Entweder-Oder (Booktag)

Hallo ihr Lieben,

Ich möchte in Zukunft wieder ein paar mehr Tags machen, vorzugsweise Booktags. Allerdings bin ich auch für alle anderen Vorschläge offen, also wenn ihr einen tollen Tag kennt oder euch einen von mir wünscht, raus damit!

1.) Schmales Buch ODER fetter Wälzer?

Am liebsten mir ist tatsächlich eine Mischung aus beidem. Schmale Bücher sind immer viel zu schnell gelesen und entweder sind sie so gut, dass ich mir gerne mehr davon gewünscht hätte oder sie sind schlecht, weil sie unzureichend beschrieben wurden. Naja und für dicke Wälzer brauche ich viel zu lange, haha. Wenn ich mich entscheiden müsste dann aber lieber zweiteres.

2.) Gebraucht ODER Neu?

Mich stört es nicht, wenn ein Buch bereits gebraucht ist. Auch (leichte) Gebrauchsspuren stören mich in der Regel nicht. Allerdings liebe ich es mir neue Bücher zu kaufen und auch der Geruch von neuen Büchern sagt mir mehr zu, deswegen: Neu.

3.) Historisch ODER Fantasy?

Da mir Historische Bücher gar nicht zusagen: Fantasy. Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch diese Bücher nicht so sehr mag. Ich mag zum Beispiel keine Vampire oder Hexen. (Harry Potter liebe ich aber!)

4.) Hardcover ODER Taschenbuch?

Taschenbuch. Ist billiger, handlicher und sieht meiner Meinung nach meistens auch besser aus.

5.) Lustig ODER Traurig?

Traurig. Irgendwie kriegen mich richtig, richtig traurige Romane immer!

6.) Sommer- ODER Winterleser?

Ich lese immer, egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Ich würde aber sagen, dass ich im Sommer noch mehr Bücher verschlinge. Im Urlaub am Strand oder auf dem Balkon in der Sonne lesen ist einfach viel zu schön! Allgemein bin ich voll der Sommertyp und ich freue mich jetzt schon auf das schöne Wetter!

7. Klassiker ODER Mainstream?

Da ich noch nicht viele Klassiker gelesen habe: Mainstream.

8.) Ratgeber ODER Romane?

Romane, definitiv!

9.) Krimi ODER Psychothriller?

Ich liebe beides, wähle aber Psychothriller.

10.) E-Book ODER Print?

PRINT. Ich liebe es Bücher zu fühlen und zu riechen. Seiten umzublättern und sie in Regalen zu sammeln. Außerdem ist das Lesen am Bildschirm anstrengend und nervig.

11.) Sammeln ODER ausmisten?

Sammeln! Nicht nur Bücher. Ich schmeiße allgemein ungern Sachen weg.

12.) Internet ODER Buchhandlung?

Buchhandlung. Ich könnte mich stundenlang in Buchhandlungen aufhalten.

13. Bestseller ODER Ladenhüter?

Bestseller.

14. Koch- ODER Backbuch?

Ich habe und mag beides, aber eher Backbuch, da ich backen allgemein dem kochen vorziehe.

 

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Das war’s erstmal! Bis bald,

Eure WeltenbummlerinX

 

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Jahresleseübersicht 2017

Hallo ihr Lieben!

Wie im letzten Jahr werde ich heute eine Jahresleseübersicht für euch zusammenstellen. Die Bücher werden wieder in vier verschiedene Kategorieren unterteilt: „absolut perfekt“ (und absolut empfehlenswert) — „Gut“ — „Zufriedenstellend“ — und „schlecht“. Außerdem gibt es eine allgemeine Leseübersicht. Wie viel habe ich in den einzelnen Monaten gelesen und wie viele Bücher waren das dann am Ende des Jahres? Wie viele Seiten waren es insgesamt? Welcher Monat war lesetechnisch der Beste? Und ganz wichtig: Habe ich mehr oder weniger Bücher/Seiten gelesen als im vorherigen Jahr?

 

Allgemeine Leseübersicht:

Monat                                                  Bücher                                                             Seiten

Januar                                                   4                                                                        1.650

Februar                                                 3                                                                          953

März                                                       2                                                                          831

April                                                       3                                                                        1.032

Mai                                                          4                                                                       1.134

Juni                                                         3                                                                           980

Juli                                                           7                                                                        2.255

August                                                     3                                                                          994

September                                              2                                                                           737

Oktober                                                   2                                                                          703

November                                              3                                                                       1.106

Dezember                                              6                                                                       1.646

Insgesamt                                            42                                                                    14.021

 

Ich habe dieses Jahr „leider“ nur 42 gelesen. Wer meinen letzten Jahresrückblick auch gelesen hat, weiß, dass ich letztes Jahr mit 49 Büchern knapp an der 50 vorbeigerutscht bin. Schlimm finde ich das allerdings nicht. Ich hoffe zwar, dass ich nächstes Jahr wieder mehr zum lesen komme, aber ich möchte es nicht erzwingen.

 

Nun folgt die Sortierung aller Bücher, welche ich im Jahr 2017 gelesen habe:

(INFO: Es wurden jeweils 5 Punkte für Cover, Titel, Inhalt, Schreibstil und Charaktere vergeben, die genaue Bewertung + die Rezesionen könnt ihr in den jeweiligen Lesemonaten durchlesen. Am Ende des Beitrags verlinke ich nochmal alle Lesemonate und füge hinter jedes Buch den Monat hinzu. Wenn euch eine Rezension zu einem Buch interessiert, könnt ihr Euch dann einfach den Monat merken und am Ende auf den Link klicken.)

 

ABSOLUT PERFEKT

 

  • „Saving Grace“ von B. A. Paris // gelesen im Januar // Punkte: 24/25
  • ,,Das Paket“ von Sebastian Fitzek // gelesen im Februar // Punkte: 24/25
  • ,,The girl before – Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot“ von JP Delaney // gelesen im Mai // Punkte: 24/25
  • ,,To all the boys I’ve loved before“ (Teil 1) von Jenny Han // gelesen im Juli // Punkte: 25/25
  • ,,Ps I still love you“ (Teil 2) von Jenny Han // gelesen im August // gelesen im August // Punkte: 25/25
  • ,,Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland // gelesen im Oktober // Punkte: 24/25
  • ,,Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ von Stephanie Butland // gelesen im Oktober // Punkte: 24/25
  • ,,Träume, die ich uns stehle“ von Lily Oliver // gelesen im November // Punkte: 24/25
  • ,,Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ von John Green // gelesen im Dezember // Punkte: 24/25
  • ,,Ich wollte nur, dass du noch weißt…“ von Emily Trunko // gelesen im Dezember // Punkte: 24/25
  • ,,Deine letzte Nachricht. Für immer.“ von Emily Trunko // gelesen im Dezember // Punkte: 25/25

 

GUT

  • ,,Phase Null – Die Auserwählten“ von James Dashner // gelesen im Januar // Punkte: 20,5/25
  • ,,Anders“ von Anita Terpstra // gelesen im Januar // Punkte: 22/25
  • ,,Glücksmädchen“ von Mikaela Bley // gelesen im Februar // Punkte: 20/25
  • ,,Die unbekannte Schwester“ von Theresa Prammer // gelesen im April // Punkte: 22/25
  • ,,Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson // gelesen im Mai // Punkte: 21/25
  • ,,Du stirbst nicht allein“ von Tammy Cohen // gelesen im Juni // Punkte: 23/25
  • ,,Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen // gelesen im Juni // Punkte: 23/25
  • ,,Holding up the Universe“ von Jennifer Niven // gelesen im Juni // Punkte: 22,5/25
  • ,,Bruderlüge“ von Kristina Ohlsson // gelesen im Juli // Punkte: 23,5/25
  • ,,Teufelskälte“ von Gard Sveen // gelesen im Juli // Punkte: 20,5/25
  • ,,Bilder deiner großen Liebe (ein unvollendeter Roman)“ von Wolfgang Herrndorf // gelesen im Juli // Punkte: 23/25
  • ,,Honeymoon XXL – Vom Standesamt ins Outdoor-Abenteuer“ von Julia und Stefan Richter // gelesen im Juli // Punkte: 17/25
  • ,,Eine von uns“ von Harriet Cummings // gelesen im Juli // Punkte: 21/25
  • ,,Das peinlichste Jahr meines Lebens – Der nackte Wahnsinn“ von Mark Lowery // gelesen im Juli // Punkte: 20/25
  • ,,Always and forever Lara Jean“ (Teil 3) von Jenny Han // gelesen im August // Punkte: 22/25
  • ,,Das Scherbenhaus“ von Susanne  Kliem // gelesen im August // Punkte: 18,5/25
  • „Ich soll nicht lügen“ von Sarah J. Naughton // gelesen im September // Punkte: 22,5/25
  • ,,Das Auge“ von Richard Laymon // gelesen im September // Punkte: 18/25
  • ,,Das Glück an Regentagen“ von Marissa Stapley // gelesen im November // Punkte: 23/25
  • ,,Goodbye Days“ von Jeff Zentner // gelesen im November // Punkte: 20/25
  • ,,Dominotod“ von Jonas Moström // gelesen im Dezember // Punkte: 22,5/25
  • ,,Digby #02“ von Stephanie Tromly // gelesen im Dezember // Punkte: 18,5/25
  • ,,Die ganze nackte Wahrheit“ von Mark Lowery // gelesen im Dezember // Punkte: 19/25

 

ZUFRIEDENSTELLEND

  • ,,Die Vermissten“ von Caroline Eriksson // gelesen im  Februar // Punkte: 18/25
  • ,,Kein Sterbensort“ von Clara Donoghue // gelesen im März // Punkte: 15/25
  • ,,Das Mädchen im Dunkeln“ von Jenny Blackhurst // gelesen im März // Punkte: 18/25
  • ,,Wer nicht das Dunkel kennt“ von Sabine Klewe // gelesen im April // Punkte: 18/25
  • ,,Be my girl“ von Nina Sadowsky // gelesen im April // Punkte: 15/25
  • ,,Die Tür“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 14,5/25
  • ,,Die Wildnis“ von Richard Laymon // gelesen im Mai // Punkte: 14,5/25

 

SCHLECHT

  • ,,Die Stille vor dem Tod“ von Cody McFadyen // gelesen im Januar // Punkte: 14/25

 

 

Zum Schluss folgen wie versprochen die Links zu den einzelnen Lesemonaten, falls ihr eine bestimmte Rezension lesen möchtet:

 

 

Bis bald,

Eure Weltenbummlerin

Lesemonat: Dezember

Hallo ihr Lieben!
Heute verfasse ich mal pünktlich zum Monatsende meine Renzensionen,
damit ich danach -passend zum Jahresanfang- meinen 
Jahresleseübersicht veröffentlichen kann. Darauf freue ich mich 
schon ganz besonders.
Wie viele Bücher habe ich dieses Jahr wohl gelesen? Und wie viele
Seiten?
Dann könnt ihr auch erfahren, welches Buch mir dieses Jahr am
Besten gefallen hat und ob mir vielleicht auch eins ganz und
gar nicht zugesagt hat?
Schreibt mir doch auch mal, welches Buch ihr dieses Jahr ganz
besonderes toll fandet!

