Lesemonat: April

Hallo ihr Lieben,
in meinem letzten Beitrag habe ich euch verraten, weshalb ich im
April (für meine Verhältnisse) recht viele Bücher gelesen habe.
Wenn ihr wollt, könnt ihr hier gerne nachlesen, was mit mir los
war.
Ansonsten wünsche ich euch nun viel Spaß mit meinem Lesemonat
April.

Lesemonat April im Überblick:

Gelesene Bücher: 8
Seiten insgesamt: 2.734
Buchtitel: 1. "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" von A. J. Betts
           2. "Ein Kurs in wahrem Loslassen - Durch das Tor des 
              Fühlens zu innerer Freiheit" von Christian Meyer
           3. "Das Ende" von Richard Laymom
           4. "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahr
           5. "Der Elefanz verschwindet" von Haruki Murakami
           6. "Marie" von Steven Uhly
           7. "Die Anstalt der Toten" von Moe Teratos
           8. "Invisible" von Ursula Poznanski/Arno Strobel
           9. "Klein & Wagner" von Hermann Hesse


1. "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe" von A. J. Betts

Inhaltsangabe: "Das Letzte, was Zac im Nebenzimmer erwartet hätte, 
wäre ein Mädchen wie Mia gewesen - wild und streitsüchtig, mit 
einem fragwürdigen Musikgeschmack. Im echten Leben würde sich Zac 
wohl kaum mit ihr anfreunden. Doch hier auf der Krebsstation im 
Krankenhaus herrschen eigene Gesetze. Und was mit zaghaften 
Klopfzeichen an der Wand beginnt, endet mit einer Freundschaft, 
die beiden das gibt, was sie in ihrer momentanen Situation so sehr 
brauchen."

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Erhalten von: selbstgekauft
Genre: Roman
Seiten: 336
Titel: 4/5
Cover: 5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Ich fand das Buch ganz gut, jedoch war es nicht so wie ich es mir
erhofft/gedacht hatte, weshalb ich etwas enttäuscht war. 
Vorher habe ich vermutet, dass es größtenteils im Krankenhaus
spielt, mit einem Klopfzeichen anfängt, aber dann im Krankenhaus
weitergeht. Jedoch hat die meiste Zeit dann nicht mehr im 
Krankenhaus gespielt und - wie ich fand - auch schwindet
weniger mit der Krankheit zu tun gehabt.
Ich fand die Olivenfarm von Zacs Familie zwar auch ein recht
schöner Roman-Ort, jedoch habe ich mir in diesem Zusammenhang
etwas anderes gewünscht.

Positiv fand ich, dass das Buch aus zwei verschiedenen
Sichtweisen geschrieben wurde, aus der Sicht von Mia und aus
der Sicht von Zac.
Ich persönlich fand Mia am Anfang echt nervig und zwischendrin
dann eher Zac, da ich seine Handlungsweise nicht mehr
nachvollziehen konnte.

Ich mag Chats (oder Briefe, To-do-Listen und alles andere was
von der Norm abweicht) zwar eigentlich, aber hier fand ich es
teilweise störend, da Zac und Mia teilweise echt "kindisch"
geschrieben haben. (Alles klein, viele Rechtschreibfehler und
eine Aneinanderreihung von tausenden Fragezeichen. Fehlten
echt nur noch Wörter wie "lol" oder sowas.)

Ich mochte Zacs Schwester jedoch sehr und auch seine Mutter
war sehr lustig.
Allgemein war das Buch oftmals sehr witzig und das trotz
des "sensiblen Thema".

An sich war es jedoch auch kein Buch für mich. Wenn ihr
den Beitrag gelesen habt, den ich euch oben verlinkt habe,
dann wisst ihr, dass ich enorme Angst habe selbst an
Krebs zu erkranken. Irgendwie hat mich das Buch also stellenweise
getriggert und mich nach Symptomen an mir selbst suchen lassen.
Das ich später in diesem Monat dann an einer Gesichtslähmung
erkrankt bin und phasenweise wirklich die Sorge bestand, dass ich
Krebs habe, war irgendwie eine ungewollte Ironie des Schicksals.

Zum Schluss habe ich noch viele schöne Zitate für euch:

- "Ich muss dafür sorgen, dass sie Tempo rausnimmt, oder ich
muss schneller werden." (S. 68) 

- "Draußen ist es laut, aber hier drinnen fehlen mir die Worte."
(S. 160)

- "Ich muss so weit fahren, dass ich vergesse, worum ich weine."
(S. 165) 

- "Er strahlt, und das steht ihm gut, besser als gedacht. Ich
genieße sein Lächeln einen kurzen Moment und hoffe, dass ich 
mich daran erinnern werde." (S. 169)

- "Wo so viel Universum zufällig und unsichtbar ist, wie kann
ein Junge sich da einer einzelnen Zahl so sicher sein?" (S. 200)

- "(...) Doch wie sind die Prognosen für das hier? Im gleichen
Rhytmus atmen, weiche Haut und zögerlicher Optimismus, dass das
Leben wieder schön sein kann." (S. 204)

- "Vielleicht ist Mut nichts anderes als das: eine spontane
Handlung, bei der dein Kopf Nein ruft, aber dein Körper es
einfach trotzdem tut." (S. 256)

- "Er hat mich früher von meinen Schmerzen abgelenkt, jetzt ist
er derjenige, der sie hervorruft." (S. 271)


2. "Ein Kurs in wahrem Loslassen - Durch das Tor des Fühlens zu
innerer Freiheit" von Christian Meyer

Inhaltsangabe: Wahres Loslassen heißt, sich nach und nach von allen 
Verstrickungen, Verhaltensmustern und Anhaftungen zu befreien. So 
ermöglicht es eine größtmögliche innere Freiheit, die zu leuchtender 
Lebendigkeit führt. Beides zusammen erlaubt es uns aufzuwachen. Der 
bekannte spirituelle Lehrer und Psychotherapeut Christian Meyer 
zeigt, wie es uns gelingt, wahrhaftig loszulassen. In sieben 
aufeinander aufbauenden Schritten beschreibt er einen leicht 
nachvollziehbaren Weg hin zu immer größerer Freiheit und 
Lebendigkeit. Im Mittelpunkt stehen dabei das tiefe Erleben, 
Entdecken und Zulassen der eigenen Gefühle wie etwa Freude, 
Heiterkeit, Schmerz oder auch Angst. Unsere Gefühle dienen als Tor
zu uns selbst; ihr vollständiges Erleben führt dazu, dass wir sie
loslassen können - und uns auf wirklich tragendem Grund 
wiederfinden."

