Lesemonat: Mai

Lesemonat Mai im Überblick:

Gelesene Bücher: 8
Seiten insgesamt: 3.434
Buchtitel: 1. "Der Killer" von Richard Laymon
           2. "Die Klinge" von Richard Laymon
           3. "Frag die Toten" von Linwood Barclay
           4. "Der Geist" von Richard Laymon
           5. "Amokspiel" von Sebastian Fitzek
           6. "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross
           7. "Finster" von Richard Laymon
           8. "Die Spur" von Richard Laymon


1. "Der Killer" von Richard Laymon

Inhaltsangabe: "Als die Journalisten Lacey eines Abends in
einem kleinen Supermarkt einkaufen will, findet sie sich in 
einem Albtraum wieder. Schwer verletzt kann sie einem 
unheimlichen Killer entkommen. Doch dies ist erst der Anfang.
Auf ihrer verzweifelten Flucht kommt Lacey einer Kultgemeinschaft
auf die Spur, die verbotene Riten abhält. Um die Entfesselung
unvorstellbaren Grauens zu verhindern, muss die junge Frau alle
Grenzen hinter sich lassen."

Seiten: 288
Titel: 5/5
Cover: 3/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibweise: 5/5
Charaktere: 3/5

Das Buch "Der Killer" von Richard Laymon hat mir eigentlich
recht gut gefallen. Die Idee mit dem Killer war mir erst suspekt,
denn dieser ist (Vorsicht Spoiler) unsichtbar. Ich mag
unrealitische Dinge in Thrillern eigentlich nicht, da ich
reale Handlungen meist sehr viel gruseliger und 
angsteinflössender finde, aber ich finde Richard Laymon hat seine
irre Idee großartig umgesetzt. Erschreckender Weise fand ich den 
Killer sogar sympathisch, zumindest teilweise.

2. "Die Klinge" von Richard Laymon

Inhaltsangabe: "Der psychopathische Albert mag Frauen. Doch die
Frauen mögen Albert nicht. Unmenschlicher Hass treibt ihn dazu,
alle Grenzen hinter sich zu lassen. Albert beginnt einen
mörderischen Streifzug durch die USA - immer auf der Suche nach
Opfern. In Kalifornien kreuzt sein Weg das Schicksal einer Gruppe
junger Intellektueller. Auf einer Halloweenparty treffen alle
zusammen. Das Blutbad beginnt..."

Seiten: 432
Titel: 5/5
Cover: 3,5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 3,5/5
Charaktere: 4/5

Das Buch "Die Klinge" von Richard Laymon hat mir gefallen,
allerdings gibt es auch die ein oder andere Kleinigkeit, welche
mich sehr gestört hat.
Zum einen waren unglaublich viele Rechtschreib- und
Grammatikfehler in dem Buch. Meine Rechtschreibung ist auch nicht
immer die Beste, das muss ich zugeben, aber das was einem in dem
Buch geboten wurde, war schon grenzwertig. Allgemein musste ich
schon häufiger beobachten, dass die Bücher von Richard Laymon
voller Fehler sind. Da in diesem Buch so viele waren und meine
Leselaune davon getrübt wurde, muss ich dem Buch leider Punkte
beim Schreibstil abziehen, auch wenn es mir unendlich Leid tut,
da mein Lieblingsautor Richard Laymon wohl nichts dafür kann, 
dass bei der Übersetzung geschlampt wurde.
Abgesehen von den Fehlern, wurde auch ein Teil doppelt geschrieben
und der Klapptext passt nicht zum Inhalt. Albert gelangt gar nicht
in die Nähe der Halloweenparty und diese endet auch nicht in einem
Blutbad. Aber wenn euch diese negative Kritik nicht abgeschreckt
hat, könnt ihr euch ja selbst ein Bild davon machen.
Persönlich war ich auch der Meinung, dass dieses Buch zu
"romantisch" ist. Es war nicht unbedingt schlecht, aber unpassend.
Hauptsächlich ging es um Paare, deren Beziehungskrisen- und
Probleme, Liebeskummer und auch einige wenige glückliche
Liebesbeziehungen.
Außerdem stirbt einer den ich mochte und vorher hat er sich noch
als Arsch entpuppt. 
Das Ende an sich fand ich aber sehr, sehr gelungen.