Nun widmen wir uns aber erstmal den Büchern, welche ich im
Dezember verschlungen habe. Und ich kann nun wirklich mal
von verschlungen reden, da ein paar absolute (Jahres-)Highlights
dabei waren und weil ich sagenhafte sechs Bücher geschafft habe.
Das ist für manche vielleicht nicht viel, aber da ich dieses Jahr
teilweise echt wenig gelesen habe, ist das ein guter Abschluss!
Ich wünsche euch nun viel Spaß beim lesen. Außerdem wünsche
ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Lesemonat Dezember im Überblick:

Gelesene Bücher: 6
Seiten insgesamt: 1.646
Buchtitel: 1."Dominotod" von Jonas Moström
           2. "Digby #02" von Stephanie Tromly
           3. "Die Ganze nackte Wahrheit" von Mark Lowery
           4. "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green
           5. "Ich wollte nur, dass du noch weißt..." von Emily 
              Trunko
           6. "Deine letzte Nachricht. Für immer." von Emily Trunko



1. "Dominotod" von Jonas Moström

Inhaltsangabe: "In den tiefen Wäldern Nordschwedens wird der Arzt 
Thomas Hoffman tot aufgefunden. Alles weist darauf hin, dass er 
mehrere Tage gefangengehalten und gequält wurde. Einer der Kollegen 
des Toten ist spurlos verschwunden, nur sein Namensschild und ein 
Dominostein sind zurückgeblieben. Er scheint in die Hände desselben 
Mörders geraten zu sein. Psychiaterin Nathalie Svensson, Spezialistin 
für die härtesten Fälle, wird nach Sundsvall gerufen. Ausgerechnet 
ihre eigene Schwester war die letzte, die das Entführungsopfer 
lebend gesehen hat. Ist sie in den Fall verwickelt?"

194.175.972

Genre: Kriminalroman
Seiten: 384
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4,5/5
Charaktere: 4/5

Ich habe dieses Buch von vorablesen.de erhalten, vielen Dank
dafür! Leider habe ich mal wieder zu spät bemerkt, dass es sich
bei diesem Buch um den zweiten Teil handelt. Im Buch ist auch
eine Leseprobe angehängt. "So tödlich nah" heißt der erste Teil
und da mir dieses Buch sehr gefallen hat, vermerkte ich es mir
auf meine Buchwunschliste.
Toll fand ich auch die Personenliste, welche vorne im Buch
aufgelistet ist. So erhält man schon einmal einen kleinen 
Überblick und könnte zur Not sogar nochmal nachschlagen, wenn 
man gerade nicht weiß, von wem die Rede ist. Leider enthält die 
Personenliste ein paar Spoiler, wenn man so blöd ist wie ich und den
ersten Teil übersprungen hat.
Erst hatte ich tatsächlich einige Schwierigkeiten reinzukommen,
mit der Zeit wurde es aber immer besser und spannender.
Ich konnte recht schnell erahnen, wer der Täter war (die falschen
Fährten, welche gelegt wurden, waren nicht sehr überzeugend),
aber dennoch war es spannend und interessant, wie sich am
Ende alles zusammengefügt hat.
Zum Schluss hatte ich noch ein paar offene Fragen, welche ich
gerne mit euch teilen würde (vielleicht gibt es hier noch 
jemanden, der das Buch ebenfalls gelesen hat?), aber
da diese eventuelle Spoiler enthalten, nenne ich euch erst
meine liebsten Zitate aus dem Buch:

- "Die Zukunft sah genauso finster aus wie der Himmel" (S. 210)

- "Es war, als ob sich das Glück in ihm einen Weg nach außen
bahnte, weil es in ihm keinen Platz mehr hatte." (S. 258)

Nun kommen wir zu den offenen Fragen, wenn ihr nicht gespoilert
werden wollt, bitte überspringen (!)

- Wieso hat Kent Runmark Andeutungen zum Domino gemacht, obwohl
er nicht der Täter war und eigentlich gar nichts darüber wissen
sollte/konnte. Und wieso ist er geflohen und hat sich
allgemein so äußerst seltsam und verdächtig benommen?

- Ich hätte gerne noch mehr über Göran und seine Frau gelesen.
Man hat ja zwischendurch ein bisschen Einblick erhalten, wie sie
sich kennengelernt haben usw., aber ich hätte gerne noch mehr
erfahren. Sind sie später in sein Haus, in ihrs oder ganz
woanders hingezogen? Wie lange waren sie ein Paar?
(FUNFACT: Ich fand es witzig, dass im Nachwort der Autorin
der Polizeimeister Göran Westman erwähnt wurde, welcher
so heißt, wie der Täter im Buch.)


2. "Digby #02" von Stephanie Tromly

Inhaltsangabe: "Die Ermittlungen gehen weiter! Monatelang kein 
Lebenszeichen und jetzt steht er wieder vor Zoes Tür: Digby. 
Zähneknirschend hilft sie ihm auch diesmal bei seinen Ermittlungen 
zum Verschwinden seiner kleinen Schwester Sally. Von jetzt auf 
gleich stecken beide mittendrin im reinsten Chaos. Aber Digby 
wäre nicht Digby, hätte er nicht bereits einen Plan. Zumindest 
so ungefähr. Außerdem läuft es ja sowieso nie genau nach Plan. 
Schon gar nicht zwischen ihm und Zoe."

9783789148101

Genre: Jugendroman
Seiten: 318
Titel: 4/5
Cover: 1/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Erstmal: Ich weiß nicht, warum im Internet überall steht, dass
das Buch 368 Seiten hat, meins hat nur 318. Dabei dachte ich,
ich hätte auch die Hardcover-Version.

Ich habe das "Diby #1" letztes Jahr von der Verlagsgruppe
Oetinger erhalten und ich habe es direkt geliebt! Ich habe
nun länger gebraucht, um mir den zweiten Teil zu holen (obwohl
ich es kaum ausgehalten habe), weil es -wie ich finde- recht
teuer ist (ich kleiner Geizhals) und weil ich ja eigentlich
noch genug ungelesene Bücher habe. Ihr kennt das ja sicher.
Letztendlich hat meine Neugier und der Wunsch mehr von Digby zu
lesen, gesiegt. Erst war ich gar nicht so angetan. Ich wollte
schließlich schon im ersten Teil, dass Zoe und Digby ein Paar
werden und plötzlich hatte sie diesen nervigen Austin am Hals.
(welcher wirklich absolut unsympathisch war..) Auch die Sache
mit Bill und Digby konnte ich nicht begreifen. Sollte 
wahrscheinlich alles noch spannender machen, mich hat es aber nur
genervt. Bill ist fast genauso nervig wie Austin und sie passt
absolut nicht zu Digby. Irgendwie kann ich auch nicht verstehen,
wie er neben all dem, was er so zu erledigen hatte, auch noch
Zeit/Lust hatte, sich auf Bill einzulassen, aber naja.
Das "offene Ende" hat mich halb gekillt, aber immerhin bedeutet das
wohl, dass ich mich auf einen dritten Teil freuen kann.
Weil natürlich hat mich nicht alles nur genervt, auch wenn das 
eben so klang. Das Buch hatte auch seine witzigen Stellen, war
alles in allem war ruhiger und ernster als der erste Teil. 
Ich möchte auch fast schon "lahmer" sagen, obwohl es mir trotzdem
gefallen hat. Ich habe in der Rezension von "Digby #01" geschrieben,
dass ich hoffe, dass Digbys ernste/traurige Seite gezeigt wird.
Ich zietere mich nun einmal selbst: "Allerdings finde ich
sollte neben dem ganzen Spaß Digbys verletzliche Seite nicht
außer Acht gelassen werden. Ich finde seine Familienverhältnisse
äußerst kompliziert und auch der Fall mit seiner Schwester
sehr traurig, weshalb ich mir vorstellen kann, dass auch Digby
nicht immer nur witzig ist. Ich würde mich freuen, wenn das
Nächste Teil das ab und zu hervorhebt und Digbys ernstere Seiten
präsentiert."
Teilweise wurde dieser Wunsch erfüllt, allerdings hat es mir noch
nicht genügt. An einer "traurigen" Stelle, hat Digby direkt wieder
rumgescherzt. Mir wäre eine gute Mischung aus ernsthaften traurigen
Momenten und Humor irgendwie lieber. Nichtsdestotrotz bin ich auf
den dritten Teil gespannt.

Noch zwei negative Aspekte, auch wenn es dann noch mehr so klingt,
als hätte mir das Buch nicht gefallen:
Mich hat es irgendwie echt gefallen, dass auf der Rückseite ein
"Zitat" aus dem Buch steht, welches dann nicht mal Wort-für-Wort
übernommen wurde. Wahrscheinlich ist das nun ziemlich kleinlich
von mir, aber wieso schreibt man auf den Klappentext
"schwachinnsige Aktion" und im Buch dann "schwachsinnigen Stunt"?
Kann man nicht einfach beides mal Aktion schreiben? ("Du planst
wieder irgend so einen schwachsinnigen Stunt" klingt meiner 
Meinung nach eh blöd.)

Zum Schluss muss ich noch sagen, dass ich das Cover absolut
schrecklich finde. Vor allem das untere Bild mit diesem
"Luftkuss". Urgh.
So, nun habe ich genug gemeckert. Vielleicht sollte ich nochmal
erwähnen, dass ich das Buch echt gut finde. Und ich liebe den
Charakter Digby sehr und ich freue mich so sehr, wenn er und 
Zoe im dritten Teil ENDLICH richtig zusammenkommen - und wehe
das passiert nicht!


