch ein paar Zitate, welche mir gefallen haben:

- "Wenn ich viel Zeit habe, schweifen meine Gedanken immer ab.
Manchmal so weit, dass ich ihnen nicht mehr richtig folgen kann."
(S. 36)

- "Wie sie da in ihrem grauen Hemd mitten im Dunkeln hockte,
wirkte sie wie ein liegengebliebenes Paket. Sie tat mir furchtbar
leid. Man hatte sie am falschen Platz abgestellt. Hätte man sie
woanders hingebracht, wäre sie vielleicht glücklicher." (S. 40)

- "Jeder einzelne von Ihnen ist anders, und darin gleichen wir uns."
(S. 143)


6. "Marie" von Steven Uhly

Inhaltsangabe: "Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen 
Schwester Chiara eine aufwühlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt
von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf 
ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt
schlägt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar.
Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem 
Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem 
Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein,
einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu 
ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablässig an ihr 
furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie 
schließlich die Kontrolle über ihr Leben verliert, reißt sie ihre 
drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles 
verändern werden."

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 272
Titel: 3/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 5/5

Dieser Roman behandelt es sensibles Thema und vor allem mir
als Erzieherin ist dies sehr nah gegangen. Die drei Kinder mussten
für ihr Alter schon wirklich unglaublich viel erleben und ertragen
und selbst meistern.
Stellenweise hat mir dieses Buch deshalb etwas das Herz gebrochen.
Ich konnte eigentlich fast alle Autoritärpersonen in diesem Buch
nicht verstanden, da sie fast alle engstirnig und ganz besonders
egoistisch und wenig mitfühlend waren.

Den Schreibstil fand ich manchmal ehrlich gesagt etwas nervig
und deswegen nicht richtig flüssig und angenehm. Er wirkte
manchmal sehr kindisch und tatsächlich so, als ob dieses Buch ein
Kind verfasst hat. Ich weiß nicht ob das Absicht war oder einfach
der Stil von dem Autor.
Abgesehen davon habe ich auch einige Sinnfehler gefunden, wie
zum Beispiel dieser auf Seite 167:
"Und da steht ihr Mann mit seiner zweitältesten Tochter auf dem
Arm und nickt ihr ernst und angestrengt zu. Chiaras Kopf liegt
auf Leos Schultern, ihre Augen sind geschlossen, sie atmet tief
und regelmäßig." -> Leos zweitälteste Tochter ist eigentlich
Mira, aber auf dem Arm befindet sich Chiara.

Ich habe auch noch zwei Zitate für euch, die mir gefallen haben:

- "Die Kälte hat sich in ihrem Körper eingenistet wie ein Fremder,
der für immer bleiben will." (S. 128)

- "So ist das mit den Lügen (...) Sie erschaffen ihre eigene
Wirklichkeit." (S. 267)

(!) Spoilerwarnung (!)
Außerdem habe ich nicht so wirklich kapiert, was es mit "Marie"
auf sich hat. Zuerst dachte ich, die Mutter hatte noch eine Tochter,
namens "Marie", welche sie in den Mülleimer geworfen hat oder das
"die echte Chiara" in der Mülltonne gestorben ist und sie ein
Baby (names Marie) entführt hat und allen gesagt hat, dies ist
Chiara, damit niemanden auffällt, dass "die echte Chiara"
gestorben ist.


7. "Die Anstalt der Toten" von Moe Teratos

Inhaltsangabe: Yannick Gerlach ist der Sohn liebender und 
wohlhabender Eltern, eigentlich sollte er ein glücklicher junger Mann
sein, doch das ist er nicht. Ihn plagen Suizidgedanken und er wird
immer wieder Opfer seiner eigenen Ängste. Durch einen
schrecklichen Unfall, an dem Yannick Mitschuld trägt, kommt sein
kleiner Bruder Theodor ums Leben. Yannick wird in eine 
psychiatrische Klinik eingewiesen, und was er dort erlebt, stellt
jeden Schmerz, den er vorher geglaubt hatte zu spüren, in den
Schatten. Denn in der Seelenheil-Klinik leben nicht nur die 
Patienten unter menschenunwürdigen Verhältnissen, sondern auch 
die Geister derjenigen, die dort gewaltsam zu Tode gekommen sind. 
Yannick versinkt in einem Sumpf aus Realität und Einbildung, 
aus dem es offenbar kein Entkommen gibt."

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Horror
Seiten: 325
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Ich mochte das Buch eigentlich sehr, aber mir hätte es noch
besser gefallen, wenn es realistisch geblieben wäre. Ich mag
unrealistische Romane (mit Geistern, Zombies usw.) eigentlich
gar nicht.
Ich fand die Idee von einer "Anstalt der Toten" mit brutalen
Personal, welches ihre Patienten so manipuliert, dass diese
denken sie sind verrückt, weitaus cooler und spannender, als
ein Geist der sein Unwesen treibt.
Alles in allem war es dann aber doch ganz cool, da ich die
verschiedenen Geister-Gestalten irgendwie witzig fand.

Witzig fand ich auch, dass die Hauptperson so heißt wie mein
Freund (nur anders geschrieben) und die Anstalt sich in Bielefeld
befindet - dem Geburtsort von meinem Freund.