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Erhalten von: Instagram Adventskalender-Gewinnspiel vom Goldmann-
Verlag
Genre: Ratgeber
Seiten: 352
Titel: 2/5
Cover: 3/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: -/-

Das Buch beinhaltet viele nützliche Tipps, Übungen und Erkenntnisse.
Die Übungen bestehen aus vier verschiedenen Arten, jede Übung
ist mit einem bestimmten Symbol gekennzeichnet.
Es gibt schriftliche Übungen, Körperübungen, mentale Übungen
und Parnterübungen.
Die Übungen, welche ich besonders hilfreich empfunden habe,
habe ich mir herausgeschrieben, sodass ich sie nun 
kontinuierlich ausführen kann.

Abgesehen davon fand ich das Buch jedoch stellenweise auch
ein bisschen langweilig. Viele Stellen und Zeilen wurden häufig
wiederholt, was vielleicht zur Verdeutlichung dienen sollte, mich
jedoch hat es nur genervt.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mich einfach nicht
gut genug auf das Buch einlassen konnte, ich weiß es nicht.
Ich habe trotzdem einiges aus dem Buch mitnehmen können, weil
- wie ich oben schon meinte - auch viele hilfreiche Sachen dabei
waren. Da mir viele, im Buch angesprochene Situationen, bekannt
vorkommen, hat mich das Buch auch irgendwie stellenweise sehr
berührt und mir die Augen geöffnet.

Zum Schluss habe ich wieder einige tolle Zitate für euch:

- "Leben ist Wachstum. Es geschieht von allein. Auch das Wachstum
eines Tomatenstrauchs kann ich nicht dadurch födern, dass ich
ihn jeden Tag kräftig nach oben ziehe." (S. 8)

- "Ich möchte nicht, dass du das Buch liest und aus den Händen
legst mit der wehmütigen Frage: "Das sind so viele kluge und
schöne Gedanken, aber wie komme ich bloß selbst zu dieser
Gelassenheit, zu der inneren Mitte und zu den tieferen
Erfahrungen?" Ich wünsche mir vielmehr, dass du das Buch aus der 
Hand legst und ein anderer Mensch geworden bist. Eigentlich
gar nicht ein anderer, sondern genau der Mensch, der du bist,
der bisher nur noch nicht so sichtbar war, sich nicht ganz 
zeigen konnte." (S. 14)

- "Wirkliche Liebe hat nicht so viel zu tun mit einem Brauchen,
Haben oder Besitzen. Liebe will frei sein und lebendig." (S. 16)

- "Wenn nach dem Sinn des Lebens gefragt wird, geht man meistens
an diese Frage genauso heran wie an die Frage: "Welchen Sinn hat
der Stuhl?" Bei dem Stuhl ist es einfach: Der Stuhl hat den
Sinn (gleichbedeutend mit Zweck), dass er Gelegenheit zum Sitzen
gibt. Und eigentlich ist uns klar, dass wir an den Sinn des
menschenlichen Lebens anders herangehen müssen. Aber genau das
wird oftmals nicht getan." (S. 27)

- "Eine gedankliche Entscheidung wäre angewiesen auf sichere
Informationen über die Zukunft - die es aber nicht gibt, weder
die Information noch die Zukunft. Es gibt nur das Jetzt." (S. 88)

- "Es ist richtig, dass den Menschen eine große Kraft innewohntt,
zu wachsen und Veränderung zu ersinnen, die Welt zu verändern,
Brücken zu bauen, wo vorher jeden Tag geschwommen werden musste,
und ein Dach über den Kopf zu errichten, wo wir vorher nass
wurden." (S. 109)

- "Je mehr der Mensch seie Wünsche in Ansprüche verwandelt,
desto unglücklicher wird er sein." (S. 211)

- "Mit diesem Leben als Geschenk ist es wie mit jedem anderen
Geschenk auch: Man muss es wirklich nehmen, damit man etwas
davon hat. Wenn man sich bei einem Geschenk nicht die Mühe
macht, es auszupacken, bleibt es achtlos in der Ecke. Wenn
man es nicht benutzt oder herausfindet, wie es zu gebrauchen
ist, nimmt man es nicht wirklich an.
Dann ist es wie mit einer Wohnung, die man zwar erworben hat,
aber gar nicht richtig bewohnt.
Vielleicht wohnt man nur in der kleinen Kammer gleich neben der
Tür; die anderen Zimmer heizt man gar nicht erst und richtet
sie nicht schön ein. Man ist nur mit halben Herzen dabei.
Ein anderes Bild: Jemand wird ein Palast geschenkt mit vielen
weiten hellen Räumen und einen großen Park. Aber wegen eines
Missverständnisses zieht derjenige nur in das Gärtnerhäuschen
ein (...)
Er klagt des Öfteren und beschwert sich auch, das Leben meine es
nicht gut mit ihm. Er träumt von einer größeren Wohnung mit
zwei Zimmern und Balkon, das wäre schon etwas!
Was geschähe mit ihm, wenn plötzlich einer käme, der von den
wirklichen Verhältnissen weiß, und ihn darüber aufklären würde:
Würde er ihm glauben? Dass das ganze Schloss, der ganze Park
ihm alleine gehöre? Wir hoffen es für ihn." (S. 326)

- "Wenn die Vergangenheit zu Ende ist, wer bin ich dann?" (S. 328)

Als letztes noch ein Zitat, welches sehr gepasst hat, als ich das
Buch gelesen habe: "(...) oder dass eine Krankheit auftritt, bei
der es nach der ärztlichen Untersuchung vielleicht eine Zeit
dauert, bis die Diagnose klar ist, und man muss eventuell mit
allem rechnen." (S. 329)


3. "Das Ende" von Richard Laymon


Inhaltsangabe: "Er wartet auf euch ... in schattigen Schluchten ... 
in dunklen Wäldern ... er lauert ... um euch alles zu nehmen ... 
euer Glück ... eure Liebe ... euer Leben ... Er kommt immer näher ... 
jagt euch ... bis zum Ende!"

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Horrorroman
Seiten: 304
Titel: 3,5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4,5/5

Ich liebe Richard Laymon seit Jahren, habe in der Zeit mal
sehr gute und mal weniger gute Bücher von ihm gelesen. Dieses Buch
gehört zwar nicht zu seinen besten Werken, konnte mich aber
dennoch begeistern.
Es war mal wieder "typisch Laymon", brutal, blutig und spannend.
Für alle Laymon-Fans ein absolutes Muss, ansonsten aber auch
empfehlenswert.


4. "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahrt

Inhaltsangabe: "Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl 
eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca 
verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, 
die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen 
genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im 
Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht 
dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt 
die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten 
steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden
 und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren 
Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es 
unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt."

