Lesemonat: Juni

Hallo ihr Lieben,

Ich habe im Juni drei Bücher gelesen - mal wieder nicht wirklich
viel, aber ich bin zufrieden. Ich möchte mich nicht mehr selbst
so unter Druck setzen, das hemmt auf lang oder kurz nur die
Leselust. Ich wünsche euch also viel Spaß mit den folgenden
Rezensionen:


Lesemonat Juni im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 980
Buchtitel: 1. "Du stirbst nicht allein" von Tammy Cohen
           2. "Tage mit Leuchtkäfern" von Zoe Hagen
           3. "Holding up the Universe" von Jennifer Niven


1. "Du stirbst nicht allein" von Tammy Cohen


Inhaltsangabe: "Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der 
siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens 
wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten 
Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand 
Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. 
Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der 
Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy 
Glover verschwunden."

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Genre: Thriller
Seiten: 400
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Ich habe dieses Buch von wasliestdu.de als kostenloses
Leseexemplar erhalten. Vielen Dank dafür!
Das Buch hat mir richtig gut gefallen, wie man vielleicht auch
schon an der Kurzbewertung erkennen kann.
Ich möchte unbedingt auch noch das andere Buch "Während du
stirbst" lesen. Ich habe gehört, dass es genauso gut sein soll,
wie dieses.
Erst fand ich alles etwas verwirrend, da das Buch aus
vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. Außerdem
wurden die Familien erwähnt, in denen die Kinder verschwunden
sind. Zuerst habe ich alle Familien und Mädchen vertauscht,
aber es ging irgendwann besser und auch der Inhalt wurde
besser und besser und richtig spannend. Die Teile von Rory und
Jason fand ich besonders spannend und gelungen.
Das Ende war der absolute Knaller - wirklich. Ich war erst etwas
enttäuscht, weil ich dachte das Ende wird etwas abgehackt,
weil die "Auflösung" (Täterfindung + Verhaftung) so schnell von
Statten ging, aber danach wurde es nochmal richtig gut und alles
hat sich flüssig und schlüssig aufgeklärt. Ein hammer Buch,
welches ich jedem Thrillerfan ans Herz legen kann.



2. "Tage mit Leuchtkäfern" von Zoe Hagen


Inhaltsangabe: "»Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich. »Das Leben
ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt. »Ja«, sagte ich. Noah zog 
die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu 
Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den 
kleinen Gandhi hier her?« Du bist einsam und unglücklich, dein 
Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du 
neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, 
sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber 
sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen 
Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben."


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Genre: Psychothriller
Seiten: 189
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 5/5


Ich habe dieses Buch in einer Bücherkiste gefunden und musste
es direkt mitnehmen. Ich habe das Buch schon häufig bei
Instagram gesehen und finde das Cover echt süß und der Klapptext
hat mich auch angesprochen. Ich habe es nach dem Kauf auch direkt
gelesen, weil es ja doch ein sehr dünnes Buch ist.
Mir hat der Aufbau von dem Buch gefallen, da es in Briefform
verfasst worden ist. Die Hauptperson, welche ich sehr niedlich
fand und mich oftmals an mich selbst erinnert hat, hat Briefe
an Gott geschrieben, an welchen sie eigentlich gar nicht glaubt.
Das Buch hat mir eigentlich sehr gut gefallen, obwohl ich ehrlich
gesagt mehr erwartet habe. Das man nicht allzu viel Spannung in
so wenig Seiten packen kann war aber eigentlich zu erwarten.
Trotzdem war es ein wunderschönes, gefühlvolles und auch sehr
trauriges Buch. Ehrlich gesagt etwas ZU traurig. (VORSICHT, der
nächste Satz enthält einen Spoiler!) !! Ich habe mir nach so viel
Leid eigentlich ein Happy End gewünscht und deswegen hat es mich
sehr geschockt, dass das Buch so enden musste. !!
Ich hätte mir die ganzen Leidensgeschichten von den Freunden
gewünscht. Ich hätte es sehr interessant und spannend gefunden,
wenn man erfahren hätte, was allen widerfahren ist.
Eine Liebesgeschichte habe ich mir auch irgendwie gewünscht,
obwohl ich gar nicht so der Liebesgeschichtentyp bin, aber
irgendwie fand ich es in diesem Buch angebracht und passend.
Zum Schluss habe ich noch ein paar schöne Zitate aus dem Buch
für Euch:

"Es heißt doch, die Jugend ist die Beste Zeit des Lebens.
Nun, ich bin jung und wenn das die Beste Zeit meines Lebens
sein soll, na dann Prost." (S. 8)

"Das ist für mich Kindheit (...) und ich weiß, dass ich früher
viel glücklicher war (...) Wir hatten unsere eigenen Träume und
Vorstellungen vom Leben, wie absurd sie auch klingen mochten.
(...) Wir hatten keine Angst. Wir konnten alles werden, was wir
wollten. Astronaut oder Tierärztin oder Kürbis. Meine kleine
Schwester wollte immer Kürbis werden, wenn sie mal groß ist."
(S. 10)



3. "Holding up the Universe" von Jennifer Niven (Englisch)

Inhaltsangabe (Englisch): "Everyone thinks they know Libby Strout, 
the girl once dubbed 'America's Fattest Teen'. But no one's taken 
the time to look past her weight to get to see who she really is. 
Since her mum's death, she's been picking up the pieces in the 
privacy of her home, dealing with her heartbroken father and her 
own grief. 
Everyone thinks they know Jack Masselin too.
Yes, he's got swagger, but he's also mastered the art of fitting 
in. What no one knows is that Jack has a secret: he can't 
recognize faces. Even his own brothers are strangers to him. 
So he tells himself to play it cool: Be charming. Be 
hilarious. Don't get too close to anyone. Until he meets Libby. 
Because sometimes when you meet someone, it changes the world 
- theirs and yours."

Inhaltsangabe (Deutsch): "Der eine Mensch, der dein Leben verändert 
– Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. 
Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es 
ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. 
Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer 
vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für 
Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und 
Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch 
wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! 
Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, 
wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine 
Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, 
die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr 
kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer 
wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?Eine Geschichte 
über die eine wahre Liebe, die dir das wunderbare Gefühl schenkt, 
mit all deinen verdammten Fehlern perfekt zu sein." 
(Titel: "Stell dir vor, dass ich dich liebe")

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Genre: Roman
Seiten: 391 (423, wenn man den Auszug aus "All the Bright places"
mitzählt, welcher hinten angehängt ist.)
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Ich muss gestehen, dass mir das Buch am Anfang nicht so sehr
gefallen hat. Ich habe aber auch sehr viel erwartet und hatte
sehr hohe Ansprüche an dieses Buch, da mir "All the bright places"
SO unglaublich gut gefallen hat.
Allerdings wurde das Buch immer besser und an manchen Stellen
hat es mich so sehr berührt, dass es mich fast umgeworfen hat.
Ich würde auch sehr gerne mehr als 3,5 Inhaltspunkte vergeben,
da das irgendwie viel zu wenig für so ein gefühlvolles und
emotionales Buch ist, aber da ich am Anfang so Probleme hatte
reinzukommen, kann ich einfach nicht mehr vergeben.
Ich mochte allerdings die Verbindung zu Supernatural sehr, ich
liebe diese Serie. (VORSICHT SPOILER! Außerdem mag ich Dean
am Meisten und fand es cool, dass Libby ausgerechnet Jack als
Dean bezeichnet hat. !!)

Zum Schluss habe ich noch ein paar schöne Zitate:

"»How's the anxiety?« - »I'm mad, but I'm breathing«" (S. 64)

Can you tell me what has you so panicked?« »All of it.«
That was my answer, even though I knew my dad was expecting
something more specific. »Everything. It was you. Me.
Aneurysm. Death. Cancer. Murder. Crime. Mean people. Rotten
people. Two-faced people. Bullies. Natural disasters. The
world has me panicked. The world did this. Especially the way
it gives you people to love and then takes them away." (S. 365)

"This is what I know about loss: 
 
              → It doesn't get better, you just get (somewhat)
                used to it.

              → You never stop missing the people who go away.
     
              → For something that isn't there anymore, it
                weighs a ton. 
 
(S. 374)


Das war es für diesen Monat! Denkt dran: Ihr seid toll, so wie
ihr seid. 
         
                      
                         YOU ARE WANTED  
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Ein Kommentar zu “Lesemonat: Juni

  1. „Tage mit Leuchtkäfer“ hat mir, als ich es vor einem Jahr gelesen hab, auch sehr gut gefallen. Auf „Du stirbst nicht alleine“ hab ich schon länger ein Auge geworfen bin mir aber noch sehr unsicher.

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