Filmrezension, Teil 2: Zoomania

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich das letzte Mal meine Meinung zu dem Film „Triangle – Die Angst kommt in Wellen“ verfasst habe, geht es heute mit Zoomania weiter. Triangle ist, wie ich finde, ein super Werk und mein bisheriges Filmhighlight dieses Jahr – also solltet ihr unbedingt auch hier vorbeischauen und die Rezension lesen. Jetzt starten wir aber erstmal mit dem Film für heute:

1.) „Zoomania – ganz schön ausgefuchst“

Filmdaten:

Deutscher Titel: „Zoomania – ganz schön ausgefuchst“

Original Titel: „Zootopia“

Original Sprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 2016

Filmlänge: 109 Minuten

Altersfreigabe: Fsk 0; Jmk* 6

Genre: Animation, Familie, Komödie

*Jugendmedienkommission

 

Persönliche Kurzbewertung:

Titel: 4/5

Thematik: 3,5/5

Umsetzung: 5/5

Besetzung: //

Charaktere: 3,5/5

Ort(e): 5/5

Schon bevor der Film in den deutschen Kinos anlief, war mein Freund davon überzeugt, dass wir ihn sehen müssen. Da seine absoluten Lieblingstiere Faultiere sind, war er vom ersten Augenblick von Flash, dem Faultier und dem Film begeistert. Ich fand den Trailer auch recht gut gemacht und bin generell immer für süße Kinderfilme zu haben, weshalb ich mich auch schon auf die Erscheinung des Films gefreut habe. Allerdings kamen wir erst Monate nach Kinostart dazu, ihn zu gucken. Mittlerweile habe ich ihn aber gesehen und nach den Filmdaten und meiner persönlichen Kurzbewertung folgt nun die Inhaltsangabe, damit auch diejenigen von euch, die noch nicht von diesem Film gehört haben Bescheid wissen, worum es geht und eine längere, ausführlichere Bewertung.

Inhaltsangabe:

In einer von anthropomorphen Säugetieren bewohnten Welt erfüllt Judy Hopps aus dem ländlichen Dorf Bunnyborrow in Nageria ihren Traum, als erster Hase Polizist zu werden. Nachdem sie als Jahrgangsbeste in der Polizeiakademie abschließt, wird sie vom Bürgermeister Leodore Lionheart, einem Löwen, als neues Mitglied des Zoomania Police Departement (ZPD) vorgestellt. Polizeichief Bogo, ein Büffel, aber teilt sie nicht für die gegenwärtigen Untersuchungen von 14 vermissten Säugetieren ein, sondern als Politesse, da er an ihrem Potenzial, eine echte Polizistin zu sein, zweifelt. Während einer ihrer Schichten trifft sie auf den Fuchs und Trickbetrüger Nick Wilde.Judy wird während einer nächsten Schicht Zeuge eines Diebstahls bei einem Floristen und versucht den Dieb, ein Wiesel namens Herzog von Pitzbühl, zu fangen. Sie wird darauf wegen Verlassens des Postens und Anstiftung zum Chaos, das während der Verfolgungsjagd entstand, fast vom Dienst suspendiert. Das Erscheinen der Otterdame Mrs. Otterton, welche Chief Bogo wegen ihres vermissten Mannes Emmett Otterton aufsucht, unterbricht allerdings die Suspendierung und Judy Hopps verspricht Mrs. Otterton, den Fall zu übernehmen. Als auch die zweite Bürgermeisterin Dawn Bellwether, ein Schaf, erscheint und davon erfährt, dass das Eingliederungsprogramm für kleine Säuger die ersten Erfolge zeigt, bleibt Chief Bogo nichts anderes übrig als Judy nicht zu entlassen. Er gibt ihr 48 Stunden den Fall zu lösen, anderenfalls solle sie kündigen, worauf Judy einwilligt. In der Fallakte findet sie einen Hinweis, welcher sie zu Nick Wilde führt, welchen sie mit einem Trick dazu bringt, ihr bei diesem Fall zu helfen.

Der Film „Zoomania“ hat mir zwar gefallen, aber ich muss gestehen, dass ich ihn nicht ganz so gut fand, wie ich erwartet habe. Für Kinder finde ich ihn allerdings sehr geeignet – ich liebe die Aussage, welche der Film vermittelt. Im Film heißt es „Zoomania – Ein Ort, wo jeder alles sein kann“, aber man kann es auch auf das eigene Leben beziehen, was bedeutet, dass jeder alles sein kann, was er/oder sie möchte und jeder kann seine Ziele erreichen, wenn man daran arbeitet. Judy, die Hauptperson (beziehungsweise der Haupthase) aus dem Film, möchte Polizistin werden – die erste Hasenpolizistin – und obwohl viele an ihr zweifeln, schafft sie es. Ich hoffe, dass diese Botschaft bei vielen ankommt und auch einige jüngere Menschen merken, dass sie ihre Träume erreichen können. Die Thematik fand ich persönlich nicht ganz so gut, ich schätze, dass ist auch der Grund, weshalb der Film allgemein nicht meinen Erwartungen ansprach. Ich wusste zwar, dass es um eine Hasenpolizistin und um einen Fall geht, aber ich fand den Fall nicht so spannend und einfallsreich. Die Umsetzung hingegen hat mir schon gefallen.Zoomania wurde als Stadt richtig toll umgesetzt und man hat so viele kleine, aber liebevolle Details entdecken können und das hat diesen Film schon ein bisschen besonders gemacht. Der Ort bekommt deshalb auch von mir 5/5 Punkten, ich war völlig fasziniert von der Stadt und der Idee. Die Charaktere waren eigentlich größtenteils ganz toll, allerdings konnte ich nur 3,5 von 5 Punkten vergeben, weil mich ein paar Charaktere eintäuscht haben. Die beiden Charaktere welche ich am liebsten mochte, haben sich später als nicht so toll herausgestellt und sowas macht mich fuchsig! (Ha, fuchsig, Anspielung auf den Untertitel des Film) Ich habe mich in letzter Zeit auch öfter darüber geärgert, wenn ich mich beim lesen in einen Charaktere verliebe und einfühle und dieser sich am Ende als böse herausstellt – ernsthaft, ich habe in letzter Zeit unzählige Bücher mit diesem Schema gelesen und langsam nervt es – so war es auch bei Zoomania. Es gab aber auch Charaktere die am Anfang und auch am Ende toll waren, wobei die beiden Hauptpersonen Judy und Nick nicht zwangsläufig dazu gehören. Ich weiß nicht warum, aber ich wurde nicht richtig warm mit den beiden. Ich fand sie nicht richtig schlecht, sodass sie den Film zerstört hätten, aber richtig super fand ich sie auch nicht. Da haben mir die kleineren Rollen schon mehr gefallen, als Beispiel nenne ich hier mal Officer Benjamin Clawhauser, den fand ich echt super süß! Trotz kleiner Kritik kann ich jedem diesen Film empfehlen, ob jung oder alt, schaut euch diesen Film an und füttert euer inneres Kind, viel Spaß und Freude wünsche ich euch dabei.

 

Bald geht es mit der nächsten Filmrezension weiter. Wenn ihr euch gern gruselt und auf Thriller steht, schaut vorbei. Es geht nämlich um „Fragile“, welcher mir schon ein paar Schrecken eingejagt hat – und das obwohl ich mich bei Filmen sonst nicht so schnell grusele!

Bis bald,

Eure Weltenbummlerin

 

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3 Kommentare zu “Filmrezension, Teil 2: Zoomania

  1. Pingback: Film- und Serienrezensionen | Weltenbummlerin

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