3. "Frag die Toten" von Linwood Barclay

Inhaltsangabe: "Keisha hat eine lukrative Einnahmequelle
aufgetan. Die junge Frau studiert die Todesanzeigen und gaukelt
den trauernden Angehörigen vor, Verbindungen zu den Verstorbenen
aufnehmen zu können. Natürlich kostet das Geld: 5000 Dollar.
Die meisten kaufen Keisha die Nummer ab. Auf dem ersten Blick
auch Wendell Garfield, der verzweifelt nach seiner verschwundenen
Frau sucht. Doch der Schein trügt..."

Seiten: 301
Titel: 4/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3/5

"Frag die Toten" war nicht das erste Buch, welches ich von 
Linwood Barclay gelesen habe. Es war meiner Meinung nach nicht
das Beste, aber gut. Es war gut aufgebaut und sehr spannend.
Ich habe mich zwischenzeitlich etwas über die Hauptperson
Keisha aufgeregt, weil sie zum Beispiel nicht einfach zur
Polizei gegangen ist, als sie angegriffen wurde und sich damit
nur unnötig selbst verdächtig gemacht hat, aber an sich war es
gut so. Das Ende war gut und es war beeindruckend, wie Keisha
es doch noch geschafft hat, alles Schlechte von sich abzuwenden.

4. "Der Geist" von Richard Laymon

Inhaltsangabe: "Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer
Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt
mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät,
dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in
Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß - so
denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt
alle in ein unaussprechliches Grauen."

Seiten: 512
Titel: 5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 5/5

Auch in dem Buch "Der Geist" gibt es wieder zahlreiche Fehler,
wirklich schade. 
Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war super
spannend und ich mochte eigentlich so gut wie alle Charaktere
sehr gut leiden. Deswegen fand ich es traurig, dass einige von
ihnen am Ende nicht mehr gelebt haben. Klar, das gehört bei
Thrillern von Richard Laymon halt dazu, aber es war irgendwie
echt blöd, weil es erst so schien, ob alles gut ausgeht und
auf dem letzten Drücker dann noch ein paar Leute ihr Leben lassen
mussten.
Sinnlos fand ich auch die Stelle mit Hubert. Dieser kehrt für
eine winzige Szene zurück, nachdem alle dachten er wäre tot 
und greift Dr. Dalton an. Diese Szene hätte man meiner Meinung
nach auch getrost weglassen könnten, da es nicht zur Spannung
beigetragen hat und es unrealistisch war, dass Hubert den Angriff
vorher überlebt hat. Es hätte nichts an der Story geändert,
wenn Hubert einfach nicht mehr erwähnt worden wäre.
Der Geist, welcher sich anschließend als Mutter von Angela
herausstellt, war ziemlich fies dafür, dass er Angela liebt und
vermisst. Angela wurde also von ihrer Mutter dazu aufgefordert
sich zu entblößen und sich der Gefahr auszusetzen, nicht nur der
im Calamity Peak, sondern auch danach. Auch wenn sie so auf Rache
bedacht war, hätte sie ihre Tochter warnen können.

5."Amokspiel" von Sebastian Fitzek

Inhaltsangabe: "Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat große
Schuldgefühle, weil ihre älteste Tochter Sara sich umgebracht
hat und sie ihr nicht helfen konnte. Daher hat sie den Beschluss
gefasst, sich umzubringen. Während sie die letzte Zutat für 
ihren Todescocktail kaufen möchte, wird sie von einem
Sondereinsatzkommando der Polizei zu ihrem nächsten, äusserst
spektakulären Einsatz abgeholt. Der Psychopat Jan May hält
sechs Geiseln in einem Radiosender gefangen und spielt ein
tödliches Spiel mit ihnen. Einmal in der Stunde ruft er eine
zufällige Nummer an und wenn sich der Gesprächspartner nicht 
mit einem von ihm festgelegten Spruch meldet, erschiesst er 
eine Geisel. Er möchte erreichen, dass seine Verlobte ins 
Studio kommt, die ist jedoch schon seit einigen Monaten tot..."