Lachen musste ich auch über die Schreibweise "WattsApp".

Ich hatte teilweise auch "American Horror Story"-Flashbacks,
vermutlich fand ich das Buch deswegen ganz gut, weil ich
American Horror Story echt seeehr liebe.
Stellenweise wusste man nicht mehr was eigentlich abgeht und
es war auch manchmal sehr verwirrend, weshalb man sehr mit 
Yannick mitfühlen konnte.

(!) Spoilerwarnung (!)

Doof fand ich, dass der Geist der Tagebuch-Führerin auch böse
ist/wird, ich habe gehofft, dass diese Yannick später den Weg
nach draußen weist und ihm hilft, da sie sich mit ihm verknüpft
fühlt und nicht möchte, dass er genauso ein schreckliches
Schicksal erlangt wie sie.
Das hätte ich auch als ein weitaus tolleres Ende empfunden,
ich fand es ziemlich uncool, dass nicht nur Yannick am Ende
zum brutalen Mörder wird und dort gefangen ist, sondern auch
noch seine beiden Freunde - vor allem seine Freundin Lola mochte
ich nämlich sehr.


8. "Invisible" von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Inhaltsangabe: "Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen
mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. 
Und dann schlägst du zu. Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den
Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz 
Rätsel auf: 
Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein 
Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt ...
Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig 
unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. 
Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. 
Und dass sie nicht wussten, was über sie kam."

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Erhalten von: wasliestdu
Genre: Thriller
Seiten: 366
Titel: 4/5
Cover: 3/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3,5/5

Ich fand die Idee super, de Umsetzung hätte meiner Meinung nach
jedoch etwas besser sein können, wie ich finde.
Es gab zu viele Morde/Charaktere, weshalb ich recht schnell den
Überblick verloren habe.

Ich fand es auch leider nicht besonder spannend, sondern sehr
durchschaubar. So wusste ich zum Beispiel direkt, was es mit
Isabell auf sich hat, was Nina vermutlich auf den Zettel 
geschrieben hat, was mit Pia nicht stimmt und wer der
wirkliche Täter/die wirkliche Täterin ist.

Ich weiß nicht ob es nur an der "Manupilation" lag (vermutlich
nicht), aber ich fand fast alle Charaktere nervig.
Daniel war eigentlich der einzige, den ich wirklich mochte und
selbst der war teilweise echt nervig und mies gelaunt.
Nina hätte ich auch gerne gemocht, aber vor allem die Sache
mit Philipp hat sie für mich so unsympathisch gemacht.
Trotz tausend Warnungen ist sie immer wieder wie ein naives
Schosshündchen zu ihm zurückgekehrt, dabei habe ich mich sehr
aufgeregt. Philipp fand ich übrigens am nervigsten... oder
doch Pia oder Isabell? Uff, ich kann mich nicht entscheiden.


9. "Klein und Wagner" von Hermann Hesse

Inhaltsangabe: "Friedrich Klein, der ehrbare Beamte, treusorgende
Ehegatte und Familienvater, durchbricht plötzlich, belastet mit
einem imaginären Verbrechen, dem vierfachen Mord an Frau und 
Kindern, mit falschem Paß, einem Revolver und unterschlagenem 
Geld in der Tasche, seine hausbackene Respektabilität."

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Novelle
Seiten: 95
Titel: 4/5
Cover: 0/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 4/5

Die Handlung in diesem Buch ist eigentlich vollkommen
nebensächlich - Es hätte sonst wo spielen oder sonst was
passieren können. Das Ausschlaggebende waren die Gedanken
des Hauptprotagonisten Friedlich Klein.
Seine Gedanken zum Thema Leben und Tod, Freuden und Leiden
(...) haben die Seiten dieses kleinen, aber durchaus
tiefgründigen Büchleins gefüllt.

Mir persönlich hat der Ort des Geschehens - auch wenn er
nebensächlich war - sehr gefallen. Viele hier wissen mittlerweile
sicherlich, dass ich Italien sehr liebe.
Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und habe mich sehr
wohl gefühlt.

Zum Schluss habe ich noch ein paar Zitate für euch:

- "Er konnte durchaus nicht denken, an was er wollte, er
hatte keine Verfügung über seine Gedanken, sie liefen wie
sie wollten und sie verweilen trotz seinem Sträuben mit
Vorlieben bei Vorstellungen, die ihn quälten.
Es war, als sei sein Gehirn ein Kaleidoskop, in dem der Wechsel
der Bilder von einer fremden Hand geleitet wurde." (S. 8)

- "Herz, brich nicht vor Fülle." (S. 56)


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So, meine Lieben. Das war mein "Lesemonat April". Normalerweise
verrate ich euch an dieser Stelle immer, mit welchem Buch ich
in den nächsten Monat starte/gestartet bin, aber ich habe mich
diesmal noch nicht entscheiden. Ich habe momentan so viele
andere Dinge zu tun und obwohl ich erst einen Tag wieder
arbeiten musste, bin ich leider komplett gestresst. Ich hoffe
trotzdem, dass ich auch im Mai etwas zum lesen kommen werde -
wenn auch nicht so viel wie im April - und ich hoffe, dass ich
auch wieder Tage ohne Stress erleben werde.
Und das wünsche ich mir auch für euch.

