Lesemonat: April

Hallo ihr Lieben,

ich muss euch vorwarnen: Der Lesemonat April wird leider genauso
kurz ausfallen, wie die bisherigen. Ich könnte mich momentan
selbst in den Hintern beißen, weil ich kaum zum lesen komme
und immer tausend andere Sachen Vorrang haben (müssen), aber
ich hoffe, dass sich das bald wieder bessert und ich euch
wieder längere, bessere und ausführlichere Lesemonate bieten
kann. Aber nun legen wir los, viel Spaß:


Lesemonat April im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 1.032
Buchtitel: 1. "Wer nicht das Dunkel kennt" von Sabine Klewe
           2. "Be my girl" von Nina Sadowsky
           3. "Die unbekannte Schwester" von Theresa Prammer



1. "Wer nicht das Dunkel kennt" von Sabine Klewe


Inhaltsangabe: "Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter
Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt 
Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und 
dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht.
Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz 
darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort 
gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau 
gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: 
Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler. Diesmal 
muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur 
ihren Job, sondern auch ihr Leben."

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Genre: Thriller
Seiten: 318
Titel: 2/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3/5

Ich ärgere mich immer ein bisschen, wenn ich erst im Nachhinein
erfahre, dass ein Buch eigentlich eine Reihe ist. Auch dieses
Buch ist bereits das Dritte und die vorigen habe ich nun
leider gar nicht gelesen.
Mir das hat Buch, welches ich vom Bloggerportal erhalten habe,
trotzdem gut gefallen. Der Inhalt war spannend und auch der
Schreibstil war angenehm.
Ab und zu hatte ich jedoch das Gefühl, manche Sachen werden
doppelt und dreifach erwähnt, dadurch haben sich manche
Stellen in die Länge gezogen und meine Lesefreude etwas
gehemmt. Alles in allem war das Buch allerdings gut und
empfehlenswert.


2. "Be my girl" von Nina Sadowsky

Inhaltsangabe: "Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, 
erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach 
dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine 
entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer 
wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der 
ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet 
hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn 
Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war."


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Genre: Psychothriller
Seiten:334
Titel: 4/5
Cover: 5/5
Inhalt 3/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 2/5

Anfangs habe ich mir etwas ganz anderes unter diesem Buch
vorgestellt - dachte es würde eher so ähnlich werden wie
"Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet" von B. A. Paris.
Allerdings wurde alles dann ja ganz anders und ich weiß noch
nicht, ob ich überzeugt bin. Teilweise gefiel die Story mir
richtig gut - vor allem auch deswegen, weil ich so überrascht
wurde und es ganz anders war, als erwartet. Aber irgendwie
war es stellenweise auch richtig komisch. Die Charaktere
fand ich sehr oberflächlich und ich mochte niemanden so richtig,
beziehungsweise die Person, welche ich am meisten mochte, hat sich
hinterher als bösartig herausgestellt. Das hat mich nicht so
hart getroffen wie sonst, da die Person mir auch nicht dermaßen
ans Herz gewachsen ist, aber ich habe die negativen Beweggründe
der Person nicht nachvollziehen können, das nervt mich so ein
bisschen. 
Ansonsten fand ich cool, dass die Geschichte nach
"Davor" und "Danach" gegliedert ist - Irgendwie hat sich immer
alles perfekt ineinander gefügt.

Ein paar schöne Zitate habe ich auch herauspicken können:

"Am Horizont sind zwei verspielte Delfine aufgetaucht und
vollführen einen Sprung nach dem anderen - ein Sinnbild
von Anmut und Freiheit, das sie schmerzhaft daran erinnert,
wie unfrei sie ist." (S. 13)

"Ihr Mitleid ist so groß, dass sie darin zu ertrinken droht."
(S. 149)

"Wenn du den ersten Schritt schaffst, bekommst du auch den
nächsten hin." (S. 215)

"Ein Gefühl, das er im ersten Moment nicht benennen kann,
breitet sich in seiner Brust aus, doch dann erkennt er es.
Es ist ein Hoffnungsschimmer." (S. 303)


3. "Die unbekannte Schwester" von Theresa Prammer

Inhaltsangabe: "Lotta Fiore, gescheiterte Opernsängerin und 
ehemalige Kaufhausdetektivin, tritt ihre neue Stelle bei der 
Polizei an: Ab jetzt ermittelt sie nicht mehr undercover, sondern 
ganz offiziell. Ihre Kollegen allerdings sind alles andere als 
begeistert von der ahnungslosen Neuen, die die lange und harte 
Ausbildung überspringen durfte. Spöttisch spielen sie ihr zur 
Begrüßung eine alte Opernaufnahme vor. Der Unterschied zu ihrer 
verstorbenen Mutter, der weltberühmten Operndiva Maria Fiore, ist 
frappierend. Lotta würde am liebsten im Boden versinken. Was 
niemand weiß: Maria Fiore ist nicht ihre richtige Mutter. Sie 
hat Lotta als Kind entführt. Nur Lotta und ihre "Schwester" 
Henriette, die echte Tochter Maria Fiores, kennen die Wahrheit. 
Seit die beiden sich zwei Jahre zuvor gefunden haben, sind sie 
ein Herz und eine Seele. Doch plötzlich verschwindet Henriette. 
Und Lotta findet bei ihrer ersten Mordermittlung einen Zettel 
mit ihrem eigenen Namen. Trachtet jemand den Schwestern nach 
dem Leben?"

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Genre: Kriminalroman
Seiten: 380
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Ich bin absolut begeistert von diesem Buch, welches ich von
vorablesen.de erhalten habe. Es ist zwar immer noch Luft nach
oben, aber es war schon ein kleines Highlight!
Das Buch war absolut spannend, aber auch irgendwie erheiternd
und authentisch. Ich habe wirklich jeden Charakter an
irgendeiner Stelle verdächtigt (auch den/die wirkliche(n) 
Verdächtige(n)), und trotzdem war ich am Ende überrascht.
Ich würde gern mehr von Carlotta und dem Rest lesen - well done,
Theresa Prammer!

Natürlich habe ich bei diesem wunderschönen Schreibstil auch
einige Zitate sammeln können:

"Wenn Eifersucht eine Flamme ist, dann stand ich mitten im
Feuer." (S. 123)

"Ich war so angespannt, als erwarte ich eine Explosion.
Und ich war der Auslöser. Die Frage war nur, wollte ich
ihn zünden?" (S. 192)

"Es gibt einen Punkt, an dem die Gleichgültigkeit die Führung
übernimmt und man plötzlich mit einem Schlag alles, was vorher
so wichtig war, als belanglos empfindet." (S. 208)

"Manchmal ist das Einzige was uns hilft, den größten Schmerz
zu ertragen, mit jeder Faser des Körpers zu spüren, dass wir
am Leben sind." (S. 309)



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Momentan lese ich übrigens "Schwesterherz" von Kristina
Ohlsson - nachdem ich kürzlich mein erstes Buch von dieser
Autorin gelesen habe, musste unbedingt das nächste her.
Die Rezension zu diesem Buch könnt ihr dann nächsten Monat
lesen - ich hoffe der "Lesemonat Mai" kommt schneller und
zeitnaher als dieser hier.

Bis bald,
eure Weltenbummlerin


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