3. "Die ganze nackte Wahrheit" von Mark Lowery

Inhalt: "Und es geht noch schlimmer… Jetzt ist es amtlich. Ich 
bin der unglücklichste 14-Jährige überhaupt. Ich bin einfach nur 
im Meer schwimmen gegangen und plötzlich
a) wurde ich festgenommen
b) zum Gespött der Stadt und
c) zu einer Sensation im Internet.
Und das nur, weil alle denken, ich sei ein Nudist. (Bin ich aber 
nicht!)
Wen wundert es also, dass ich bereit bin, alles zu tun, um meine 
Unschuld zu beweisen?"

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Genre: Roman
Seiten: 288
Titel: 3,5/5
Cover: 3/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Dies ist der zweiten Teil der Reihe, ich habe hier auch schon
Teil 1 rezensiert, von welchem ich absolut begeistert war.
Das Buch war auch gut, aber meiner Meinung nach kein Vergleich
zum ersten Teil.
Michael musste in diesem Buch weniger Peinlichkeiten durchleben,
weshalb es weniger schlimm, aber auch weniger witzig war.
Der erste Teil war echt so lustig, dass ich aus dem Lachen
nicht mehr herausgekommen bin!
Trotzdem hat mir das Buch gefallen - irgendwann muss ja auch
mal Schluss sein mit den ganzen peinlichen Aktionen.
In diesem Buch fand ich Michaels Mutter jedoch überaus nervtötend!
Sie hat ihrem Sohn überhaupt nicht zugehört und alles nur noch
schlimmer gemacht.
Traurig fand ich irgendwie auch, dass Michael am Ende nun doch
nicht mit seiner großen Liebe zusammengekommen ist, ich finde
das hätte er sich nach allem reichlich verdient!
Chad kam meiner Meinung nach zu selten vor, den fand ich ja
schon im ersten Teil unglaublich genial! Allerdings fand ich
seinen besten Freund Paul in diesem Buch noch präsenter und
witziger. Wenn auch meist nur unfreiwillig.
Ich kann euch das Buch trotzdem ans Herz legen, aber lest
den ersten Teil vorher unbedingt! Irgendwie ist es unglaublich
entlastet und wenn man liest, was der arme Michael alles
durchmachen muss, erscheinen einem ein Teil der eigenen Probleme
gar nicht mehr so schhlimm!


4. "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green

Inhaltsangabe: "Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht 
vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell 
Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und 
Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. 
Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht 
und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, 
das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht
Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine 
Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen 
Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine 
Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen 
versucht."

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Genre: Roman
Seiten: 288
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Ich liebe die Romane von John Green! Viele lieben ja seine
Klassiker "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder auch
"Eine wie Alaska" und auch wenn ich die beiden Bücher auch mag
sind meine liebsten "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen
Versuchen) und "Will und Will".
Das neue Buch hat mir ebenfalls sehr gefallen und ich bin
sehr froh, dass ich es bei einem Gewinnspiel vom Hanser-Verlag
erhalten habe!
Wie man sieht ist dieses Buch ganz knapp an 25/25 Punkten
vorbeigerutscht, wieso ich einen Inhaltspunkt abziehen musste,
erzähle ich euch später.
Erstmal muss ich erwähnen, wie sehr ich das Wendecover liebe!
Welches mögt ihr lieber? Mir gefällt persönlich das Linke besser, 
mir gefällt die Farbenkombination bei dem anderen irgendwie 
nicht so, aber dennoch finde ich die Idee von einem Wendecover 
echt klasse!

Das Buch behandelt hauptsächlich den Umgang mit psychischen
Krankheiten. Es zeigt, dass nicht nur die Betroffenen darunter
leiden, sondern auch alle anderen. Aber auch, dass die richtigen
Personen im Ernstfall immer zu einem stehen.
Die Hauptfigur Aza gefällt mir so gut, weil ich sie und ihre
Lage gut nachvollziehen kann. Bei mir sind es zwar nicht
die Bakterien vor denen ich Angst habe, aber auch ich bin
häufig in meinen eigenen Gedanken gefangen.
Ein Beispiel: Gestern waren mein Freund und ich bei unseren
Nachbarn zum Essen eingeladen. Die Hausgemeinschaft hier ist
echt gut und wir grillen häufig zusammen oder wenn es kalt ist,
wie gestern, feiern wir eine kleine Party auf dem Dachboden.
Nur eine Einzelgängerin möchte mit uns nichts zu tun haben
und das neue Paar ebenso. Vielleicht sollte ich noch erwähnen,
dass die meisten hier im Haus über 70 Jahre sind und ich 
und mein Freund mit unter 30 den Altersdurchschnitt ziemlich
nach hinten senken. Zumindest wurde es mit späterer Stunde
immer ausgelassener und lustiger (die "Alten" können
ziemlich amüsant sein) und auch die Musik war noch sehr laut.
Auf jeden Fall hatten alle Spaß und waren am lachen und ich
habe mich auf einmal in meiner "Gedankenspirale" verirrt.
Plötzlich war ich davon überzeugt, dass die "Einzelgängerin"
unsere Party crasht und Amok läuft, weil wir sie "nicht eingeladen"
haben (das haben wir, aber wie gesagt, sie möchte nichts mit uns
zu tun haben.)
Ich wusste selbst, dass es sehr unwahrscheinlich ist, aber ich habe
mich immer mehr in diesen Gedanken herangesteigert.
Wenn ich Schmerzen habe, gehe ich auch immer direkt vom
Schlimmsten aus und bin felsenfest davon überzeugt bald an Krebs
oder einem Herzinfarkt zu sterben.
Ich kann Aza in so vielen Hinsichten vollkommen verstehen
und auch wenn ich weiß, dass es nicht so einfach ist, seine
Gewohnheiten beziehungsweise seine Krankheit abzulegen, habe ich
mir so sehr ein positives Ende für Aza gewünscht (VORSICHT SPOILER:
An sich ist es ja nicht komplett negativ, aber ich habe mir
gewünscht, dass sie mit Davis zusammenkommt. Das ist auch der
Grund, wieso ich einen Inhaltspunkt abziehen musste. Denn
auch, wenn ich Aza mehr als gut verstehen konnte, tat mir Davis
- welchen ich sehr ins Herz geschlossen habe - mehr als Leid.
Sie hat ihn immer mal wieder geküsst, um ihn dann immer
wieder fallen zu lassen.)


Zum Schluss habe ich noch einige schöne Zitate für euch,
weil mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen hat:

- "(...) Ich war gerade dabei herauszufinden, dass dein Leben
nicht deine Geschichte ist, sondern eine Geschichte über dich.
Natürlich tust du so, als wärst du der Erzähler. Das musst du.
Ich beschließe in diesem Moment, zum Mittagessen zu gehen, denkst
du, wenn um 12 Uhr 37 das monotone Schrillen von oben klingt. Dabei
entscheidet eigentlich die Glocke. Du hältst dich für den Künstler,
aber du bist die Leinwand." (S. 7)

- "(...) während wir zusammen in den wolkenlosen Sommerhimmmel
blickten. Ich hätte ihr gesagt, dass Davis und ich nie viel
geredet oder uns angesehen hatten, aber das war egal, weil wir
zusammen denselben Himmel sahen, was viel intimer ist, als
einander in die Augen zu sehen. In die Augen kann man jedem
sehen. Aber jemanden zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist
ziemlich selten." (S. 14)

- "Das wahre Grauen ist nicht, Angst zu haben; es ist, keine
andere Wahl zu haben." (S. 27)

- "Sorgen sind die angemessene Reaktion auf das Leben. Das
Leben ist besorgniserregend." (S. 55)

- "Dein Jetzt ist nicht dein Immer." (S. 96)

- "Verwundbar zu sein ist eine Einladung, benutzt zu werden."
(S. 110)

- (...) dass Liebe sowohl der Weg ist, der dich zum Menschen
macht, als auch der Grund." (S. 280)


5. "Ich wollte nur, dass du noch weißt..." von Emily Trunko

Inhalt: "Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und 
darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich 
dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?
Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte 
Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem 
einzigartigen Buch vereint."

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Genre: -
Seiten: 192
Titel: 5/5
Cover: 5/5
*Illustrationen: 4/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: -

Ich wollte dieses Buch schon so, so, so lange haben, aber auch
hier galt dasselbe Prinzip wie bei "Digby #02": zu geizig und
eh zu viele SuB-Leichen. Aber ich habe es mir letztendlich
doch gekauft (gemeinsam mit "Digby #02" und dem zweiten Buch
von Emily Trunko), weil ich einen Buchgutschein gewonnen habe.
Und ich bereue gar nichts! Ich finde die Bücher von Emily
Trunko zwar recht teuer, vorallem wenn man bedenkt, dass ich
beide Bücher innerhalb einer Stunde durchgelesen habe, aber da
die Bücher so liebevoll gestaltet sind und so viel ECHTE
Worte drinstecken, akzeptiere ich den Preis und finde ihn
verhältnismäßig gerechtfertigt.

Ich finde die Idee unglaublich toll und berührend und verfluche
mich, dass ich selbst nicht auf so eine tolle Idee gekommen bin.
Die Briefe wurden nach zehn Hauptthemen sortiert: Liebes Ich, 
Liebe Welt, Liebe, Freunde, Familie, Herzschmerz, Unerwiderte 
Liebe, Verrat, Verlust und Danke.
Manches fand ich etwas doppelt oder in die falsche Kategorie
einsortiert, aber das hat mich nicht wirklich gestört.
Die Briefe waren alle sehr schön, auch wenn mich manche mehr
angesprochen/berührt haben. Aber das ist wohl auch verständlich.
Ich habe ziemlich, ziemlich viele Tränen verschüttet und
kann das Buch echt jedem ans Herz legen. Vorrausgesetzt ihr
habt nichts gegen ein paar Tränen und viel Herzschmerz.
Oh und natürlich habe ich beim Lesen plötzlich ebenfalls den
Wunsch verspürt einen "Brief" einzureichen. In mir schlummern
ebenfalls ziemlich viele ungesagter Worte. Vielleicht mache ich
das irgendwann.
Ich habe auch noch ein Zitat für euch, weshalb mir besonders
gut gefallen hat:
"Wir haben uns zusammen immer traurige Lieder angehört. Nie hätte
ich gedacht, dass aus uns einmal das traurigste Lied von allen
werden würde."