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 496
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Das Buch "Als Luca verschwand" von Petra Hammesfahrt, hat mir
sehr gut gefallen.
Es hat schon sehr spannend angefangen: Durch die haargenaue
Szenenbeschreibung der Verkäuferin hat man sich mitten im
Geschehen befunden und sich so gefühlt, ob man selbst gerade
in diesem Drogeriemarkt ist und durch die Regale schlendert.
Man war also praktisch hautnah dabei, als Luca verschwand.

Auch der weitere Verlauf war sehr spannend, es kamen immer
wieder neue Charaktere und mögliche Verdächtige hinzu, die
wiederum noch ihre eigene Geschichte mitgebracht haben, weshalb
alles sehr umfangreich war.

Man konnte sich praktisch in jeden Charakter einfinden und
mitfühlen, weil diese so gut beschrieben wurden und sehr
authentisch wirkten.

Das Ende hat mir jedoch nicht ganz so gut gefallen, darauf
werde ich zum Schluss noch eingehen.

Vorher möchte ich aber noch mein liebstes Zitat mit euch teilen:

- "Ich wollte sterben, weil ich mein Leben verloren habe, aber
mein Leben lässt mich nicht gehen." (S. 349)

(!) Spoilerwarnung (!)

Ich fand es nicht gut, dass Mel am Ende Mitschuld an Lucas
verschwinden hatte. Das hat mehrere Gründe: Ersten war sie
Hauptverdächtige Nr. 1, weil sie ihn draußen stehen gelassen
hat, beziehungsweise stellenweise vermutet wurde, dass sie
ihn gar nicht dabei hatte/vorher getötet hat usw. Auch durch
ihre "negative Bewertung" a la "sie trauert gar nicht richtig"
usw., wurde sie immer mehr in die Verdächtigenrolle gedrängt. 
Ich hätte es toll gefunden, wenn gerade deswegen am Ende
herauskommt, ha, sie war es doch nicht, alle haben sie zu
unrecht verdächtigt. Auch der Leser. Sie hat Luca wirklich nur
deshalb nicht mit in den Laden genommen, weil es zu heiß ist.
Zugegeben, am Anfang fand ich sie echt doof, eben weil sie
ihn draußen allein gelassen hat und weil sie bewusst in die
Verdächtigenrolle gedrängt wurde, aber vor allem dann, als sie
bei sich zu Hause waren, wurde sie mir immer sympathischer,
dies ist der zweite Grund, weshalb ich es doof fand, dass sie
auch Schuld trägt. Ihren Mann fand ich da viel unsympathischer.


5. "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

Inhaltsangabe: Das Gitter ist geschlossen, doch der Elefant ist 
verschwunden, zur Bestürzung der ganzen Stadt. Nur einer ahnt, 
was passiert ist. Ein junger, einsamer Mann, der in der 
Werbeabteilung eines Küchenherstellers arbeitet und einer 
Journalistin seine Wahrnehmungen mitteilt. – Ein nächtlicher 
Anfall von Heißhunger und ein übermütig geplantes Verbrechen enden 
ganz anders als vorgesehen: so anders, dass sie Jahre später eine 
unvermutete Auferstehung erleben. – Eine Frau in den besten, ödesten 
Verhältnissen erkennt in der eigenen Schlaflosigkeit ein 
berauschendes Geschenk."

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Erzählungen/Roman
Seiten: 188
Titel: 2/5
Cover: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreistil: 5/5
Charaktere: 4/5

Ich weiß gar nicht wieso ich die Bücher von Haruki Murakami
so liebe, aber ich tu es.
Eigentlich verbindet sich hier vieles von den Dingen, die ich
in Romanen sonst eigentlich nicht mag: Keine Namen, Charaktere,
welche nicht genau beschrieben werden, viele offene Enden (...)
Es gab auch in diesem Roman wieder viele Personen und ich habe
die ganze Zeit darauf gewartet, dass sich am Ende alles 
verknüpft, zusammenfügt und logisch wird, aber das tat es nicht.
Irgendwann war es einfach vorbei und ich saß da, mit tausend
losen Fäden und Fragezeichen im Kopf. Dennoch mag ich seinen Stil,
irgendwie beflügt es auch die Fantasie und lässt eigenen Spielraum.
Erfreut war ich darüber, dass eine "4-Finger-Frau" erwähnt wurde,
weil ich mir nun zusammenreimen konnte, dass es die Frau aus 
seinem anderen Roman ist.
Obwohl mir das Buch und (fast) alle darin vorkommenden Personen
gefallen haben, bin ich etwas enttäuscht darüber, dass so wenig
von dem Elefanten zu lesen war. Dieser wurde überhaupt auf
Seite 162 zum ersten Mal erwähnt und hat auch keine tragene
Rolle gespielt. Ich habe echt gehofft es geht viel mehr über diesen
Elefanten und sein Verschwinden (und vielleicht auch wieder
Auftauchen)

Als letztes kommen noch ein paar Zitate, welche mir gefallen haben:

- "Wenn ich viel Zeit habe, schweifen meine Gedanken immer ab.
Manchmal so weit, dass ich ihnen nicht mehr richtig folgen kann."
(S. 36)

- "Wie sie da in ihrem grauen Hemd mitten im Dunkeln hockte,
wirkte sie wie ein liegengebliebenes Paket. Sie tat mir furchtbar
leid. Man hatte sie am falschen Platz abgestellt. Hätte man sie
woanders hingebracht, wäre sie vielleicht glücklicher." (S. 40)

- "Jeder einzelne von Ihnen ist anders, und darin gleichen wir uns."
(S. 143)


6. "Marie" von Steven Uhly

Inhaltsangabe: "Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen 
Schwester Chiara eine aufwühlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt
von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf 
ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt
schlägt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar.
Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem 
Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem 
Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein,
einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu 
ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablässig an ihr 
furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie 
schließlich die Kontrolle über ihr Leben verliert, reißt sie ihre 
drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles 
verändern werden."

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 272
Titel: 3/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 5/5

Dieser Roman behandelt es sensibles Thema und vor allem mir
als Erzieherin ist dies sehr nah gegangen. Die drei Kinder mussten
für ihr Alter schon wirklich unglaublich viel erleben und ertragen
und selbst meistern.
Stellenweise hat mir dieses Buch deshalb etwas das Herz gebrochen.
Ich konnte eigentlich fast alle Autoritärpersonen in diesem Buch
nicht verstanden, da sie fast alle engstirnig und ganz besonders
egoistisch und wenig mitfühlend waren.