Lasst es euch gut gehen und bis bald,
Eure WeltenbummlerinX

 

Periphere Fazialisparese

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt noch niemals von dem Begriff gehört, welcher meine heutige Überschrift darstellt. Denn das würde eventuell bedeuten, dass ihr ebenfalls schon mal davon betroffen wart und das wünsche ich echt niemanden.

Bei der „periphere Fazialisparese“ handelt es sich um eine halbseitige Gesichtslähmung, bei welcher der Gesichtsnerv direkt betroffen ist.

Mich hat es an Ostermontag erwischt. Ich bin morgens aufgestanden, habe meinem Freund von meinem verwirrten Traum erzählt und in der Erzählung plötzlich festgestellt: „Hmm, irgendwie fühlt sich meine Lippe komisch an.“ Zuerst habe ich mir nicht wirklich viel dabei gedacht. Wir waren dann bei meiner Oma und meinem Opa zum Kuchen essen eingeladen und auch meine große Schwester hat über eine „taube Lippe“ geklagt, bei ihr war der Auslöser jedoch klar, da sie vorher eine Zahnoperation hatte. Alle haben rumgescherzt, dass ich mit meiner Schwester mitfühle und Mitleidsymptome entstehen. Ich habe also angefangen meine Lippe zu kühlen – genauso wie meine Schwester, da ich dachte das würde helfen. Und ich hatte tatsächlich das Gefühl dies würde irgendwas besser machen.

Als ich am nächsten Morgen wach wurde, war es jedoch keinesfalls besser, sondern eher schlimmer. Meine Lippe fühlte sich nicht mehr nur taub an, ich konnte sie auch nicht mehr richtig bewegen. Nicht mehr lächeln, nicht mehr aus einer Flasche oder mit Strohhalm trinken, nicht mehr deutlich sprechen. Ich habe direkt meinen Freund angerufen, welcher morgens schon bei der Uni war, anschließend meine Mutter, weil ich nicht  wusste was ich tun sollte. Leider sind beide beim ersten Mal nicht dran gegangen. Ich hatte jedoch nicht viel Zeit zum nachdenken, weil meine Arbeitskollegin, welche mich morgens immer einsammelt, bereits unten auf mich gewartet hat. Alsobin ich erstmal zur Arbeit. Sie hat mich gefragt wie mein langes Osterwochenende war und ich meinte „Gut… Aber…“ und begann ihr von meiner erst tauben Lippe und dann unfähigen Lippe zu berichten. Auf der Arbeit haben die anderen dann gemeint, ich soll zum Arzt gehen, auch wenn niemand mit etwas schlimmen/langfristigen gerechnet hat. Da ich tags vorher mit meinen Nachbarn Essen war, haben alle vermutet ich habe nur etwas gegessen und dadurch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Ich habe also nochmal meine Mutter angerufen, welche dann auch endlich dran ging und sie hat versprochen vorbeizukommen, um mit mir zum Arzt zu gehen. Da ich kein eigenes Auto habe und der von meiner Arbeitskollegin empfohlene Arzt in der Nachbarstadt lag, war das auch zwingend notwendig. Der empfohlene Arzt war nach ihrer Aussage ein Gesichtschirurg, dort angekommen sah es jedoch eher aus wie eine Zahnarztpraxis. Ich musste mehrere Stunden warten, meinen Kiefer röntgen lassen und durfte anschließend in den Untersuchungsraum. Dort lag ich, wie befürchtet, auf einem Zahnarztstuhl und die freundliche Dame hat sich meine Zähne angeguckt. Das war für mich tatsächlich sehr schlimm, da ich allgemein schon Angst vor Ärzten habe, aber vor Zahnärzten ganz besonders und ich weiß selbst, dass ich schon längst mal wieder einen Zahnarzt aufsuchen sollte und das dies dann plötzlich und ohne Vorwarnung geschieht, war schrecklich. Sie hat allerdings nichts gesagt, außer das die Taubheit nicht von den Zähnen kommt. Sie meinte dann, der Arzt würde noch einmal drüber gucken und ich solle noch einen Moment warten. Sie hat den Raum verlassen und auf dem Flur mit dem Arzt gesprochen, dieser war jedoch überhaupt nicht freundlich, wie meine Arbeitskollegin gesagt hat. Er hat die Frau angepampt, dass er für so eine „Kleinigkeit“ jetzt keine Zeit hat und sie solle mich zu einem anderen Arzt überwiesen. Und dann bekam ich meine Überweisung zum Neurologen. Das hat mir deshalb Angst gemacht, weil meine Arbeitskolleginnen alle meinten, das vermutlich nichts ist und ich sicherlich nur eine Salbe bekomme und schon am Nächsten Tag wieder arbeiten kommen könnte. Beim Neurologen kam ich an, als dieser gerade zur Mittagspause schließen wollte, da es so dringend sei, wie er meinte, kam ich jedoch doch dran. Es wurde ein EEG gemacht, was komisch war, aber die Arzthelferin war so super freundlich, das ich mich trotzdem irgendwie wohl gefühlt habe. Anschließend wurde mir noch Blut abgenommen, damit ein Zeckenbiss ausgeschlossen werden kann. Der Arzt hat mich dann später noch zum Augenarzt überwiesen, da mittlerweile nicht nur meine Lippe, sondern auch mein Auge betroffen war. Er meinte ich müsste zum Augenarzt, da ich mein Auge nicht mehr komplett schließen konnte und es daher zu eine Hornhautentzündung kommen könnte. Außerdem hat er mir ein MRT empfohlen, da er es zwar nicht für möglich hält, aber er ein Gehirntumor ausschließen wollte. Das MRT sollte erst drei Wochen später stattfinden, allerdings meinte er, ich werde angerufen, wenn jemand abspringt, da ich ein Notfall wäre und somit den nächstbesten Termin erhalten sollte. Notfall. Gehirntumor. MRT. All das hat mir wahnsinnig Angst gemacht. Es hat doch alles nur mit einem Kribbeln angefangen. Dazu muss ich nun vielleicht mal anmerken, dass ich schon I M M E R wahnsinnige Angst vor Krebs habe und meine Angst vor Ärzten nicht etwa daher rührt, weil ich Angst vor Schmerzen habe (diese sind mir tatsächlich vollkommen Latte), sondern weil ich Panik habe, das bei einer Routineuntersuchung herauskommt, dass ich Krebs habe. Diese Angst beschäftigt mich schon seit Jahren und hat sich in meinem Kopf eingepflanzt, sodass ich halb wahnsinnig wurde als es nun tatsächlich eine Option darstellt.