Zum Schluss möchte ich euch noch ermutigen ebenfalls einen Brief
einzureichen, wenn euch was auf dem Herzen liegt. Das ist
sicherlich wahnsinnig befreiend!
 


6. "Deine letzte Nachricht. Für immer." von Emily Trunko

Inhalt: Die letzten Worte, die wir von einem geliebten Menschen 
erhalten, gehören zu den Erinnerungen, die uns am meisten aufwühlen.
Nach "Ich wollte nur, dass du noch weißt..." erscheint nun auch 
die Internetsensation The Last Message Received der jungen 
Amerikanerin Emily Trunko als Geschenkbuch. Diese Sammlung vereint 
die emotionalsten Textnachrichten des Tumblr-Blogs.

8369

Genre: -
Seiten: 176
Titel: 5/5
Cover: 5/5
*Illustrationen: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: -

Auch dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich könnte
nicht sagen, welches der beiden Bücher mich mehr berührt hat.
Hier mochte ich jedoch, dass bei vielen Nachrichten ein
Teil der Hintergrundgeschichte erzählt wurde, das war bei den
Briefen jedoch auch nicht wirklich nötig. 
Allerdings haben mir die Illustrationen in diesem Buch besser
gefallen.
Auch in diesem Buch haben mich sehr viele Beiträge sehr
zu Tränen gerührt und natürlich habe ich wieder den Wunsch gespürt
auch etwas loszuwerden. Sicherlich haben schon die Meisten
unschöne Erfahrungen gemacht und haben eine "Letzte Nachricht"
von einer bestimmten Person.
Auch diesmal kann ich euch nur ans Herz legen, ebenfalls etwas
beizusteuern, wenn ihr etwas auf dem Herzen habt.
Ansonsten finde ich es auch einfach wahnsinnig interessant,
einige Beiträge durchzulesen.


Zum Schluss noch ein Zitat aus diesem Buch, den Rest müsst ihr
selbst lesen:

"Glücklich zu sein, bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Es 
bedeutet, dass man vor Glück über allem steht, was nicht perfekt 
ist."

-----------------------------------------------------------------

Nachdem ich nun diese beiden traurigen Bücher verschlungen habe,
bin ich doch sehr emotional (noch mehr als sonst), weshalb ich
zum Schluss noch sagen möchte, dass es euch hoffentlich allen
gut geht und wenn es gerade nicht der Fall ist, hoffe ich, dass 
es bald besser wird.
Ihr könnt mir auch immer gerne schreiben, ich freue mich 
sehr über Nachrichten und Kommentare!

Wir lesen uns im Nächsten Jahr,

Eure WeltenbummlerinX


Lesemonat: November

Hallo ihr Lieben!

Heute ist der erste Dezember. Könnt ihr das fassen? Ich noch nicht 
so wirklich. Bald ist der erste Advent und es dauert gar nicht mehr
lang bis zum heiligen Abend und bis zu meinem langersehnten
Urlaub. Habt ihr heute denn auch schon euer erstes Türchen
aufgemacht? Wenn ihr auch einen Adventskalender habt, erzählt doch
mal, was für einen ihr habt. Das würde mich mal interessieren.
Ich schätze ich werde später noch ein Foto von meinem Inhalt
machen und es bei Instagram hochladen. Also falls es euch 
interessiert, könnt ihr ja mal auf meinem Instagram-Kanal
vorbeischauen.

Jetzt widme ich mich allerdings erstmal meinem Lesemonat, viel
Spaß beim lesen!

Lesemonat November im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 1.106
Buchtitel: 1. "Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver (Alana
              Falk)
           2. "Das Glück an Regentagen" von Marissa Stapley
           3. "Goodbye Days" von Jeff Zentner 

1. "Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver (Alana Falk)

Inhaltsangabe: "Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist
eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen 
Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst 
die tiefsten Wunden heilen kann. Lara kann nicht aufhören zu reden. 
Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre 
Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr 
zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der 
Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist 
falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, 
denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder 
zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara 
beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine 
Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer 
wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den 
sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus 
der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, 
was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras 
Geschichte auf sie wartet."

978-3-426-51897-7_Druck

Genre: Roman
Seiten: 400
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Bevor ich euch meine Meinung über dieses Buch mitteilen, muss
ich euch von dem - wie ich finde - sehr schönen Weg berichten,
über welchen dieses Buch mich erreicht hat. 
Die liebe Alana selbst hat mir nämlich bei Instagram 
geschrieben und mich gefragt, ob ich Interesse daran hätte ihr
Buch zu lesen und zu rezensieren. Und das hatte ich natürlich,
nachdem mir ihr erster Roman "Die Tage, die ich dir verspreche"
so gut gefallen hat. Ich muss schon sagen, im ersten Moment war
ich sehr verwirrt, weil ich nicht wusste, dass Alana Falk und
Lily Oliver dieselbe Person sind, aber dann hat es *klick*
gemacht und das Buch hat sich auf den Weg zu mir gemacht.
Seitdem ist nun schon einige Zeit vergangen und es tut mir Leid,
dass die Rezension so super spät kommt. Ich habe den Monat zwar
direkt mit dem Buch begonnen, aber ich komme immer erst zum Ende
des Monats dazu mich in Ruhe an den Computer zu setzen und
die Rezensionen zu verfassen. Beziehungsweise erst am Anfang des
nächsten Monats, so wie heute.
Aber jetzt möchte ich euch meine Meinung nicht mehr vorenthalten,
denn: Das Buch ist großartig, absolut wundervoll! Wenn ihr
es noch nicht kennt, geht sofort los und kauft es euch. Wer den
ersten Teil schon schön fand, wird den zweiten Teil vergöttern,
denn meiner Meinung nach war er noch tausendmal besser!
Viel gefühlvoller, autentischer und spannender. Und ja, ich musste
zwischendurch auch ein bisschen weinen. Ich war hin und her
gerissen zwischen Freuden- und echten Tränen. Das Buch hat mir
natürlich besonders gut gefallen, weil die Hauptperson meinen
Namen, Lara, trägt. Komisch war nur, dass sie sich in Thomas
verliebt, so heißt nämlich mein Stiefvater und meinen und seinen
Namen in einer romantischen Verbindung zu lesen war manchmal
schon etwas... gruselig. Ich habe einen kleinen Minuspunkt,
welchen ich am Ende äußere, aber ansonsten war es wirklich
perfekt - ein kleines Meisterwerk der Gefühle.
Bevor ich zu meinem Lieblingspunkt, den schönen Zitaten komme,
muss ich erst noch die Aufmerksamkeit auf das wunderschöne 
Cover legen: Die beiden Romane haben wunderschöne Cover, 
welche irgendwie ähnlich, aber auch komplett unterschiedlich
aussehen - das gefällt mir total! Außerdem ein weiterer Pluspunkt,
welcher mir das Gefühl gibt, Alana hat dieses Buch nur
für mich geschrieben: Das Buch ist grün! Meine absolute
Lieblingsfarbe.
So, nun folgen ein paar meiner Lieblingszitate, die euch
vielleicht ansatzweise vermitteln können, wie schön der
Schreibstil ist:

1. "Wenn das Leben ein Computerspiel wäre", sage ich, "könnte
man einfach nochmal von vorne anfangen." Dann würde ich einen
anderen Weg einschlagen, einen, der genau hierher führt, zu
diesem Augenblick mit ihr." (S. 305)

2. "Du hast mir zärtliche Worte ins Ohr geflüstert und mich
auf Händen getragen. Du hast mich alles vergessen lassen, alles.
Nur eines nicht. Wie sehr du mich liebst." (S. 321)

Ich fand es außerdem witzig nicht nur schöne Zitate zu sammeln,
sondern auch Gemeinsamkeiten zwischen mir und der Hauptfigur
Lara, welche ich nun mit euch teilen möchte:

1. Wir besitzen keinen Führerschein.

2. Wir bleiben stehen, wenn die Ampel rot zeigt, auch wenn
weit und breit kein Auto in Sicht ist. 

3. Lara besitzt hinterher eine "Rostlaube, welche eh keiner 
klauen würde" - genauso wie mein Freund und ich. Manchmal
vergessen wir unseren kleinen VW Polo abzuschließen und dennoch
passiert nie was, weil niemand an ihm interessiert ist.

4. Lara erinnert sich zwar kaum an etwas, hat aber das Gefühl erst
einmal in einem fremden Land gewesen zu sein und zwar in Italien,
genauer gesagt in Rom. Und wer meinen Blog schon etwas länger
verfolgt weiß: Ich liebe Rom. Nein, mehr als lieben. Rom ist meine
zweite Heimat, ich habe dort ein Jahr gelebt und gearbeitet und
würde gerne irgendwann komplett dort hinziehen. Dies ist auch einer
der Punkte, weshalb mich das Buch persönlich so berührt hat.
Alle Orte die beschrieben wurden habe ich selbst schon besucht und
das war so schön! 
Witzig fand ich übrigens dieses Zitat: "Wer fährt schon alleine 
nach Rom?" (S. 103) - Weil ich eben alleine nach Rom gefahren, 
beziehungsweise geflogen bin. Und es war sogar mein aller erster 
Flug überhaupt!
Ein anderer Grund, weshalb das Buch mich persönlich so sehr berührt 
hat ist, dass ich selbst jemanden in der Familie habe, der im Koma 
liegt - so wie Thomas.

5. Lara ist braunhaarig, erinnert sich aber daran einmal blond
gewesen zu sein. Meine Naturhaarfarbe ist ebenfalls blond, aber ich
färbe sie schon seit Jahren braun.

Zum Schluss noch der klitzekleine Minuspunkt, welchen ich oben
bereits angesprochen habe. (Spoilerwarnung!)
Mich hat es ab und zu genervt, dass Lara Thomas die Geschichte
erzählt und "er" verwendet, anstatt "du" - klar klärt sich am Ende
auf, dass Thomas nicht derjenige aus den Erzählungen ist, aber es
fühlte sich immer sehr komisch an, es so zu lesen und im Prinzip
hat es auch schon das Ende verraten (obwohl ich lange Zeit nichts
gecheckt habe, hätte das ein Indiz dafür sein können.)
Oh, am Anfang hat mich übrigens auch genervt, dass alles so
unrealistisch wirkte: Das die beiden sich zufälligerweise in Rom
wiedergetroffen haben und danach die Fahrt nach Spanien usw.,
aber als am Ende herausgekommen ist, was für ein kranker Verrückter
Laras Freund war, dann wirkte alles nur noch halb so unrealistisch
und seltsam, weil er halt etwas Stalkermäßig unterwegs war.