Den Schreibstil fand ich manchmal ehrlich gesagt etwas nervig
und deswegen nicht richtig flüssig und angenehm. Er wirkte
manchmal sehr kindisch und tatsächlich so, als ob dieses Buch ein
Kind verfasst hat. Ich weiß nicht ob das Absicht war oder einfach
der Stil von dem Autor.
Abgesehen davon habe ich auch einige Sinnfehler gefunden, wie
zum Beispiel dieser auf Seite 167:
"Und da steht ihr Mann mit seiner zweitältesten Tochter auf dem
Arm und nickt ihr ernst und angestrengt zu. Chiaras Kopf liegt
auf Leos Schultern, ihre Augen sind geschlossen, sie atmet tief
und regelmäßig." -> Leos zweitälteste Tochter ist eigentlich
Mira, aber auf dem Arm befindet sich Chiara.

Ich habe auch noch zwei Zitate für euch, die mir gefallen haben:

- "Die Kälte hat sich in ihrem Körper eingenistet wie ein Fremder,
der für immer bleiben will." (S. 128)

- "So ist das mit den Lügen (...) Sie erschaffen ihre eigene
Wirklichkeit." (S. 267)

(!) Spoilerwarnung (!)
Außerdem habe ich nicht so wirklich kapiert, was es mit "Marie"
auf sich hat. Zuerst dachte ich, die Mutter hatte noch eine Tochter,
namens "Marie", welche sie in den Mülleimer geworfen hat oder das
"die echte Chiara" in der Mülltonne gestorben ist und sie ein
Baby (names Marie) entführt hat und allen gesagt hat, dies ist
Chiara, damit niemanden auffällt, dass "die echte Chiara"
gestorben ist.


7. "Die Anstalt der Toten" von Moe Teratos

Inhaltsangabe: Yannick Gerlach ist der Sohn liebender und 
wohlhabender Eltern, eigentlich sollte er ein glücklicher junger Mann
sein, doch das ist er nicht. Ihn plagen Suizidgedanken und er wird
immer wieder Opfer seiner eigenen Ängste. Durch einen
schrecklichen Unfall, an dem Yannick Mitschuld trägt, kommt sein
kleiner Bruder Theodor ums Leben. Yannick wird in eine 
psychiatrische Klinik eingewiesen, und was er dort erlebt, stellt
jeden Schmerz, den er vorher geglaubt hatte zu spüren, in den
Schatten. Denn in der Seelenheil-Klinik leben nicht nur die 
Patienten unter menschenunwürdigen Verhältnissen, sondern auch 
die Geister derjenigen, die dort gewaltsam zu Tode gekommen sind. 
Yannick versinkt in einem Sumpf aus Realität und Einbildung, 
aus dem es offenbar kein Entkommen gibt."

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Horror
Seiten: 325
Titel: 5/5
Cover: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5

Ich mochte das Buch eigentlich sehr, aber mir hätte es noch
besser gefallen, wenn es realistisch geblieben wäre. Ich mag
unrealistische Romane (mit Geistern, Zombies usw.) eigentlich
gar nicht.
Ich fand die Idee von einer "Anstalt der Toten" mit brutalen
Personal, welches ihre Patienten so manipuliert, dass diese
denken sie sind verrückt, weitaus cooler und spannender, als
ein Geist der sein Unwesen treibt.
Alles in allem war es dann aber doch ganz cool, da ich die
verschiedenen Geister-Gestalten irgendwie witzig fand.

Witzig fand ich auch, dass die Hauptperson so heißt wie mein
Freund (nur anders geschrieben) und die Anstalt sich in Bielefeld
befindet - dem Geburtsort von meinem Freund.

Lachen musste ich auch über die Schreibweise "WattsApp".

Ich hatte teilweise auch "American Horror Story"-Flashbacks,
vermutlich fand ich das Buch deswegen ganz gut, weil ich
American Horror Story echt seeehr liebe.
Stellenweise wusste man nicht mehr was eigentlich abgeht und
es war auch manchmal sehr verwirrend, weshalb man sehr mit 
Yannick mitfühlen konnte.

(!) Spoilerwarnung (!)

Doof fand ich, dass der Geist der Tagebuch-Führerin auch böse
ist/wird, ich habe gehofft, dass diese Yannick später den Weg
nach draußen weist und ihm hilft, da sie sich mit ihm verknüpft
fühlt und nicht möchte, dass er genauso ein schreckliches
Schicksal erlangt wie sie.
Das hätte ich auch als ein weitaus tolleres Ende empfunden,
ich fand es ziemlich uncool, dass nicht nur Yannick am Ende
zum brutalen Mörder wird und dort gefangen ist, sondern auch
noch seine beiden Freunde - vor allem seine Freundin Lola mochte
ich nämlich sehr.


8. "Invisible" von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Inhaltsangabe: "Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen
mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. 
Und dann schlägst du zu. Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den
Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz 
Rätsel auf: 
Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein 
Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt ...
Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig 
unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. 
Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. 
Und dass sie nicht wussten, was über sie kam."

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Erhalten von: wasliestdu
Genre: Thriller
Seiten: 366
Titel: 4/5
Cover: 3/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3,5/5

Ich fand die Idee super, de Umsetzung hätte meiner Meinung nach
jedoch etwas besser sein können, wie ich finde.
Es gab zu viele Morde/Charaktere, weshalb ich recht schnell den
Überblick verloren habe.

Ich fand es auch leider nicht besonder spannend, sondern sehr
durchschaubar. So wusste ich zum Beispiel direkt, was es mit
Isabell auf sich hat, was Nina vermutlich auf den Zettel 
geschrieben hat, was mit Pia nicht stimmt und wer der
wirkliche Täter/die wirkliche Täterin ist.

Ich weiß nicht ob es nur an der "Manupilation" lag (vermutlich
nicht), aber ich fand fast alle Charaktere nervig.
Daniel war eigentlich der einzige, den ich wirklich mochte und
selbst der war teilweise echt nervig und mies gelaunt.
Nina hätte ich auch gerne gemocht, aber vor allem die Sache
mit Philipp hat sie für mich so unsympathisch gemacht.
Trotz tausend Warnungen ist sie immer wieder wie ein naives
Schosshündchen zu ihm zurückgekehrt, dabei habe ich mich sehr
aufgeregt. Philipp fand ich übrigens am nervigsten... oder
doch Pia oder Isabell? Uff, ich kann mich nicht entscheiden.


9. "Klein und Wagner" von Hermann Hesse

Inhaltsangabe: "Friedrich Klein, der ehrbare Beamte, treusorgende
Ehegatte und Familienvater, durchbricht plötzlich, belastet mit
einem imaginären Verbrechen, dem vierfachen Mord an Frau und 
Kindern, mit falschem Paß, einem Revolver und unterschlagenem 
Geld in der Tasche, seine hausbackene Respektabilität."