Mein Neurologe hat mir Cortisontabletten verschrieben, welche mir zusätzlich eine Menge Bauchkrämpfe beschert haben – und das trotz der zusätzlichen Magentabletten.

Am nächsten Tag war ich direkt beim Augenarzt, welcher mir eine Salbe, Augentropfen und Augenpflaster verschrieben hat.

Noch einen Tag danach haben auch die Leute vom MRT angerufen und ich dachte, ich müsste jetzt gleich kommen, aber der Termin wurde nur ein paar Tage vorverlegt, lag aber immer noch in weiter Ferne. Am Abend, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe, haben sie jedoch noch einmal angerufen. Ich sollte so schnell wie möglich vorbeikommen.

Ich hatte so Angst, ich habe glaube ich die ganze Zeit geweint und ich war so froh, dass sowohl mein Freund als auch meine Mutter mich begleitet haben. Mein Freund durfte sogar mit rein und hat während des MRTs die ganze Zeit meine Beine gestreichelt. Das MRT an sich war nicht so schlimm wie vermutet, ich habe über „Die Röhre“ schon einiges schlimmes gehört und tatsächlich vermutet das ich in der Enge eine Panikattacke bekomme. Die Musik war sogar ganz angenehm. Geholfen hat mir aber auch mein Freund und auch das die Ärztin unglaublich lieb und sympathisch war und mich beruhigt hat so gut sie konnte. Nach dem MRT kam sie rein und hat gesagt „Alles in Ordnung“, aber ich konnte es trotzdem nicht glauben. Meine beste Freundin, welche wegen Ohrproblemen ebenfalls kürzlich beim MRT war, sollte ihr Ergebnis erst Wochen später erhalten, weshalb ich nicht glauben konnte, das meins sofort da sein soll. Ich dachte das „Alles in Ordnung“ bezieht sich eher darauf, dass ich das MRT überstanden habe.

Am nächsten Tag habe ich mich wieder mit dem Neurologen in verbindet gesetzt, welcher gesagt hat, dass ich einfach nochmal nächste Woche zur Kontrolle kommen sollte, da es keine erkennbare Ursache gibt. Ich soll einfach die Gesichtsübungen machen, welche ich erhalten habe, dann würde schon alles wieder normal werden.

Ich habe mich derweil im Internet schlau gemacht und bei Instagram und YouTube andere Leute gefunden, welche ebenfalls an einer Gesichtslähmung erkrankt sind. Mich hat diese Tatsache irgendwie getröstet, aber auch geschockt, da viele mitteilten, dass nach einem Jahr (oder noch länger) immer noch keine Besserung eingetreten ist. Diese Lähmung hat mich wirklich fertig gemacht und ich konnte mir nicht vorstellen wie es sein würde, wenn diese nun tatsächlich so lange anhalten würde. Ich habe mich wie jemand gefühlt, der alles neu erlernen muss. Vielleicht wie jemand der nach einem Unfall wieder laufen lernen muss, nur das es bei mir nicht um die Beine ging, sondern um mein Gesichtsnerv. Die Gesichtsübungen, welche mein Neurologe mir gezeigt hat, waren super hilfreich, allerdings auch echt deprimierend, weil man dann die ganze Zeit vor Augen hat, was man plötzlich nicht mehr kann. Manche Sachen, wie lächeln, küssen oder aus der Flasche trinken habe ich vorher wahrscheinlich viel zu selbstverständlich genommen. Was auf einmal alles wegfällt, merkt man erst, wenn man das Gesicht plötzlich nicht mehr wie gewohnt nutzen kann. Zähne putzen (besonders das Ausspucken) war eine einzige Katastrophe, beim trinken habe ich mich ständig bekleckert und, und, und.