2. "Das Glück an Regentagen" von Marissa Stapley

Inhaltsangabe: "Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die 
Wahrheit sie wieder heilen? Tausend Inseln unter einem Himmel voller 
Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St.-Lorenz-Strom. 
Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern 
verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages 
war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen. Zehn 
Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer 
Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber 
ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, 
die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die 
Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?"

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Genre: Roman
Seiten: 301
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Ich habe das Buch von vorablesen.de erhalten - Vielen Dank dafür.
Erst habe ich mich gefragt, ob dieses Buch wohl überhaupt
was für mich ist, weil ich eher Thriller lese und zu viel Kitsch
nicht leiden kann, aber es war sehr schön und es hat mir sehr
gefallen.
Am Tollsten fand ich die Karte von Alexandria Bay, weil man
sich dann alles noch besser bildlich vorstellen konnte und
weil ich so Kleinigkeiten einfach total liebe. Lustigerweise
habe ich die Karte erst etwas später gesehen und habe mir
alles schon so ähnlich bildlich vorgestellt.
Auch die Liste der Dinge, was man an Regentagen tun kann, fand
ich klasse. Auch das die Liste jedes Kapitel eröffnet hat, aber
auch das es diese Liste im Buch wirklich gab und auch über
sie gesprochen wurde. Schade fand ich, dass die Liste nur
selten Bezug zum Inhalt des Kapitels hatte. Ich hätte es schön
gefunden, wenn die Tochter (vielleicht manchmal ohne es zu
wissen), die Dinge in die Tat umsetzt, welche die Mutter auf
die Liste gesetzt hat.
Das Hin und Her mit Gabe fand ich zugegebermaße etwas nervig,
da sieht man, dass ich Liebesromane eigentlich nicht leiden kann.
Auch der Epilog hat mir leider gar nicht gefallen, alles wirkte
total abgehackt und hingeklatscht, so als ob die Autorin endlich
fertig werden wollte und keine Lust mehr hatte.
Außerdem hätte ich gerne noch mehr über Maes Vergangenheit mit
Peter erfahren, das blieb irgendwie auf der Strecke. Eigentlich
war der Anfang mit Peter überflüssig, es sollte vermutlich nur
genauer darstellen, weshalb Mae nach all den Jahren zurückkehrt.
Alles in allem fand ich das Buch aber sehr schön und zum Schluss
habe ich noch schöne Zitate für euch:

1. "Manche Geheimnisse sollten besser geheim bleiben. Andere
aber nicht, und zu den schwierigsten Aufgaben im Leben gehört,
die einen von den anderen zu unterscheiden." (S. 78)

2. "Wann ist es eigentlich genau passiert, dass er sich in Mae
verliebt hatte? Im einen Augenblick waren sie noch Kinder und
dann waren sie es plötzlich nicht mehr und er sehnte sich
nach ihr, folgte ihr auf Schritt und Tritt, als ob sie eine Spur
aus Krümeln hinter sich streute, von denen seine Seele 
lebte." (S. 110)

3. "Das hier ist nicht nur meine erste Liebe: Es wird meine
einzige bleiben." (S. 124)

4. "Gabe war immer gut darin Dinge zu bauen, besonders Mauern."
(S. 156)


3. "Goodbye Days" von Jeff Zentner

Inhaltsangabe (Englisch): "What if you could spend one last day 
with someone you lost? One day Carver Briggs had it all-three best 
friends, a supportive family and a reputation as a talented writer 
at his high school, Nashville Academy for Arts. The next day he
lost it all when he sent a simple text to his friend Mars, right
before Mars, Eli and Blake were killed in a car crash.
Now Carver can't stop blaming himself for the accident and he's
not the only one. Eli's twin sister is trying to freeze him out of
school with her death-ray stare. And Mars's father, a powerful judge,
is pressuring the district attorney to open a criminal investigation
into Carver's actions.
Luckily, Carver has some unexpected allies: Eli's girlfriend,
the only person to stand by him at school, Dr. Mendez, his new
therapist and Blake's grandmother, who asks Carver to spend a 
Goodbye Day with her to share their memories and say a proper 
goodbye to his friend.
Soon the other families are asking for a Goodbye Day with Carver,
but he's unsure of their motives. Will they all be able to make
peace with their losses, or will these Goodbye Days bring Carver
one step closer to a complete breakdown or -even worse- prison?

 
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Genre: Roman
Seiten: 405
Titel: 5/5
Cover: 2,5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Ich habe mir dieses Buch in London gekauft und scheinbar
ist es (noch) nicht auf Deutsch erschienen. Zumindest habe
ich keine deutsche Inhaltsangabe gefunden. Ich fand das Buch
eigentlich schön, ich hatte zwar am Anfang meine Schwierigkeiten,
allerdings wurde es immer besser und schöner. Das Problem ist
wohl nur, dass ich mehr von diesem Buch erwartet habe. Ich habe
das Buch gekauft, obwohl das Cover mich ganz und gar nicht
angesprochen hat, weil der Klappentext so herzzerreißend und
wunderschön klang. Es passiert zwar, was hinten steht (nicht
wie in manchen anderen Büchern), aber irgendwie war es nicht
ganz so gefühlvoll wie erwartet.
Da es sich um vier Freunde handelt fand ich es es ab und zu
auch reichlich verwirrend. Ebenso verwirrend fand ich es,
dass die Hauptperson "Craver Briggs" von manchen "Blade"
genannt wurde, was so ähnlich klang wie der Name von
seinem Freund "Blake". Auch mit Mars, welcher in Wirklichkeit
Thurgood heißt und Eli bin ich manchmal durcheinander gekommen.
Irgendwie waren es zu viele ähnliche Personen. Am Ende konnte
man die Unterschiede der Jungen zwar erkennen, als für sie
die "Goodbye Days" veranstaltet wurden, aber vorher waren sie
für mich irgendwie alle gleich. 
Das Prinzip von dem Buch fand ich allerdings gut und es wäre
sicherlich auch nicht so gut zur Geltung gekommen, wenn Carver
weniger Freunde hätte, dann wären es nämlich auch weniger 
"Goodbye Days" gewesen. Da dies der Hauptpunkt der Story war, 
finde ich hätten diese Tage ruhig länger beschrieben werden 
können. Ich finde es auch irgendwie schade, dass die Familien
den Tag so strukturiert geplant haben, schöner hätte ich gefunden,
wenn sie auch eine Zeit mit den Dingen verbringen, die Carver
mit ihnen getan hat, zum Beispiel mit Videospielen usw.
Am Besten haben mir die Sitzungen mit Dr. Mendez gefallen (cooler
Typ) und der letzte "Goodbye Day" und natürlich die Zeit danach.
Abschließen möchte ich wieder mit einigen schönen Zitaten, 
welche euch hoffentlich auch so sehr gefallen:

1. "And if it's hard to watch me hurting, image how the hurting
feels." (S. 61)

2. "I watched her making these everday movements, and even in
such an ordinary moment she was extraordinary." (S. 75)

3. "We survive until we don't." (S. 87)

4. "Grief is weird. It seems to come in these waves out of nowhere.
One minute I'm standing in the ocean, fine. The next minute I'm
drowning."

5. "For the most part, you don't hold the people you love in your
heart because they rescued you from drowning or pulled you from
a burning house. Mostly you hold them in your heart because they
save you, in a million quiet and perfect ways, from being
alone." (S. 277)

6. "And I'm uncertain what to say to her when the world falls
silent again and we have to fill it with our speaking." (S. 313)

7. "We build him a monument of words we've written on the walls
of our heart." (S. 375)

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In den Dezember bin ich mit dem Buch "Dominotod" von Jonas 
Moström gestartet, welches ich von vorablesen.de erhalten habe.
Ich wünsche euch schon mal eine schöne besinnliche
(Vor-)Weihnachtszeit, weil ich nicht weiß, wann ich wieder
schreiben werde. Eventuell komme ich in meinem Urlaub häufiger
dazu. Ich wollte nämlich noch einen Blogpost über die Serie
schreiben, welche ich aktuell verfolge. :)

Seid gespannt und lasst es euch gut gehen.

Eure WeltenbummlerinX

Mein Geburtstag ♥

Hallo ihr Lieben,

Mein Geburtstag ist nun schon etwas länger her, aber ich wollte euch unbedingt noch von meinem Geburtstsgeschenken berichten. Ich habe viele tolle Geschenke erhalten:

  • Igelsöckchen
  • Kuscheldecke
  • Eisjacke von Naketano
  • Thalia-Gutschein
  • Tasse, Untersetzer und Brotdose von Mr. & Mrs. Panda (die haben so unglaublich süße Sachen, schaut dort unbedingt mal vorbei!)
  • Pullover
  • Geld
  • Pusheen-Kuscheltier
  • (…)