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Erhalten von: Selbstgekauft
Genre: Novelle
Seiten: 95
Titel: 4/5
Cover: 0/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 4/5

Die Handlung in diesem Buch ist eigentlich vollkommen
nebensächlich - Es hätte sonst wo spielen oder sonst was
passieren können. Das Ausschlaggebende waren die Gedanken
des Hauptprotagonisten Friedlich Klein.
Seine Gedanken zum Thema Leben und Tod, Freuden und Leiden
(...) haben die Seiten dieses kleinen, aber durchaus
tiefgründigen Büchleins gefüllt.

Mir persönlich hat der Ort des Geschehens - auch wenn er
nebensächlich war - sehr gefallen. Viele hier wissen mittlerweile
sicherlich, dass ich Italien sehr liebe.
Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und habe mich sehr
wohl gefühlt.

Zum Schluss habe ich noch ein paar Zitate für euch:

- "Er konnte durchaus nicht denken, an was er wollte, er
hatte keine Verfügung über seine Gedanken, sie liefen wie
sie wollten und sie verweilen trotz seinem Sträuben mit
Vorlieben bei Vorstellungen, die ihn quälten.
Es war, als sei sein Gehirn ein Kaleidoskop, in dem der Wechsel
der Bilder von einer fremden Hand geleitet wurde." (S. 8)

- "Herz, brich nicht vor Fülle." (S. 56)


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So, meine Lieben. Das war mein "Lesemonat April". Normalerweise
verrate ich euch an dieser Stelle immer, mit welchem Buch ich
in den nächsten Monat starte/gestartet bin, aber ich habe mich
diesmal noch nicht entscheiden. Ich habe momentan so viele
andere Dinge zu tun und obwohl ich erst einen Tag wieder
arbeiten musste, bin ich leider komplett gestresst. Ich hoffe
trotzdem, dass ich auch im Mai etwas zum lesen kommen werde -
wenn auch nicht so viel wie im April - und ich hoffe, dass ich
auch wieder Tage ohne Stress erleben werde.
Und das wünsche ich mir auch für euch.

Lasst es euch gut gehen und bis bald,
Eure WeltenbummlerinX

 

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Periphere Fazialisparese

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt noch niemals von dem Begriff gehört, welcher meine heutige Überschrift darstellt. Denn das würde eventuell bedeuten, dass ihr ebenfalls schon mal davon betroffen wart und das wünsche ich echt niemanden.

Bei der „periphere Fazialisparese“ handelt es sich um eine halbseitige Gesichtslähmung, bei welcher der Gesichtsnerv direkt betroffen ist.

Mich hat es an Ostermontag erwischt. Ich bin morgens aufgestanden, habe meinem Freund von meinem verwirrten Traum erzählt und in der Erzählung plötzlich festgestellt: „Hmm, irgendwie fühlt sich meine Lippe komisch an.“ Zuerst habe ich mir nicht wirklich viel dabei gedacht. Wir waren dann bei meiner Oma und meinem Opa zum Kuchen essen eingeladen und auch meine große Schwester hat über eine „taube Lippe“ geklagt, bei ihr war der Auslöser jedoch klar, da sie vorher eine Zahnoperation hatte. Alle haben rumgescherzt, dass ich mit meiner Schwester mitfühle und Mitleidsymptome entstehen. Ich habe also angefangen meine Lippe zu kühlen – genauso wie meine Schwester, da ich dachte das würde helfen. Und ich hatte tatsächlich das Gefühl dies würde irgendwas besser machen.

Als ich am nächsten Morgen wach wurde, war es jedoch keinesfalls besser, sondern eher schlimmer. Meine Lippe fühlte sich nicht mehr nur taub an, ich konnte sie auch nicht mehr richtig bewegen. Nicht mehr lächeln, nicht mehr aus einer Flasche oder mit Strohhalm trinken, nicht mehr deutlich sprechen. Ich habe direkt meinen Freund angerufen, welcher morgens schon bei der Uni war, anschließend meine Mutter, weil ich nicht  wusste was ich tun sollte. Leider sind beide beim ersten Mal nicht dran gegangen. Ich hatte jedoch nicht viel Zeit zum nachdenken, weil meine Arbeitskollegin, welche mich morgens immer einsammelt, bereits unten auf mich gewartet hat. Alsobin ich erstmal zur Arbeit. Sie hat mich gefragt wie mein langes Osterwochenende war und ich meinte „Gut… Aber…“ und begann ihr von meiner erst tauben Lippe und dann unfähigen Lippe zu berichten. Auf der Arbeit haben die anderen dann gemeint, ich soll zum Arzt gehen, auch wenn niemand mit etwas schlimmen/langfristigen gerechnet hat. Da ich tags vorher mit meinen Nachbarn Essen war, haben alle vermutet ich habe nur etwas gegessen und dadurch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Ich habe also nochmal meine Mutter angerufen, welche dann auch endlich dran ging und sie hat versprochen vorbeizukommen, um mit mir zum Arzt zu gehen. Da ich kein eigenes Auto habe und der von meiner Arbeitskollegin empfohlene Arzt in der Nachbarstadt lag, war das auch zwingend notwendig. Der empfohlene Arzt war nach ihrer Aussage ein Gesichtschirurg, dort angekommen sah es jedoch eher aus wie eine Zahnarztpraxis. Ich musste mehrere Stunden warten, meinen Kiefer röntgen lassen und durfte anschließend in den Untersuchungsraum. Dort lag ich, wie befürchtet, auf einem Zahnarztstuhl und die freundliche Dame hat sich meine Zähne angeguckt. Das war für mich tatsächlich sehr schlimm, da ich allgemein schon Angst vor Ärzten habe, aber vor Zahnärzten ganz besonders und ich weiß selbst, dass ich schon längst mal wieder einen Zahnarzt aufsuchen sollte und das dies dann plötzlich und ohne Vorwarnung geschieht, war schrecklich. Sie hat allerdings nichts gesagt, außer das die Taubheit nicht von den Zähnen kommt. Sie meinte dann, der Arzt würde noch einmal drüber gucken und ich solle noch einen Moment warten. Sie hat den Raum verlassen und auf dem Flur mit dem Arzt gesprochen, dieser war jedoch überhaupt nicht freundlich, wie meine Arbeitskollegin gesagt hat. Er hat die Frau angepampt, dass er für so eine „Kleinigkeit“ jetzt keine Zeit hat und sie solle mich zu einem anderen Arzt überwiesen. Und dann bekam ich meine Überweisung zum Neurologen. Das hat mir deshalb Angst gemacht, weil meine Arbeitskolleginnen alle meinten, das vermutlich nichts ist und ich sicherlich nur eine Salbe bekomme und schon am Nächsten Tag wieder arbeiten kommen könnte. Beim Neurologen kam ich an, als dieser gerade zur Mittagspause schließen wollte, da es so dringend sei, wie er meinte, kam ich jedoch doch dran. Es wurde ein EEG gemacht, was komisch war, aber die Arzthelferin war so super freundlich, das ich mich trotzdem irgendwie wohl gefühlt habe. Anschließend wurde mir noch Blut abgenommen, damit ein Zeckenbiss ausgeschlossen werden kann. Der Arzt hat mich dann später noch zum Augenarzt überwiesen, da mittlerweile nicht nur meine Lippe, sondern auch mein Auge betroffen war. Er meinte ich müsste zum Augenarzt, da ich mein Auge nicht mehr komplett schließen konnte und es daher zu eine Hornhautentzündung kommen könnte. Außerdem hat er mir ein MRT empfohlen, da er es zwar nicht für möglich hält, aber er ein Gehirntumor ausschließen wollte. Das MRT sollte erst drei Wochen später stattfinden, allerdings meinte er, ich werde angerufen, wenn jemand abspringt, da ich ein Notfall wäre und somit den nächstbesten Termin erhalten sollte. Notfall. Gehirntumor. MRT. All das hat mir wahnsinnig Angst gemacht. Es hat doch alles nur mit einem Kribbeln angefangen. Dazu muss ich nun vielleicht mal anmerken, dass ich schon I M M E R wahnsinnige Angst vor Krebs habe und meine Angst vor Ärzten nicht etwa daher rührt, weil ich Angst vor Schmerzen habe (diese sind mir tatsächlich vollkommen Latte), sondern weil ich Panik habe, das bei einer Routineuntersuchung herauskommt, dass ich Krebs habe. Diese Angst beschäftigt mich schon seit Jahren und hat sich in meinem Kopf eingepflanzt, sodass ich halb wahnsinnig wurde als es nun tatsächlich eine Option darstellt.