Abgesehen von der Unfähigkeit bestimmte Dinge zu tun, hatte ich enorme Schmerzen. Man kann sich gar nicht vorstellen wie sehr ein Gesicht, welches eigentlich taub und gelähmt ist, wehtun kann. Meine Auge hat auch sehr geschmerzt, wegen der Augentropfen hat auch meine Sehfähigkeit nachgelassen, weshalb ich ständig Kopfschmerzen hatte und alles nur verschwommen gesehen habe. Es kam einfach ziemlich viel zusammen, weshalb es wirklich grausam war.

Mein Neurologe meinte übrigens auch, dass nach der Grippewelle sehr viele Fälle von Gesichtslähmung auftreten und es absolut nichts schlimmes oder seltenes ist. Mich hat das alles nur so verunsichert, weil ich vorher nie davon gehört habe oder jemanden kenne, der etwas vergleichbares hatte.

Ich musste noch einmal zum Neurologen, welcher mich weiter krankgeschrieben hat. Statt am nächsten Tag, wie erdacht, war ich also den kompletten April nicht auf der Arbeit anwesend.

Zum Augenarzt musste ich noch zweimal zur Kontrolle. Nun ist mein Ärztemarathon erstmal beendet und ich kann am Montag endlich wieder arbeiten.

Wobei „endlich“ trifft es nicht ganz, man gewöhnt sich doch sehr an die neugewonnene Freizeit. Außerdem habe ich Angst vor den Reaktionen auf meine lange Abwesenheit. Trotzdem freue ich mich auch irgendwie. Ich liebe meine Arbeit schließlich und ich hoffe ich darf sie weiterhin ausführen, weil einer meiner Ängste ist nun auch, das mein Vertrag nicht verlängert wird, weil ich so lange ausgefallen bin.

Die neugewonnene Frezeit war tatsächlich das Beste, ich habe ziemlich viel gelesen und habe, was die Bücheranzahl angeht, meinen persönlichen Monatsrekord übertroffen. Ihr könnt euch deswegen sehr auf den Lesemonat April freuen, welcher vermutlich nächste Woche online geht.

Außerdem habe ich an meinem Roman gearbeitet. Die Idee dafür kam mir schon vor ein paar Jahren, aber ich habe es immer vor mir hergeschoben weiterzuschreiben, da ich dachte ich schaffe es eh nicht den Roman zu vollenden oder sogar zu veröffentlichen, aber irgendwie hat meine Krankheit und die Angst vor dem baldigen Tod (welche mich am Anfang begleitet hat) dazu getrieben weiterzuschreiben und somit ein Stückchen näher an den Traum einer Buchveröffenttlichung zu gelangen. Also… wer weiß, vielleicht könnt ihr ja schon bald etwas anderes von mir lesen als Blogposts?

 

Das war’s nun erstmal.

Bleibt gesund und Bis bald,

Eure Weltenbummlerin

Lesemonat: März

Hallo ihr Lieben,
Obwohl ich im März Urlaub hatte, habe ich "nur" vier Bücher
geschafft. Na gut, das ist schon mehr als ich wann anders
zusammenkriege, aber trotzdem noch recht wenig. Dennoch bin
ich zufrieden, da ich im März ausschließlich gute Bücher
gelesen habe und sogar eins, welches mir so sehr gefallen hat,
dass ich es innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe! Also
viel Spaß mit meinen Rezensionen:

Lesemonat März im Überblick:

Gelesene Bücher: 4
Seiten insgesamt: 1.122
Buchtitel: 1. "Fanatisch" von Patricia Schröder
           2. "DNA" von Yrsa Sigurðardóttir
           3. "Wenn der Wind singt" von Haruki Murakami
           4. "Pinball 1973" von Haruki Murakami


1. "Fanatisch" von Patricia Schröder

Inhaltsangabe: "Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren 
nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück – in 
einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand 
und alle sechs schweigen beharrlich. Religiöse Fanatiker haben 
sie auf grausame Weise biblischen Ritualen unterzogen. Nara ist 
eine der Geiseln gewesen und auch sie darf kein Wort sprechen. 
Denn der Entführer hat gedroht, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch 
warum wurde gerade sie auserwählt? Langsam erkennt Nara, dass ihr 
Martyrium Teil eines größeren Plans ist, in dem sie eine besondere
 Rolle spielt. Und nur wenn sie es rechtzeitig schafft, sich in 
die fanatische Gedankenwelt des Täters zu vertiefen, kann sie das 
große angekündigte Unheil verhindern."

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Erhalten von: vorablesen.de
Genre: Jugendthriller
Seiten: 380
Titel: 5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Das erste Buch, welches ich diesen Monat gelesen habe ist
"Fanatisch" von Patricia Schröder und was soll ich anderes sagen
als: Ich dachte am Anfang das Buch heißt "Fantastisch" und das
ist es auch! Okay, der Titel "Fanatisch" passt auch hervorragend.