Seiten: 429
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3,5/5

Das Buch steht schon seit unendlich langer Zeit in meinem Regal
und ich bin froh, es endlich gelesen zu haben. Es war wirklich
gut und spannend und alles hat sich ganz anders entwickelt, als
ich es vermutet habe.
Ich habe mir sofort gedacht, dass Iras lebende Tochter ebenfalls
als Geisel gehalten wird. Allerdings habe ich zuerst auf die 
Schwangere Frau getippt oder auf die Frau, welche mit ihrem
Freund da war.
Ich mochte Jan wirklich sehr und es hat mich auch ein bisschen
berührt, wie weit er für seine Liebe geht. Auch Leoni fand ich
toll, auch wenn sie nicht gerade häufig in dem Buch auftaucht.
Mit der Hauptperson Ira konnte ich mich nicht ganz anfreunden,
auch wenn sie letztendlich nicht so schlimm war, wie Anfangs
gedacht. Ich fand sie nur irgendwie arrogant und selbstverliebt
und gleichzeitig auch weinerlich und voller Selbstmitleid. 
Irgendwie hat mich diese Mischung wahnsinnig gemacht. Ebenfalls
wahnsinnig gemacht hat mich, dass eine Person, welche ich hingegen
mochte, am Ende doch nicht mehr so mögenswert war. Allgemein habe
ich in diesem Monat viele Bücher gelesen, in dem am Ende plötzlich
derjenige der Böse war, den man die ganze Zeit über mochte.
Mit der Zeit hat mich dieses Konzept echt genervt. Ansonsten
kann ich das Buch nur jedem empfehlen.

6. "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross

Inhaltsangabe: "Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin 
das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte 
nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance,
denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt.
Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich
verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren.
Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist 
Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein 
Spiel mit Ihnen spielen..."

Seiten: 448
Titel:3,5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 2/5

Ich fand das Buch "Ich bin die Nacht" nicht schlecht, aber ich
habe mir ehrlich gesagt mehr unter dem Titel und dem Klapptext
vorgestellt. Bei Francis Ackerman junior dachte ich an einen
grausamen Mörder, der keine Gnade kennt. In Wahrheit ist er aber
nur ein verweichtlicher Typ, der eine schlechte Kindheit hatte.
Ich habe gehofft seinen "Spielen" würde mehr Aufmerksamkeit 
geschenkt werden, diese habe ich mir in etwa so vorgestellt wie
bei der Filmreihe "Saw". Viele, individuelle, grausige Spiele,
welche das Opfer nur mit viel Kraft und Mut überleben kann.
Leider wurde meiner Meinung nach dieser Teil eher vernachlässigt
und dafür ging es mehr um Marcus. Am Ende hat es zwar halbwegs
zusammengepasst, da Francis ja auch eine Verbindung zu Marcus
gespürt hat, aber mir gefiel der Teil von Marcus dennoch nicht
wirklich. Ich glaube, ich fände das Buch gelungener, wenn dieser
Teil komplett weggelassen worden wäre und es mehr um Francis
selbst ginge. Ich konnte mich mit Marcus auch irgendwie nicht
anfreunden. Man kann ihn sehr schlecht einschätzen und er hat
viele Dinge getan, die mich genervt haben. Sogar den Killer fand
ich stellenweise sympathischer als den eigentlichen "Helden."
Auch in diesem Buch trat wieder das Schema auf, welches ich
vorher angesprochen habe: Eine Person, die vorher nett - ja, 
sogar einer meiner Lieblinge war (zugegeben, ich fand in dem
Buch kein Charakter sonderlich ansprechend), wurde Böse.
Im Angesicht dessen, wie sich das Buch noch entwickelt trifft 
dieses Schema zwar nicht vollständig zu, aber im ersten Moment
hat es mich genervt, als ich dachte, dass diese Person sich
gegen das Gute verschworen hat.