Mein Neurologe hat mir Cortisontabletten verschrieben, welche mir zusätzlich eine Menge Bauchkrämpfe beschert haben – und das trotz der zusätzlichen Magentabletten.

Am nächsten Tag war ich direkt beim Augenarzt, welcher mir eine Salbe, Augentropfen und Augenpflaster verschrieben hat.

Noch einen Tag danach haben auch die Leute vom MRT angerufen und ich dachte, ich müsste jetzt gleich kommen, aber der Termin wurde nur ein paar Tage vorverlegt, lag aber immer noch in weiter Ferne. Am Abend, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe, haben sie jedoch noch einmal angerufen. Ich sollte so schnell wie möglich vorbeikommen.

Ich hatte so Angst, ich habe glaube ich die ganze Zeit geweint und ich war so froh, dass sowohl mein Freund als auch meine Mutter mich begleitet haben. Mein Freund durfte sogar mit rein und hat während des MRTs die ganze Zeit meine Beine gestreichelt. Das MRT an sich war nicht so schlimm wie vermutet, ich habe über „Die Röhre“ schon einiges schlimmes gehört und tatsächlich vermutet das ich in der Enge eine Panikattacke bekomme. Die Musik war sogar ganz angenehm. Geholfen hat mir aber auch mein Freund und auch das die Ärztin unglaublich lieb und sympathisch war und mich beruhigt hat so gut sie konnte. Nach dem MRT kam sie rein und hat gesagt „Alles in Ordnung“, aber ich konnte es trotzdem nicht glauben. Meine beste Freundin, welche wegen Ohrproblemen ebenfalls kürzlich beim MRT war, sollte ihr Ergebnis erst Wochen später erhalten, weshalb ich nicht glauben konnte, das meins sofort da sein soll. Ich dachte das „Alles in Ordnung“ bezieht sich eher darauf, dass ich das MRT überstanden habe.

Am nächsten Tag habe ich mich wieder mit dem Neurologen in verbindet gesetzt, welcher gesagt hat, dass ich einfach nochmal nächste Woche zur Kontrolle kommen sollte, da es keine erkennbare Ursache gibt. Ich soll einfach die Gesichtsübungen machen, welche ich erhalten habe, dann würde schon alles wieder normal werden.

Ich habe mich derweil im Internet schlau gemacht und bei Instagram und YouTube andere Leute gefunden, welche ebenfalls an einer Gesichtslähmung erkrankt sind. Mich hat diese Tatsache irgendwie getröstet, aber auch geschockt, da viele mitteilten, dass nach einem Jahr (oder noch länger) immer noch keine Besserung eingetreten ist. Diese Lähmung hat mich wirklich fertig gemacht und ich konnte mir nicht vorstellen wie es sein würde, wenn diese nun tatsächlich so lange anhalten würde. Ich habe mich wie jemand gefühlt, der alles neu erlernen muss. Vielleicht wie jemand der nach einem Unfall wieder laufen lernen muss, nur das es bei mir nicht um die Beine ging, sondern um mein Gesichtsnerv. Die Gesichtsübungen, welche mein Neurologe mir gezeigt hat, waren super hilfreich, allerdings auch echt deprimierend, weil man dann die ganze Zeit vor Augen hat, was man plötzlich nicht mehr kann. Manche Sachen, wie lächeln, küssen oder aus der Flasche trinken habe ich vorher wahrscheinlich viel zu selbstverständlich genommen. Was auf einmal alles wegfällt, merkt man erst, wenn man das Gesicht plötzlich nicht mehr wie gewohnt nutzen kann. Zähne putzen (besonders das Ausspucken) war eine einzige Katastrophe, beim trinken habe ich mich ständig bekleckert und, und, und.

Abgesehen von der Unfähigkeit bestimmte Dinge zu tun, hatte ich enorme Schmerzen. Man kann sich gar nicht vorstellen wie sehr ein Gesicht, welches eigentlich taub und gelähmt ist, wehtun kann. Meine Auge hat auch sehr geschmerzt, wegen der Augentropfen hat auch meine Sehfähigkeit nachgelassen, weshalb ich ständig Kopfschmerzen hatte und alles nur verschwommen gesehen habe. Es kam einfach ziemlich viel zusammen, weshalb es wirklich grausam war.

Mein Neurologe meinte übrigens auch, dass nach der Grippewelle sehr viele Fälle von Gesichtslähmung auftreten und es absolut nichts schlimmes oder seltenes ist. Mich hat das alles nur so verunsichert, weil ich vorher nie davon gehört habe oder jemanden kenne, der etwas vergleichbares hatte.

Ich musste noch einmal zum Neurologen, welcher mich weiter krankgeschrieben hat. Statt am nächsten Tag, wie erdacht, war ich also den kompletten April nicht auf der Arbeit anwesend.