Das Buch ist super spannend gewesen und ich habe es, wie oben
bereits erwähnt, innerhalb weniger Stunden durchgelesen.
Ich mochte die Mischung aus Jugendbuch und Psychothriller sehr
gerne.
Man konnte sich sehr gut in die Gefühls- und Gedankenwelt der
Hauptfigur Nara einfühlen. Nara war mir sowieso sehr sympathisch,
eigentlich mochte ich fast alle Personen sehr gerne - alle, bis
auf eine, welche ich nachher nochmal erwähnen werde. 
Der Schreibstil war locker, angenehm und flüssig. Ich hatte sehr
viel Spaß dieses Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen.

Zum Schluss mochte ich noch etwas zum Ende sagen und zu der
Person welche ich nicht mochte, allerdings solltest du nun
nur weiterlesen, wenn du nichts gegen Spoiler hat.

(!) Spoilerwarnung (!)

Die Einzige Person, welche ich nicht leiden konnte, war
Naras bester Freund Jamie. Nicht weil ich schon am Anfang
wusste/dachte, dass er hinter all dem Übel steckt - das
war für mich absolut überraschend und ein interessanter
Plottwist - sondern vielmehr, weil ich ihn irgendwie arrogant
und schnöselig und zudem total aufdringlich und nervig fand.
Wie viele bereits wissen, mag ich es absolut gar nicht, wenn
eine "Gute" Person Böse wird, aber in diesem Fall hat es mich
kein bisschen gestört, da ich Jamie wie gesagt von Anfang an
eh nicht leiden konnte. Tobias mochte ich dafür umso mehr, obwohl
er kaum vorkam und ich bin froh darüber, wie sich alles 
geendet ist.


2. "DNA" von Yrsa Sigurðardóttir

Inhalt: "Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst 
trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in 
Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die 
wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite 
Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht 
die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die 
Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall 
beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist 
gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der 
er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die 
Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger 
Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn 
kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er 
sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen."

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Thriller
Seiten: 479 + Leseprobe vom zweiten Teil "Sog"
Titel: 3/5
Cover: 2/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Vor einigen Monaten habe ich die Leseprobe von "DNA" bei 
Vorablesen.de gelesen und ich war direkt so begeistert, weil die
Leseprobe absolut spannend war. Leider habe ich damals das Buch
nicht gewonnen, allerdings habe ich es nun vor Kurzem beim
Bloggerportal angefragt und erhalten. 
Ich freue mich immer, wenn ich ein Leseexemplar erhalte, aber bei
diesem habe ich mich noch mehr gefreut, da die Leseprobe mich
so überzeugt hat.
Ich muss sagen, dass mir das Buch zwar sehr gefallen hat, ich aber
mehr erwartet habe.
Da ich mir nach der Leseprobe echt viel erhofft habe, war das
Buch verhältnismäßig "langatmig". Es war zwar stellenweise sehr 
spannend (ich mochte zum Beispiel ganz besonders die Stellen
in denen das kleine Mädchen vorkam) aber manches war eben auch sehr
in die Länge gezogen.
Die beiden Hauptpersonen Huldar und Freyja mochte ich ebenfalls,
weshalb ich mich auch sehr auf den zweiten Teil "Sog" mit den
beiden freue!

(!) Spoilerwarnung (!)

In diesem Buch kommt übrigens auch wieder das (von mir verhasste)
Schema vor: Eine "gute" Person wird böse. In diesem Fall hat es
mich zwar etwas genervt, weil es mittlerweile so häufig in Büchern
der Fall ist, aber nicht sonderlich gestört, da ich die Person
eh nicht so sehr mochte.


3. "Wenn der Wind singt" von Haruki Murakami

Inhalt: "›Wenn der Wind singt‹, Haruki Murakamis Debüt, folgt einem 
namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien 
(und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. 
Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt »Ratte«, 
einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem 
Barkeeper." 

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 125
Titel: 3,5/5 
Cover: 3/5 
Inhalt: 4/5 
Schreibstil: 5/5 
Charaktere: 5/5

Ich habe schon so viel Positives von diesem Autor gehört und habe
mich deshalb sehr gefreut, als ich dieses Buch als 
Rezensionsexemplar erhalten habe. Ich muss zugegeben, ich hatte 
etwas Angst davor das Buch zu lesen, da ich dachte es wird
trocken, langweilig und vielleicht etwas zu "hoch" für mich. Aber
ich muss sagen: Die Ängste waren unbegründet. Ich muss sagen, es
hat mir wirklich gut gefallen. Auch das Vorwort hat mir gefallen,
in welchem der Autor von seinem Leben erzählt und wie er die 
Romanidee erhalten hat. Da hat man schon gemerkt, dass der
Schreibstil flüssig und angenehm und keinesfalls trocken ist.
Ich muss sagen, dass es mir teilweise zu viele "offene" Enden
gab, ich wüsste gerne mehr über Vier-Finger-Frau und wieso
sie gelogen hat, hätte gerne mehr von Rattes Story erfahren und
mich hätte interessiert, wieso den Protagonisten alle Frauen
Mistkerl nennen, obwohl er eigentlich immer recht höflich rüberkam.
Diese losen Enden haben zwar auch viel Spielraum und Platz für
eigene Ideen gelassen, aber mich hat es teilweise sehr
unbefriedigt zurückgelassen.
Alles in allem fand ich den Roman aber sehr schön und mir hat
besonders der Schreibstil gefallen, weshalb ich nun auch noch
ein paar Zitate für euch habe, welche mir sehr zugesagt haben:

- "Es war eine Zeit, in der jeder möglichst cool sein wollte. 
Als die Schule zu Ende war, beschloss ich, nur noch die
Hälfte von dem zu sagen, was ich wirklich dachte. Den Grund
habe ich vergessen, aber an diesem Einfall hielt ich 
jahrelang fest. Und eines Tages entdeckte ich, dass aus mir
ein Mensch geworden war, der nur die Hälfte von dem sagen konnte,
was er dachte. Ich weiß nicht, ob das etwas mit Coolness zu tun
hat. Aber wenn man einen alten Kühlschrank, der dringend
abgetaut werden müsste ›cool‹ nennt, dann war ich es auch."
(S. 93-94)

- "Aber wenn die Zeit kommt, geht jeder an seinen Platz zurück.
Nur ich habe keinen Platz, an den ich zurück kann. Es ist wie
bei diesem Spiel ›Reise nach Jerusalem‹. (S. 96)

- "Jeder, der etwas hat, fürchtet, es irgendwann zu verlieren,
und wer nichts hat, der sorgt sich, dass er für immer nichts haben
wird." (S. 99)

- "Achte nicht auf mich. Ich bin nur der Wind. Wenn du willst,
kannst du mich auch ›Marsmensch‹ nennen. Das klingt nicht schlecht.
Außerdem haben Worte für mich keine Bedeutung" - "Aber du sprichst" -
"Ich? Du bist es, der spricht. Ich gebe deinem Herzen nur den
Anstoß." (S. 103)

- "(...) Immer nur Pech. So als würde ich ständig von einem bösen
Wind getrieben werden." - "Der Wind kann seine Richtung ändern."
(S. 115)


4. "Pinball 1973" von Haruki Murakami

Inhaltsangabe: "Die Handlung von ›Pinball 1973‹ setzt drei Jahre später 
ein, als der vorige Teil ›Wenn der Wind singt‹. Der junge Mann lebt 
inzwischen in Tokio, während die »Ratte« immer noch in Jays Bar darauf 
wartet, dass das Leben losgeht. Ein melancholischer, 
atmosphärisch dichter Roman, der zudem die wohl besten
Flipperszenen der Literaturgeschichte enthält."

(Cover siehe ›Wenn der Wind singt‹ ↑)

Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 138
Titel: 3,5/5 
Cover: 3/5 
Inhalt: 3/5 
Schreibstil: 5/5 
Charaktere: 5/5

Der Roman hat mir zwar auch gefallen, jedoch nicht so sehr wie
"Wenn der Wind singt". Das mag womöglich daran liegen, dass mich
Flippern nicht besonders interessiert. Die Story drumherum war
jedoch ganz gut. Ich fand gut, dass das Buch aus zwei 
verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Ich mochte die 
Charaktere sehr und fand vor allem die Zwilinge sehr witzig.

Da mir der Schreibstil wieder sehr gut gefallen hat,
habe ich mir auch ein Zitat für euch herausgeschrieben,
welches mir besonders zugesagt hat:

- "Eines Tages nimmt etwas unser Herz gefangen. Es kann alles
sein, jede Kleinigkeit. Eine Rosenknospe, eine verlorene Mütze,
ein Pullover, den man als Kind mochte, eine alte Gene-Pitney-
Platte... Es gibt eine ganze Liste von Winzigkeiten, von denen
man nicht weiß, wohin man sie stecken soll. Zwei oder drei Tage
lang beschäftigen sie uns und kehren dann dorthin zurück, wo sie
hergekommen sind... in die Dunkelheit. In unserem Herzen werden 
ein paar Brunnen gegraben und Vögel fliegen über sie hinweg."
(S. 212)


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In den April starte ich mit dem Buch "Die Unwahrscheinlichkeit
der Liebe" von A. J. Betts.

Liebe Grüße
Eure Weltenbummlerin

Neuharlingersiel ♥

Hallo ihr Lieben,

ich hatte letzte Woche Urlaub und ich konnte meinen Freund tatsächlich spontan dazu überreden ein paar Tage mit mir wegzufahren. Ich brauchte wirklich dringend eine Auszeit und ich hatte Fernweh und wollte mal wieder das Meer sehen. Zugegeben, das Meer vermisse ich nun auch schon wieder und Fernweh habe ich sowieso ständig, aber trotzdem tat der Urlaub gut. Es ging an die Nordsee, nach Neuharlingersiel um genauer zu sein. Ich war dort schon mehrmals mit meiner Familie und meiner besten Freundin und mein Freund war nun das erste Mal dort. Ich liebe Neuharlingersiel und wollte euch deswegen ein paar Fotos zeigen und euch meine Lieblingsorte präsentieren.