Trotz einigen Punkten, welche ich nicht so gelungen war,
werde ich die nächsten beiden Teile ebenfalls lesen. Wer weiß -
Vielleicht werde ich ja noch überrascht oder eines Besseren
belehrt. Ich bin gespannt wie sich alles entwickelt.

(Spoilerwarnung)

Kapitel 70 hat mich völlig verwirrt. Ich weiß wirklich nicht,
was es damit auf sich hat. Handelt es sich bei dem beschriebenen
Andrew Garrison um Andrew Dempsey? Und wer ist der Typ an der
Theke? Passieren die Ereignisse in diesem Kapitel vor oder
nach den Ereignissen aus der Hauptgeschichte?


7. "Finster" von Richard Laymon

Inhaltsangabe: "Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed 
Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und 
mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er 
bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu 
folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen 
Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?"

Seiten: 560
Titel: 2,5/5
Cover: 1,5/5
Inhalt: 4/5
Schreibweise: 4/5
Charaktere: 5/5

Ich kann dem Titel einfach nur so wenig Punkte geben. Klar,
passt "Finster" zu dem Inhalt, da sich die Ereignisse im Buch
hauptsächlich nachts abspielen, aber es passt nicht zu den
Buchtiteln, welche die Bücher von Richard Laymon normalerweise
tragen. Besser wäre meiner Meinung nach "Die Finsternis" gewesen.
Auch das Cover finde ich nicht gelungen. Es ist ganz cool - 
ein Laubhaufen, unter dem Blut hervorscheint, aber es passt nicht
zum Buch. Da in dem Buch, wie gesagt, hauptsächlich nacht ist
und der Titel auch "Finster" lautet, ist dieser helle Laubhaufen
einfach nicht passend.
Den Inhalt fand ich aber erfreulicherweise sehr gut. Ich mochte
vor allem die Charaktere sehr. Die Hauptfigur Ed Logan war mir 
unglaublich sympathisch, auch wenn er manche Dinge getan hat, die
ich blöd fand. Ich hasse "Liebesdreiecke" in Büchern und Filmen.
Meiner Meinung nach kann man eben nicht zwei Personen lieben - 
wenn man denkt dies ist der Fall, mag man keine der beiden Personen
genug. Da man in dem Buch erst das Gefühl hat Ed verliebt sich in
Eileen (welche ich übrigens auch sehr mag) und er dann trotzdem
nicht aufhören kann an Casey zu denken (welche ich eigentlich auch
sympathisch finde, obwohl ich das ein bisschen gemein Eileen
gegenüber finde), ist das einfach blöd. Das Ende entsprach
demnach auch nicht meinen Geschmack, weil er am Ende scheinbar so
eine Art Beziehungen mit allen weiblichen Personen führt. "Hin 
und wieder muss ich mich seiner verwehren. Wir müssen 
dringend einen Freund für ihn finden." Klingt für mich außerdem so, 
als ob er irgendwas mit Kirkus hat, auch wenn er das nicht möchte.
Im Buchverlauf gibt es nur sehr wenig Tod, was ich aber in diesem
Fall auch nicht sonderlich schlimm fand, da ich das Buch trotzdem
großartig fand. Am Schlimmsten war glaube ich, dass ich während
des Lesens dauerhaft Hunger auf Donuts hatte, weil Ed des Öfteren
zum Donutladen schlendert.
Ich konnte Eileens Reaktion nicht verstehen, als sie nachts
aufgewacht ist und Ed nicht da war. Wieso hat sie so "böse"
geschrieben, dass sie weg ist und ist dann abgehauen? Ed hat ihr
doch einen Zettel hinterlassen, dass er kurz frische Luft braucht,
das fand ich nicht so verwerflich, dass es ihre Reaktion
gerechtfertigt hätte. Ed hat ja sogar geschrieben, dass er sie
liebt - ob das nun stimmt oder nicht, eigentlich hätte Eileen
bei dem Zettel erfreut sein sollen und nicht zickig abdampfen
müssen.