Zum Augenarzt musste ich noch zweimal zur Kontrolle. Nun ist mein Ärztemarathon erstmal beendet und ich kann am Montag endlich wieder arbeiten.

Wobei „endlich“ trifft es nicht ganz, man gewöhnt sich doch sehr an die neugewonnene Freizeit. Außerdem habe ich Angst vor den Reaktionen auf meine lange Abwesenheit. Trotzdem freue ich mich auch irgendwie. Ich liebe meine Arbeit schließlich und ich hoffe ich darf sie weiterhin ausführen, weil einer meiner Ängste ist nun auch, das mein Vertrag nicht verlängert wird, weil ich so lange ausgefallen bin.

Die neugewonnene Frezeit war tatsächlich das Beste, ich habe ziemlich viel gelesen und habe, was die Bücheranzahl angeht, meinen persönlichen Monatsrekord übertroffen. Ihr könnt euch deswegen sehr auf den Lesemonat April freuen, welcher vermutlich nächste Woche online geht.

Außerdem habe ich an meinem Roman gearbeitet. Die Idee dafür kam mir schon vor ein paar Jahren, aber ich habe es immer vor mir hergeschoben weiterzuschreiben, da ich dachte ich schaffe es eh nicht den Roman zu vollenden oder sogar zu veröffentlichen, aber irgendwie hat meine Krankheit und die Angst vor dem baldigen Tod (welche mich am Anfang begleitet hat) dazu getrieben weiterzuschreiben und somit ein Stückchen näher an den Traum einer Buchveröffenttlichung zu gelangen. Also… wer weiß, vielleicht könnt ihr ja schon bald etwas anderes von mir lesen als Blogposts?

 

Das war’s nun erstmal.

Bleibt gesund und Bis bald,

Eure Weltenbummlerin

Lesemonat: März

Hallo ihr Lieben,
Obwohl ich im März Urlaub hatte, habe ich "nur" vier Bücher
geschafft. Na gut, das ist schon mehr als ich wann anders
zusammenkriege, aber trotzdem noch recht wenig. Dennoch bin
ich zufrieden, da ich im März ausschließlich gute Bücher
gelesen habe und sogar eins, welches mir so sehr gefallen hat,
dass ich es innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe! Also
viel Spaß mit meinen Rezensionen:

Lesemonat März im Überblick:

Gelesene Bücher: 4
Seiten insgesamt: 1.122
Buchtitel: 1. "Fanatisch" von Patricia Schröder
           2. "DNA" von Yrsa Sigurðardóttir
           3. "Wenn der Wind singt" von Haruki Murakami
           4. "Pinball 1973" von Haruki Murakami


1. "Fanatisch" von Patricia Schröder

Inhaltsangabe: "Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren 
nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück – in 
einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand 
und alle sechs schweigen beharrlich. Religiöse Fanatiker haben 
sie auf grausame Weise biblischen Ritualen unterzogen. Nara ist 
eine der Geiseln gewesen und auch sie darf kein Wort sprechen. 
Denn der Entführer hat gedroht, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch 
warum wurde gerade sie auserwählt? Langsam erkennt Nara, dass ihr 
Martyrium Teil eines größeren Plans ist, in dem sie eine besondere
 Rolle spielt. Und nur wenn sie es rechtzeitig schafft, sich in 
die fanatische Gedankenwelt des Täters zu vertiefen, kann sie das 
große angekündigte Unheil verhindern."

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Erhalten von: vorablesen.de
Genre: Jugendthriller
Seiten: 380
Titel: 5/5
Cover: 4/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Das erste Buch, welches ich diesen Monat gelesen habe ist
"Fanatisch" von Patricia Schröder und was soll ich anderes sagen
als: Ich dachte am Anfang das Buch heißt "Fantastisch" und das
ist es auch! Okay, der Titel "Fanatisch" passt auch hervorragend.

Das Buch ist super spannend gewesen und ich habe es, wie oben
bereits erwähnt, innerhalb weniger Stunden durchgelesen.
Ich mochte die Mischung aus Jugendbuch und Psychothriller sehr
gerne.
Man konnte sich sehr gut in die Gefühls- und Gedankenwelt der
Hauptfigur Nara einfühlen. Nara war mir sowieso sehr sympathisch,
eigentlich mochte ich fast alle Personen sehr gerne - alle, bis
auf eine, welche ich nachher nochmal erwähnen werde. 
Der Schreibstil war locker, angenehm und flüssig. Ich hatte sehr
viel Spaß dieses Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen.

Zum Schluss mochte ich noch etwas zum Ende sagen und zu der
Person welche ich nicht mochte, allerdings solltest du nun
nur weiterlesen, wenn du nichts gegen Spoiler hat.

(!) Spoilerwarnung (!)

Die Einzige Person, welche ich nicht leiden konnte, war
Naras bester Freund Jamie. Nicht weil ich schon am Anfang
wusste/dachte, dass er hinter all dem Übel steckt - das
war für mich absolut überraschend und ein interessanter
Plottwist - sondern vielmehr, weil ich ihn irgendwie arrogant
und schnöselig und zudem total aufdringlich und nervig fand.
Wie viele bereits wissen, mag ich es absolut gar nicht, wenn
eine "Gute" Person Böse wird, aber in diesem Fall hat es mich
kein bisschen gestört, da ich Jamie wie gesagt von Anfang an
eh nicht leiden konnte. Tobias mochte ich dafür umso mehr, obwohl
er kaum vorkam und ich bin froh darüber, wie sich alles 
geendet ist.


2. "DNA" von Yrsa Sigurðardóttir

Inhalt: "Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst 
trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in 
Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die 
wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite 
Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht 
die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die 
Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall 
beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist 
gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der 
er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die 
Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger 
Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn 
kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er 
sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen."

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Thriller
Seiten: 479 + Leseprobe vom zweiten Teil "Sog"
Titel: 3/5
Cover: 2/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 4/5

Vor einigen Monaten habe ich die Leseprobe von "DNA" bei 
Vorablesen.de gelesen und ich war direkt so begeistert, weil die
Leseprobe absolut spannend war. Leider habe ich damals das Buch
nicht gewonnen, allerdings habe ich es nun vor Kurzem beim
Bloggerportal angefragt und erhalten. 
Ich freue mich immer, wenn ich ein Leseexemplar erhalte, aber bei
diesem habe ich mich noch mehr gefreut, da die Leseprobe mich
so überzeugt hat.
Ich muss sagen, dass mir das Buch zwar sehr gefallen hat, ich aber
mehr erwartet habe.
Da ich mir nach der Leseprobe echt viel erhofft habe, war das
Buch verhältnismäßig "langatmig". Es war zwar stellenweise sehr 
spannend (ich mochte zum Beispiel ganz besonders die Stellen
in denen das kleine Mädchen vorkam) aber manches war eben auch sehr
in die Länge gezogen.
Die beiden Hauptpersonen Huldar und Freyja mochte ich ebenfalls,
weshalb ich mich auch sehr auf den zweiten Teil "Sog" mit den
beiden freue!