Aber das Geschenk von meinem Freund hat alles übertroffen, denn er hat mir ein Wochenende in London geschenkt. Ich war vorher noch nie in London und wollte ehrlich schon immer hin. Mit meiner besten Freundin haben wir immer Pläne geschmiedet, dass wir gemeinsam das erste Mal nach London fahren und dort ins Wachsfigurenkabinett gehen. Tja, sie war dann mit ihrem Freund das erste Mal da und irgendwie nimmt mich das noch heute mit, haha. Aber nun – fast zehn Jahre nach dem meine Freundin das erste Mal dort war – war ich auch da und es war ziemlich toll! Ich wusste, dass es irgendwohin geht, ich sollte mir das Wochenende schließlich frei halten und den Freitag Urlaub nehmen, aber ich wusste absolut nicht wohin es gehen wird. Ich habe an Rom gedacht (meine Lieblingsstadt), an Paris, an Brüssel (keine Ahnung wieso, über diese Stadt haben wir noch nie geredet), ich habe sogar an Amerika gedacht, obwohl ich weiß, dass mein Freund dafür kein Geld hat. Erst als wir am Bahnhof standen hat er mir gesagt wohin es geht und ich konnte es nicht fassen – Selbst als wir da waren konnte ich es nicht fassen. Die Fahrt dauerte zehn Stunden, allerdings verging die Zeit wie im Flug – Ich liebe lange Bus- oder Autofahrten. Nur die Fährenüberfahrt hat mir gar nicht gefallen. Mir war ziemlich schwindelig und schlecht und ich lag die ganze Zeit nur rum. In London konnte man dann direkt eine Stadtrundfahrt dazubuchen, aber wir wollten London lieber auf eigener Faust erkunden. Mein Freund war vor längerer Zeit schon mal dort und kannte sich etwas aus, das Meiste war allerdings auch neu für ihn. Schade fand ich, dass Big Ben gerade restauriert wurde und deshalb nicht ganz so hübsch anzusehen war, ehrlich, irgendwie habe ich ein Talent dafür immer genau dann irgendwo aufzutauchen, wenn eine tolle Sehenswürdigkeit erneuert wird. Ich habe, wie manche bereits wissen, ein Jahr in Rom gelebt und das komplette Jahr wurde der Trevi-Brunnen restauriert. London war schön und aufregend, keine Frage, aber ich muss gestehen, dass ich es mir immer ganz, ganz anders vorgestellt habe. Das hat mich auch ein klein wenig enttäuscht, obwohl es trotzdem unglaublich schön war. Aber ich habe mir London halt immer bildlich vorgestellt und es war einer meiner Traumreiseziele überhaupt und ich schätze, wenn man sich jahrelang etwas anderes vorstellt, ist die Realität erstmal etwas enttäuschend. Ich liebe London aber immer noch, vielleicht jetzt sogar mehr denn je und ich möchte unbedingt wieder hin. Ich habe schließlich noch nicht alles gesehen. Ich wollte unbedingt noch zur Bakerstreet und Sherlock Holmes besuchen und ich würde irgendwann auch gerne mal in die Harry Potter Studies. Auch die Tower-Bridge konnte ich aus Zeitmangel nur von weit weg bewundern. Und irgendwann würde ich auch gerne mal mit dem Riesenrad fahren, auch wenn ich da erstmal noch ein wenig Überzeugungsarbeit leisten muss, da mein Freund sehr viel Höhenangst hat (und allgemein ein kleiner Angsthase ist :*) Wir haben die meisten großen Sehenswürdigkeiten angeschaut (Big Ben, Buckingham Palace, London Eye, Trafalgar Square, Westminster Abbey (…) Wir haben ein paar Parks durchlaufen und waren auf der Oxford Street einkaufen – Gott, ich habe SO viele tolle Bücher gekauft, ich LIEBE englische Bücher. Außerdem waren wir in einem süßen Teeladen und haben Tee gekauft. Mein Freund hat sich ein T-Shirt gekauft und ich habe mir noch einen Bilderrahmen, einen Blumentopf (fragt nicht, er war so wunderschön und billig und ich hatte noch Geld übrig..) und ein Faultier-Kalenderbuch geholt. Wir haben uns auch noch mit englischen Süßigkeiten vollgelanden. Wir hatten so viel Zeug und trotzdem am Ende noch so viel Geld übrig, keine Ahnung wie wir das angestellt haben. Wir mussten dann wie kleine vollgeladene Eselchen von der Oxford Street zurück zum Bus, welcher am London Eye geparkt hat. Puh, das war anstrengend und uns taten die Füße SO weh, aber es hat sich gelohnt. Oh und wir waren bei Selfridges, der Laden ist einfach unglaublich. Und in der Selfridges Food Hall gab es so viel leckeres Essen, wir hättem am liebsten ALLES probiert. In einem englischen Pub waren wir auch noch und haben auf meinen Geburtstag und unsere Liebe angestoßen, das war toll. Am Ende haben wir dann noch die Lichterfahrt mitgemacht, welche man genauso wie die Stadtrundfahrt dazubuchen konnte. Ein Glück würde ich sagen, denn alle die die Lichterfahrt nicht mitgemacht haben, hatten Pech. Wir kamen über eine Stunde zu spät am Treffpunkt an, weil die Stadtführerin überzogen hat und die anderen mussten im Regen und in der Kälte auf uns warten, während wir bereits gemütlich im Bus saßen.

Eins meiner Highlights waren übrigens die Eichhörchen. Immer, wenn ich das anderen erzählt habe, haben diese gesagt „Aber Eichhörchen gibt es doch auch hier in Deutschland“, aber ich finde das ist nicht zu vergleichen. Eichhörchen habe ich mir auch als Kind immer in London vorgestellt, weil ich gehört habe, dass die Parks voller Eichhörchen sind und so war es tatsächlich! Hier finde ich sieht man richtig selten eins. Und sie waren zudem auch noch richtig zutraulich. Einen Fuchs haben wir übrigens auch gesehen. Einen echten, großen Fuchs – mitten in der Innenstadt! Ich war ganz schön fasziniert. Ach, London du hast mein Herz erobert und ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder!

Nun folgen ein paar Fotos, wer noch mehr sehen möchte, kann mich ja mal auf Instagram besuchen, ich würde mich sehr freuen 🙂

Wer zu meinem Instagramaccount möchte, bitte einmal hier klicken.

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Big Ben und London Eye (© Weltenbummlerinx)

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Westminster Station (© Weltenbummlerinx)

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Leckere Törtchen von Selfrigdes (© Weltenbummlerinx)

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London Eye bei Nacht (© Weltenbummlerinx)

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Themse, London bei Nacht (© Weltenbummlerinx)

 

 

Das war es erstmal, ich hoffe euch gefällt der Beitrag und die Fotos. 🙂

Bis bald,

Eure WeltenbummlerinX

Lesemonat: Oktober

Hallo ihr Lieben und Happy Halloween,

Ich habe im Oktober leider nur zwei Bücher gelesen, allerdings waren
beide Bücher unglaublich gut und ich kann ich somit nun mit zwei
sehr positiven Rezensionen dienen. Also viel Spaß:


Lesemonat Oktober im Überblick:

Gelesene Bücher: 2
Seiten insgesamt: 703
Buchtitel: 1. "Unsere verlorene Herzen" von Krystal Sutherland
           2. "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie 
               Butland
   

1. "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland

Inhaltsangabe: Kann es mehr als eine große Liebe geben?
Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine 
Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin 
Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit 
einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit 
macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry 
kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt 
küsst. Henry wagt es, zu hoffen.
Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu 
stehen..."

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(selbstfotografiert, Quelle: Instagram Weltenbummlerinx)

Genre: Roman
Seiten: 384
Titel: 4/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Ich mochte "Unsere verlorenen Herzen" von Krystal Sutherland
wirklich sehr, sehr gerne, aber ein paar negative Anmerkungen
habe ich trotzdem. Diese folgen allerdings erst am Ende, da sie
teilweise Spoiler enthalten. Eine Sache kann ich allerdings
schon vorweg sagen und die, die meinen Blog regelmäßig lesen,
wissen wie sehr ich es hasse, wenn die Kapitelanfänge groß
geschrieben werden. Ehrlich, ich kann es nur immer wieder sagen:
Diesen neuen "Trend" verstehe ich nicht. Wenn wenigstens der
komplette erste Satz großgeschrieben wäre oder aber nur das erste
Wort/der erste Buchstabe, aber neeein, es wird einfach scheinbar
willkürlich die ersten paar Wörter großgeschrieben und der Rest
des Satzes nicht. Urgh, nervig! Gibt es echt Leute die das cool
finden?
Als Nächstes möchte ich sagen, wie unglaublich schön ich das Cover 
finde!
Dieses Cover hat mich in erster Linie auch dazu bewegt, mich
überhaupt für dieses Buch zu interessieren. Der Klappentext und
die Leseprobe waren letztendlich auch gut, aber das Cover hat mich
umgehauen. Ich mag die Farben von den Herzchen sehr und sie
harmonieren so gut miteinander. Was mir vorher so nicht aufgefallen
ist, aber meiner Meinung nach sehr bedeutsam ist: Die Herzen
sind übersät von Rissen.
Außerdem mochte ich auch die Gestaltung im Inneren des Buches.
Ich LIEBE Chatgespräche, Briefe, Listen (...) alles was vom
stumpfen Fließtext abweicht. Ich finde das lockert immer alles
auf und sieht zudem noch schön und ansprechend aus.
Der Inhalt war zwar gut - er hat nicht umsonst 5 von 5 Punkten
von mir bekommen - aber ab und zu hätte ich mir eine andere
Richtung der Handlung gewünscht (dazu später mehr)
Genauso ging es mir teilweise mit den Charakteren. Ich mochte
zwar jeden - deshalb auch hier die volle Punktzahl - aber 
manchmal konnte ich die Denk- und Handlungsweise von gewissen
Personen nicht nachvollziehen. Henry zum Beispiel, mochte ich
eigentlich sehr. Ich fand ihn sehr sympathisch, irgendwie süß, 
unschuldig. Aber er hat mich stellenweise SEHR genervt - 
insbesondere dann, wenn er so naiv war und sich alles gefallen
lassen hat. Dazu muss ich aber auch sagen, dass es mich zwar
genervt hat und ich immer dachte: "Man Henry, jetzt sei mal
ein Mann und hör auf mit der Scheiße!", ich aber vermutlich 
oftmals ähnlich gehandelt hätte. Ich war auch schon so geblendet
vor Liebe, dass ich mir theoretisch (und auch praktisch)
alles gefallen lassen hätte. 
Was ich toll fand, waren die Harry Potter-Anmerkungen (ICH LIEBE
HARRY POTTER!)
und auch zum Beispiel die Erwähnung von Tumblr, da ich dort
selbst angemeldet bin und mich über die Erwähnung freue.

Nun kommen wir zu meinem Lieblingsteil - die schönen Zitate! 
Und ich habe in diesem Buch zahlreiche angesammelt, da der 
Schreibstil einfach großartig war. 