8. "Die Spur" von Richard Laymon

Inhaltsangabe: "Gillian O’Neill ist jung und attraktiv – und 
sie hat ein ausgefallenes Hobby. Nachts sucht sie nach Häusern, 
deren Besitzer offensichtlich für längere Zeit verreist sind
und richtet sich dort ein. Das Problem ist nur, dass Gillian 
dieses Mal das Haus eines Serienkillers erwischt hat – eines 
Serienkillers, der seine Opfer gerne in die Wildnis verschleppt.
In die Finsternis. Wo er ungestört ist. Wo niemand ihre Schreie 
hört..."

Seiten: 464
Titel: 3,5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 2,5/5

Erstmal: Ich mag es nicht, wenn eine Person im Buch einen
Namen hat, welcher nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt.
Auch wenn die Frau eigentlich Bertha heißt, wird sie das komplette
Buch über "Bert" genannt und ich finde es furchtbar, wenn ich
beim Lesen immer wieder daran denken muss, dass Bert nicht 
männlich ist.
Noch dazu mochte ich Bert allgemein nicht, auch Rick wurde mir
zunehmend unsympathischer. Rick ist komplett verblendetet
und bedroht die drei Jugendlichen wegen nichts mit einer Waffe.
Ich finde die drei eigentlich ganz sympathisch, weil sie auch
nie etwas verwerfliches getan haben, aber Rick dreht vollkommen
durch. Er ist der Meinung, dass sie Angst vor den drei Jungs
haben müssten, obwohl diese eigentlich eher Angst vor Marcus haben
müssten.
Außerdem sind Rick und Bert dumm und naiv. Sie haben in den
wenigen Tagen so viele beängstigende Dinge erlebt und hatten
beide eine Heidenangst, aber wenn es darum geht ein verlassenes
Haus zu besichtigen - Warum nicht? Plötzlich sind beide
ziemlich großkotzig und labern etwas davon, dass sie ein 
Abenteuer erleben wollen - als ob sie diese vorher nicht schon
genug hätten. Ich hätte es nicht schade gefunden, wenn sie dabei
gestorben wären - Ich fand es sowieso schade, dass die, die ich
mochte gestorben sind und diese beiden überlebt haben.
Was ich äußerst positiv finde ist, dass in dem Buch
homosexuelle Personen vorkommen - meiner Meinung nach wird dieses
Thema (auch heute noch) leider viel zu häufig verschwiegen.
Auch S. 410 bin ich auf etwas gestoßen, was ich nicht
verstehe: Andrea und Bonnie sind gerade auf der Flucht, vor
einem Typen (der vermutlich harmlos ist) als folgendes 
passiert: "Ein Schuss krachte über ihren Köpfen (...) Ihr
Peiniger war der Länge nach kopfüber zu Boden gestürzt."
Was ist dort passiert? Ist er nur hingefallen oder hat jemand
auf ihn geschossen? Es wird nicht thematisiert um was für einen
Schuss es sich handelt und Andrea und Bonnie kümmern sich auch
nicht darum, vorher dieser Schuss kam. Wollten die Freunde
von "dem Peiniger" eigentlich Andrea und Bonnie treffen und
haben ihren Kumpel erschossen oder was ist dort vorgefallen?


Ich habe diesen Monat unglaublich viele Bücher von Richard
Laymon gelesen, allgemein finde ich es erstaunlich, dass
ich acht Bücher geschafft habe - Ich habe mich eigentlich
eher so gefühlt, ob ich weniger gelesen habe, als sonst.
In den Juni starte ich mit dem Buch "Der Schock" von Marc
Raabe.



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