1.) Dattein

Das Dattein ist eine super süße, kleine Kneipe direkt am Hafen. Ich liebe die urige Inneneinrichtung und die Atmosphäre sehr. Es gibt häufig Livemusik und die Kellner/innen sind immer sehr sympathisch. Diesmal hatte ich leider das Pech, dass ich zweimal nicht das bekommen habe, was ich bestellt habe. Am ersten Abend habe ich eine Bratwurst mit Ketchup bestellt und stattdessen Senf bekommen (urgh) und am letzten Tag habe ich statt Waffeln mit Eis, Waffeln mit heißen Kirschen bekommen. Heiße Kirschen mag ich leider auch nicht besonders. Abgesehen davon, dass ich zu schüchtern bin um mich ernsthaft zu beschweren, wollte ich dies nicht in meiner Lieblingskneipe tun. Schließlich bin ich oft und gerne da. Am ersten Abend habe ich einfach nochmal nach Ketchup gefragt und die heißen Kirschen habe ich dann einfach ertragen. Trotzdem finde ich das Dattein ist immer ein Besuch wert und auch mein Freund mochte es sehr. Ich habe auch noch einen Tee und Kakao getrunken und beides war sehr lecker. Die Waffeln waren (bis auf die Kirschen) auch sehr lecker, allerdings gab es dort früher einmal ein anderes Waffelrezept und diese Waffeln waren die besten auf der ganzen Welt. Habe in einem Urlaub sicherlich täglich zwei Waffeln gegessen, weil ich sie so geliebt habe!

Unbenannt

 

2.) Fischerei-Genossenschaft

… oder in meiner Familie auch „Kombinat“. Keine Ahnung wieso. Irgendwer hat mal angefangen es so zu nennen und nun nennen wir es alle nur noch so. Dort gibt es super leckeres Essen, ich vermisse es jetzt schon. Ich hatte Kibberlinge und eine Backkartoffel und kann das alles nur weiterempfehlen!

Unbenanntööö

 

3.) Esens

Esens ist eine super süße kleine Stadt in der Nähe von Neuharlingersiel. Dort haben wir ebenfalls schon mal Urlaub gemacht. In der Innenstadt gibt es viele kleine Cafés, mehrere Bücherläden (absolut perfekt für mich!), einen Süßigkeitenladen, Teegeschäfte und, und, und. Ich bin absolut gerne in Esens!

 

4.) Bücherarche

Diesen Laden gibt es sowohl in Esens, als auch in Neuharlingersiel und ohne es zu wissen gibt es ihn auch hier bei mir in der Nähe und zwar in Düsseldorf. In der Bücherarche gibt es ausschließlich Mängelexemplare, welche stark reduziert sind. Ich habe dort viele Bücher gefunden, welche schon länger auf meiner Wunschliste standen. Zum Beispiel Bücher von Sebastian Fitzek, Ethan Cross, Stephen King und Jussi Adler Olson. Ich bin so glücklich dort so viele tolle Bücher gefunden zu haben! Und das alles für so wenig Geld. Ich werde in nächster Zeit sicherlich auch noch die Bücherarche in Düsseldorf aufsuchen.

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Meine Ausbeute ♥

5.) Haustierpark

Der Haustierpark liegt in Werdum und er ist der einzige Ort auf meiner Liste, den ich vorher noch nicht besucht habe. Ich habe allerdings schon öfter davon gehört und war froh endlich dort gewesen zu sein, denn: Ich liebe Tiere! Und es war absolut schön dort. Der Eintritt kostete mit der Nordsee-Service-Card nur 2,00 Euro, was so gut wie geschenkt ist. Vom 1.11 bis zum 14.03 kostet es sogar nur 1,00 Euro. Der Besuch hier lohnt sich absolut. Es gibt sehr viele Tiere, welche man bewundern und streicheln kann, zum Beispiel: Schafe, Esel, Ziegen, Schweine, Kleintiere wie Kaninchen, Mäuse und Meerschweinchen und viele mehr. Als wir da waren war es jedoch verhältnismäßig kalt und nicht alle Tiere haben sich blicken lassen, aber ich kann mir vorstellen, dass es ganz besonders in den Sommermonaten ein echtes Highlight für alle ist!

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6.) Meermaid

Hierbei handelt es sich um einen süßen Laden mit Dekorationsgegenständen, Kleidungsstücken und, und, und. Von außen sieht es aus wie ein normales Wohnhaus (weshalb mein Freund sich erst nicht reingetraut hat, obwohl ich ihm versichert habe, dass es ein Laden ist..) und innen drin finden sich lauter tolle Schätze. Alles ist schön dekoriert und aufeinander abgestimmt. Ich habe mich schon beim ersten Betreten sehr in diesen Laden verliebt. Wenn ihr in Neuharlinger seid, solltet ihr unbedingt hier vorbeischauen. Ist sogar (fast) gegenüber von der Bücherarche. 🙂

 

In Neuharlingersiel gibt es allgemein sehr viele Lädchen, die sich zu besuchen lohnt. Wie in Esens gibt es viele Teeläden und natürlich auch mehrere Läden mit Dekoartikeln, aber der Laden Meermaid hat es mir besonders angetan. Der Strand und der Hafen sind sowieso sehenswert. In dem Edeka auf unserer Straße gab es übrigens super viele Produkte, welche ich in unserem Edeka hier noch nie gesehen habe. Vor allem viele vegane Sachen waren dabei. Hier haben mein Freund und ich uns eine vegane Nutella gekauft, welche super lecker schmeckt!

 

Liebe Grüße,

Eure Weltenbummlerin