1.) "Inwischen komme ich immer dann her, wenn ich mir in 
Erinnerung rufen will, wie unbedeutend ich im Vergleich zur großen
Weite des Universums bin." - "Hört sich nach Spaß an." - 
"Der Weltraum ist das beste Mittel gegen Traurigkeit, das ich 
kenne."
- "Sich unbedeutend zu fühlen, ist nicht gerade der geeignete Weg, 
um nicht mehr unglücklich zu sein." - "Und wie, verdammt noch mal. 
Ein Blick in den Nachthimmel führt mir vor Augen, dass ich nur die 
Asche von längst verglühten Sternen bin. Ein Mensch ist eine
Ansammlung von Atomen, die für kurze Zeit eine geordnete Struktur 
bilden, um dann wieder zu zerfallen. Ich finde meine eigene 
Unwichtigkeit tröstlich." (S. 80)

2.) "Irgendwie gefällt mir die Vorstellung.", sagt sie. "Egal wie
viel Schmerz oder Angst oder Scham wir erfahren, egal wie viel 
Herzschmerz oder Trauer wir erleiden, am Ende gehen wir im Nichts
auf. Der Gedanke, dass ich am Schluss wieder ein unbeschriebenes
Blatt bin, macht mir Mut. Du bekommst einen Funken Bewusstsein
geschenkt, mit dem du anstellen kannst, was du willst, bevor du
ihn wieder ans Universum abgeben musst." (S. 81)

3.) "Wie sich herausgestellt hat, ist für immer längst nicht so
lange wie gedacht." (S. 82)

4.) "Ich wollte um sie kreisen und ihr auf meiner Umlaufbahn nah
sein, so wie die Erde im Orbit der Sonne." (S. 84-85)

5.) "Du darfst diesem Mädchen nicht verfallen, sonst bringt sie
dich noch zu Fall." (S. 85)

6.) "Weil mir nicht klar war, dass man sich in Menschen genauso
verlieben kann wie in Songs. Auch wenn ihr Lied dir anfangs nichts
sagt, verwandelt sich die unbekannte Melodie schon bald in eine
Symphonie und dringt dir unter die Haut." (S. 126)

7.) "Es gab nur uns beide und das Universum." (S. 138)

8.) "... Aber da packte sie mich am Kragen und küsste mich,
als wäre ich Sauerstoff und sie eine Ertrinkende, und ich ließ es
zu, dass sie meinen Atem von meinen Lippen sog, um sich zu retten."
(S. 180)

9.) "In diesem Moment wurde mir klar, dass Grace Town ein
zersplittertes Stück Glas war, an dem ich mich immer wieder
schneiden würde, wenn ich mich auf sie einließ." (S. 180-181)

10.) "Doch was schenkt man einem Mädchen, dessen Gedankenwelt
wie das Universum ist, während das eigene Gehirn nicht über
den kleinen Planeten Erde hinauskommt?" (S. 270)

11.) "Andere Menschen sind keine leeren Gefäße, die du mit
deinen Tagträumen füllen kannst." (S. 309)

12.) "Also hör auf zu glauben, dass jede, in die du dich verliebst,
die Eine ist. Man trifft nicht aus heiterem Himmel Seelenverwandte.
Man muss sie sich erarbeiten." - "Das weiß ich doch. Ehrlich, das
weiß ich. Es ist nur... Ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder
so viel in einen anderen Menschen zu investieren. So viel Zeit und
Energie. So viel von mir selbst. Wie schafft man es, sich noch mal
auf dieses Wagnis einzulassen?" - "Wie schafft ein Schriftsteller,
ein neues Buch zu schreiben, wenn das erste fertig ist? Wie schafft
es ein verletzter Athlet, im Training wieder ganz von vorn
anzufangen?" (S. 346)

13.) "Gott, warum tut man sich das überhaupt ein zweites Mal an?"
- "Sich verlieben?" Ich nickte. (...) "Biologisch gesehen? Um die
menschliche Art zu erhalten. Logisch betrachtet? Weil der Anfang
einer Reise wundervoll ist. Man sieht die Kurven der Bahngleise
noch nicht, und wenn man sie dann sieht, ist es zu spöt. Wenn
du den Zug besteigst..." - "Die Zug-Metapher scheint es dir ja
angetan zu haben." - "Shh... ist es zu spät, um die Gleise zu
wechseln. Beim Einsteigen hoffst du, dass der Zug keinen Unfall
hat. Aber auch wenn es gut möglich oder sehr wahrscheinlich ist,
dass er einen Unfall hat, lohnt es sich dennoch mitzufahren,
und sei es nur, um genau das herauszufinden." - "Kann ich nicht
am Bahnhof bleiben?" - "Kannst du. Aber dann gelangst du 
nirgendwohin." (S. 347)

-> Ihr solltet auch unbedingt die Anmerkungen der Autorin am Ende
lesen. Hier stehen viele interessante und lustige Fakten über das
Buch. 

Zum Schluss noch die negativen Anmerkungen, welche ich euch am
Anfang versprochen habe: 
(VORSICHT! SPOILERWARNUNG)

Die Beziehung von Henry und Grace war von Anfang an zum Scheitern
verurteilt und auch wenn ich Happy Ends mag, finde ich es okay,
dass die beiden nicht doch noch zusammengekommen sind. Sogar
eigentlich gut. Es ist Anfangs zu viel scheiße geschehen, sodass
es Henry nicht fair gegenüber wäre. Außerdem mag ich Grace
verstorbenen Freund irgendwie, auch wenn man kaum etwas von ihm
erfährt. Allein die Tatsache, dass Grace wegen ihm so abgefuckt 
ist, zeigt deutlich wie verliebt die beiden gewesen sein müssen 
und allein das bringt mich dazu ihn zu mögen.

Allerdings verstehe ich NICHT, wirklich ABSOLUT GAR NICHT, wieso
am Ende ALLE Beziehungen scheitern müssen. Henrys Mutter und
Vater trennen sich, obwohl ich die beiden so süß zusammen fand, 
okay, sie waren manchmal etwas ZU albern und ihr Erziehungsstil
war eindeutig zu locker und gelassen, aber manchmal haben die 
beiden mich an mich und meinen jetzigen Freund erinnert und ich
finde es dämlich, dass die beiden praktisch deswegen getrennt
wurden, damit Henrys Schwester ihm ein Vortrag über Liebe halten
kann...
Das mit den Eltern kann ich allerdings noch verkraften, aber WARUM
müssen auch Lola und Georgia sich trennen?
Auch wenn der Roman unter anderem vermittelt, dass es mehrere
"große Lieben" geben kann und das man nicht auf den Einen/die Eine
hoffen soll, war es nicht nötig am Ende echt jede Beziehung
zu zerstören. Der Roman hätte auch gut funktioniert, wenn Lola und
Georgia glücklich geblieben wären.


2. "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie Butland

Inhaltsangabe: Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren 
versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten.
Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur 
als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane
als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in 
Archies Antiquariat. 
Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie 
vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt,
scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem 
Poetry Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die
Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen 
den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im 
Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre 
Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine 
Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte.
Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit 
Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr 
Leben so sehr erschüttert haben?"

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(selbstfotografiert, Quelle: Instagram Weltenbummlerinx)
-> Ich finde das Bild so gelungen, weil in der Tageszeitung
zufällig der Bericht "Brandstifter gesucht" war und es im Buch
auch einmal um Brandstiftung geht...

Genre: Roman
Seiten: 319
Titel: 5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Ich habe dieses Buch von Vorablesen erhalten und bin wahnsinnig
froh darüber! Eigentlich klingt es nämlich nicht wie ein Buch
für welches ich mich interessieren würde. Aber irgendwie hat die
Leseprobe mich so sehr angesprochen, dass ich mein Glück versuchen
musste und zack, glücklicherweise durfte ich es tatsächlich
vorablesen und es hat sich gelohnt. Vielen Dank an das
Vorablesen-Team, ohne euch wäre mir ein großartiger Roman entgangen.

Zuerst fand ich den Wechsel zwischen "Damals" und "Heute" etwas
verwirrend, aber allgemein fand ich es gut so. So hatte man einen
richtig guten Einblick in das Leben von Loveday - ich finde den
Namen übrigens richtig, richtig schön!
Schön fand ich auch, dass mein eigener Name in diesem Roman vorkam
- Lara. Zwar nur als Nebenrolle, aber immerhin. Mein Name kam nie
besonders häufig irgendwo vor und nun tritt er immer häufiger
in Büchern auf. Zuerst habe ich kürzlich die "To all the Boys I've
loved before"-Reihe mit Lara Jean gelesen, dann kam er in diesem
Roman vor und in meinem Currently Reading "Träume, die ich uns
stehle" heißt die Hauptperson auch Lara!
Außerdem kam auch der Name "Emma" vor, das gefällt mir auch, weil 
ich so gerne meine Tochter nennen würde und ich mag den Zufall
irgendwie, dass Lara und Emma zusammen vorgekommen sind.

Das Buch war sehr poetisch und irgendwie malerisch. Ich habe
mich gut beim lesen gefühlt, auch wenn es manchmal auch sehr
traurig war.
Oh, ich finde übrigens die Tattoo-Idee so schön! Gibt doch kaum
Schöneres als die Satzanfänge von den eigenen Lieblingsromanen,
beziehungsweise von Büchern, die einen geprägt haben...
Außerdem hat Whitby es mir angetan. Die Stadt kommt sehr
häufig vor und spielt eine wichtige Rolle in Lovedays Vergangenheit
und ich musste nachdem Roman erstmal Googlen und mir Bilder von
Whitby angucken. Und nun habe ich den Wunsch auch einmal nach
Whitby zu reisen und ein paar Ziele abzuklappern, an denen Loveday
war.

Der Schreibstil war auch sehr angenehm, ich habe auch wieder
fleißig schöne Zitate für euch gesammelt:

1.) "Es tut gut, daran erinnert zu werden, dass die Welt voller
Geschichten ist, die potenziell mindestens so schmerzlich sind
wie die eigene." (S. 15)

2.) "Als ich klein war, hatte ich Mum einmal gefragt, worüber
sie lachten. Sie erklärte, dass sie vor lauter Glück platzten
und das Lachen wäre wie viele kleine Explosionen, weil das
Glück nicht länger im Innern verschlossen bleiben wollte."
(S. 111)

3.) "Ich habe viele schlechte Seiten, kleinlich aber bin ich nicht.
Es gibt so viel kleinliche Idiotie auf der Welt, und wenn ich ein
Ziel im Leben habe - abgesehen davon, den Kopf einzuziehen -,
dann jenes, nicht auch noch dazu beizutragen." (S. 125)

4.) "Nathan war ein Urlaub vom Ich-Sein. Ich wollte ihn genießen,
solange er andauerte." (S. 135)


Oh, und ich liebe Lovedays Job! Ich könnte ihn zwar niemals
ausüben, da Kundenservice mir vermutlich noch weniger liegt als
Loveday, aber ich finde der Buchladen wird so schön beschrieben
und die Stimmung zwischen Archie und Loveday ist so toll,
dass ich mir manchmal gewünscht habe, ebenfalls dort zu sein!

Zum Schluss muss ich aber auch noch etwas negatives loswerden...
(VORSICHT! SPOILERWARNUNG!)

Warum musste Archie sterben? Archie war einer meiner
Lieblingscharaktere in diesem Buch, ich habe ein paar Tränen
vergoßen, als er dann wirklich gestorben ist. Manchmal sind
Autoren wirklich grausam, warum müssen sie einem kurz vor
Schluss noch so etwas reindrücken? Das ist echt nicht nett, Leute!
Ich hätte mich nach all den traurigen Szenen, dem Brand
und Lovedays grausamer Kindheit sehr über ein Happy End gefreut.
Okay, das gibt es ja irgendwie auch, wegen der Wiedereröffnung,
der Sache mit der Mutter und der Beziehung mit Nathan, aber
Archie hätte meiner Meinung nach ruhig auch ein Teil davon
sein dürfen!
Trotzdem ist es ein wundervoller Roman, den ich allen nur
ans Herz legen kann. 

Lesemonat: September

Hallo ihr Lieben,

Im September habe ich leider nur zwei Bücher gelesen, weshalb
dieser Blogpost verhältnismäßig kurz ausfallen wird. ABER ich
hatte im September Geburtstag und mein Freund hat mir ein
unglaublich tolles Geschenk gemacht, vielleicht werde ich
noch davon berichten!
Aber nun erstmal zu den Büchern:


Lesemonat September im Überblick:

Gelesene Bücher: 2
Seiten insgesamt: 737
Buchtitel: 1. "Ich soll nicht lügen" von Sarah J. Naughton
           2. "Das Auge" von Richard Laymon
   



1. "Ich soll nicht lügen" von Sarah J. Naughton

Inhaltsangabe: "Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus 
Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines 
Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« 
»Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte 
keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn 
jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« 
»Bist du seine Mörderin?« Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist
von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei 
glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. 
Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum?"

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Genre: Psychothriller
Seiten: 384
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 3,5/5

Irgendwie konnte mich dieses Buch, welches ich von vorablesen.de
als Leseexemplar erhalten habe, erst nicht wirklich überzeugen.
Mit der Zeit wurde es allerdings immer besser und spannender
und alles hat sich äußerst sinnvoll zusammengefügt, sodass
ich dem Buch doch noch 4 von 5 Punkten für den Inhalt geben
kann.
Mit den beiden Hauptfiguren wurde ich nicht so ganz warm,
allerdings fand ich sie am Ende auch nicht mehr ganz so schlimm.
Abe hingegen mochte ich sehr, obwohl er im Koma liegt und man
nicht allzu viel von ihm erlebt.
Den Schreibstil fand ich großartig, ich habe auch einige tolle
Zitate sammeln können, welche ich gleich natürlich auch mit
euch teilen werde. 
Alles in allem kann ich dieses Buch weiterempfehlen, ABER
ich finde nicht, dass es sich um einen Psychothriller handelt.

Bevor ich noch ein paar Dinge nennen möchte, welche mir gefallen
haben (aber eventuell Spoiler enthalten können), widmen wir
uns der tollen Zitate:

- "Wenn sich zwei Seelen wie unsere begegnen und in einer so
starken Liebe untrennbar verschmelzen, dann kann sie nicht
wie ein Licht einfach verlöschen." (S. 36)

- "Wenn man niemanden hat, kann man auch niemanden vermissen."
(S. 120)

- "Dann warst du in mir, bewegtest dich in mir. Wir waren wie
ein Wesen, unser Atem, unser Herzschlag, das langsame
Zusammenkommen und wieder Auseinandergehen: alles aufeinander
abgestimmt, als würden sich unsere Körper bereits kennen." (S. 184)

- "Danach, in jenen stillen Sekunden, als du auf mir lagst und
ich deinen Atem an meinem Ohr und deinen Herzschlag an meinen
Rippen spürte, blickte ich auf das letzte Auflodern der
ersterbenden Sonne und ich wusste, dass ich alles hinter mir
gelassen hatte: den Schmerz, die Angst, die Scham. Da unten,
wo der Müll über den geplaten Asphalt wirbelte, war meine
Vergangenheit. Hier oben, im kalten, sauberen Wind mit dem
blutigen Himmel über mir, war meine Zukunft. Mit dir." (S. 185)

- "Ich dachte, ich könnte es, doch langsam dämmert mir, dass 
ich mir nicht mehr trauen kann. Der Mensch, für den ich mich
hielt, der Mensch, zu dem ich mich gemacht habe, war eine Lüge.
Und diese Lüge bekommt Risse wie eine Eierschale und enthüllt
nach und nach etwas Neues, Weißes, Reines." (S. 224)

- "Abe ist fort und ich muss mir all das, was von ihm geblieben
ist, tief einprägen, bevor die Dunkelheit ihn mir für immer
nimmt." (S. 291)

- "Ich kann mich verschließen, aber nicht öffnen." (S. 349)

- "Wir waren wie zwei Steine, die gegeneinander knallten.
Kein Wunder, dass Funken sprühten." (S. 371)

- "Früher fand sie ihre Aussicht, den direkten Blick auf
die Müllcontainer, schrecklich. Aber man muss ja nicht nach
unten schauen. Man kann auch den Blick heben." (S. 378)


Das waren die, wie ich finde, sehr schönen Zitate.
Nun solltet ihr nur weiterlesen, wenn ihr nichts gegen
Spoiler habt!

(!) SPOILERWARNUNG (!)

Ich habe oben ja geschrieben, dass ich mit den beiden
Hauptcharakteren erst nicht so richtig warm wurde, sie
am Ende aber nicht mehr ganz so schlimm fand. Jody wurde
mir sympathischer, als ich von ihrer Vergangenheit erfahren
habe (Ich dachte übrigens erst, die Rückblicke sind aus
Mags + Abes Vergangenheit, aber nein, dabei handelt es sich
um Jody) und Mags wurde mir sympathischer, während dem
Gerichtsprozess. Diesen fand ich wirklich außerordentlich
gelungen und spannend. Ich fand sie außerdem cool, wegen
der Aktion am Silvesterabend. Es war wirklich großartig,
wie sich das Vorwort in die spätere Handlung gemischt hat
und sich alles geklärt hat.
Ich mochte an dem Buch auch, dass Abe schwul ist. Sowas
sollte zwar nichts "besonderes" sein, sondern etwas normales,
aber da manche Menschen Homosexualität leider immer noch
als etwas umenschliches ansehen, freue ich mich immer,
wenn Bücher/Filme/Serien dieses Thema positiv behandeln.
Schade fand ich nur, dass Abes und Jodys Beziehung nur
ihrer Fantasie entsprungen ist. Die beiden waren in meiner
anfänglichen Vorstellung so ein süßes Paar und die beiden
haben mich oftmals an mich selbst und meinen Freund erinnert.
Aber so wie sich alles ergeben hat, war es dann schon gut
und passend.
Zum Schluss mochte ich die Anspielung mit Pete Goldring.
Die Vorstellung, dass Mags und Abe den gleichen Jungen gut
fanden und in ihrer Kindheit/Jugend mehr gemeinsam hatten,
als die beiden sich jemals hätten vorstellen können, ist
sowohl tröstlich, als auch traurig und schön zugleich.



2. "Das Auge" von Richard Laymon

Inhaltsangabe: "Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen… 
grausame Dinge… Menschen, die sterben… Blut… Sie glaubt an ihre 
Visionen… Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten
zeigen... Morde... Vielleicht hat sie recht…
Vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig… Wer weiß?"

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Genre: Horrorroman
Seiten: 353
Titel: 2/5
Cover: 2/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Richard Laymon gehört seit Jahren zu einer meiner absoluten
Lieblingsautoren. Der Stil von Laymon ist einfach unverkennbar
und genial. Deswegen war ich ziemlich glücklich, als ich
erfahren habe, dass ich ein Leseexemplar von "Das Auge" vom
Bloggerportal erhalten habe. Vielen Dank dafür!
Mir hat das Buch auch wirklich sehr, sehr gefallen.
An Richard Laymon Bücher nervt mich oftmals die grausige
Übersetzung mit viel zu vielen sinnlosen Rechtschreibfehlern,
aber da diese sich in diesem Buch in Grenzen gehalten haben,
konnte ich gutes Gewissens 5 von 5 Punkte für den Schreibstil
vergeben. 1-2 Mal hieß Pen dann plötzlich "Pem" und einmal
ist ein verwirrender Zeitsprung passiert - Erst war man
bei Bodie und Melanie und in der nächsten Zeile wurde plötzlich
aus der Perspektive von Pen geschrieben - aber ansonsten gab
es recht wenig zu meckern.
Obwohl ich viele Charaktere nicht mochte (ich mochte eigentlich
nur Bodie, Pen und Pens Vater) habe ich 5 von 5 Punkten für die
Charaktere vergeben, weil ich diese drei dafür umso mehr mochte!

Ein schönes Zitat habe ich auch noch für euch:
"Sie war an seiner Seite, ein Teil von ihm, der gefehlt hatte,
wiedergefunden worden war und nie mehr verloren gehen durfte."
(S. 332)

Wenn ihr nicht gespoilert werden wollt, solltet ihr JETZT 
aufhören zu lesen: 

(!) SPOILERWARNUNG (!)

Ich HASSE fremdgehen und finde es überhaupt nicht gut, dass
Bodie Melanie mit ihrer Schwester betrügt, aber irgendwie habe
ich es auch gehofft, da ich Melanie von Anfang an doof fand
und ich Pen und Bodie sehr mochte. 

Zum Schluss noch: Das letzte Kapitel hat mich echt wahnsinnig
gemacht! Bedeutet dies etwa, dass Joyce und Harrison unschuldig
sind und Melanie vollkommen grundlos wahnsinnig geworden ist?
(Okay, meiner Meinung nach war sie schon vorher wahnsinnig
und labil, aber trotzdem) OH MEIN GOTT, das Ende war echt...
unvorhersehbar und brutal.