(!) Spoilerwarnung (!)

In diesem Buch kommt übrigens auch wieder das (von mir verhasste)
Schema vor: Eine "gute" Person wird böse. In diesem Fall hat es
mich zwar etwas genervt, weil es mittlerweile so häufig in Büchern
der Fall ist, aber nicht sonderlich gestört, da ich die Person
eh nicht so sehr mochte.


3. "Wenn der Wind singt" von Haruki Murakami

Inhalt: "›Wenn der Wind singt‹, Haruki Murakamis Debüt, folgt einem 
namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien 
(und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. 
Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt »Ratte«, 
einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem 
Barkeeper." 

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Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 125
Titel: 3,5/5 
Cover: 3/5 
Inhalt: 4/5 
Schreibstil: 5/5 
Charaktere: 5/5

Ich habe schon so viel Positives von diesem Autor gehört und habe
mich deshalb sehr gefreut, als ich dieses Buch als 
Rezensionsexemplar erhalten habe. Ich muss zugegeben, ich hatte 
etwas Angst davor das Buch zu lesen, da ich dachte es wird
trocken, langweilig und vielleicht etwas zu "hoch" für mich. Aber
ich muss sagen: Die Ängste waren unbegründet. Ich muss sagen, es
hat mir wirklich gut gefallen. Auch das Vorwort hat mir gefallen,
in welchem der Autor von seinem Leben erzählt und wie er die 
Romanidee erhalten hat. Da hat man schon gemerkt, dass der
Schreibstil flüssig und angenehm und keinesfalls trocken ist.
Ich muss sagen, dass es mir teilweise zu viele "offene" Enden
gab, ich wüsste gerne mehr über Vier-Finger-Frau und wieso
sie gelogen hat, hätte gerne mehr von Rattes Story erfahren und
mich hätte interessiert, wieso den Protagonisten alle Frauen
Mistkerl nennen, obwohl er eigentlich immer recht höflich rüberkam.
Diese losen Enden haben zwar auch viel Spielraum und Platz für
eigene Ideen gelassen, aber mich hat es teilweise sehr
unbefriedigt zurückgelassen.
Alles in allem fand ich den Roman aber sehr schön und mir hat
besonders der Schreibstil gefallen, weshalb ich nun auch noch
ein paar Zitate für euch habe, welche mir sehr zugesagt haben:

- "Es war eine Zeit, in der jeder möglichst cool sein wollte. 
Als die Schule zu Ende war, beschloss ich, nur noch die
Hälfte von dem zu sagen, was ich wirklich dachte. Den Grund
habe ich vergessen, aber an diesem Einfall hielt ich 
jahrelang fest. Und eines Tages entdeckte ich, dass aus mir
ein Mensch geworden war, der nur die Hälfte von dem sagen konnte,
was er dachte. Ich weiß nicht, ob das etwas mit Coolness zu tun
hat. Aber wenn man einen alten Kühlschrank, der dringend
abgetaut werden müsste ›cool‹ nennt, dann war ich es auch."
(S. 93-94)

- "Aber wenn die Zeit kommt, geht jeder an seinen Platz zurück.
Nur ich habe keinen Platz, an den ich zurück kann. Es ist wie
bei diesem Spiel ›Reise nach Jerusalem‹. (S. 96)

- "Jeder, der etwas hat, fürchtet, es irgendwann zu verlieren,
und wer nichts hat, der sorgt sich, dass er für immer nichts haben
wird." (S. 99)

- "Achte nicht auf mich. Ich bin nur der Wind. Wenn du willst,
kannst du mich auch ›Marsmensch‹ nennen. Das klingt nicht schlecht.
Außerdem haben Worte für mich keine Bedeutung" - "Aber du sprichst" -
"Ich? Du bist es, der spricht. Ich gebe deinem Herzen nur den
Anstoß." (S. 103)

- "(...) Immer nur Pech. So als würde ich ständig von einem bösen
Wind getrieben werden." - "Der Wind kann seine Richtung ändern."
(S. 115)


4. "Pinball 1973" von Haruki Murakami

Inhaltsangabe: "Die Handlung von ›Pinball 1973‹ setzt drei Jahre später 
ein, als der vorige Teil ›Wenn der Wind singt‹. Der junge Mann lebt 
inzwischen in Tokio, während die »Ratte« immer noch in Jays Bar darauf 
wartet, dass das Leben losgeht. Ein melancholischer, 
atmosphärisch dichter Roman, der zudem die wohl besten
Flipperszenen der Literaturgeschichte enthält."

(Cover siehe ›Wenn der Wind singt‹ ↑)

Erhalten von: Bloggerportal
Genre: Roman
Seiten: 138
Titel: 3,5/5 
Cover: 3/5 
Inhalt: 3/5 
Schreibstil: 5/5 
Charaktere: 5/5

Der Roman hat mir zwar auch gefallen, jedoch nicht so sehr wie
"Wenn der Wind singt". Das mag womöglich daran liegen, dass mich
Flippern nicht besonders interessiert. Die Story drumherum war
jedoch ganz gut. Ich fand gut, dass das Buch aus zwei 
verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Ich mochte die 
Charaktere sehr und fand vor allem die Zwilinge sehr witzig.

Da mir der Schreibstil wieder sehr gut gefallen hat,
habe ich mir auch ein Zitat für euch herausgeschrieben,
welches mir besonders zugesagt hat:

- "Eines Tages nimmt etwas unser Herz gefangen. Es kann alles
sein, jede Kleinigkeit. Eine Rosenknospe, eine verlorene Mütze,
ein Pullover, den man als Kind mochte, eine alte Gene-Pitney-
Platte... Es gibt eine ganze Liste von Winzigkeiten, von denen
man nicht weiß, wohin man sie stecken soll. Zwei oder drei Tage
lang beschäftigen sie uns und kehren dann dorthin zurück, wo sie
hergekommen sind... in die Dunkelheit. In unserem Herzen werden 
ein paar Brunnen gegraben und Vögel fliegen über sie hinweg."
(S. 212)


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In den April starte ich mit dem Buch "Die Unwahrscheinlichkeit
der Liebe" von A. J. Betts.

Liebe Grüße
Eure Weltenbummlerin

Neuharlingersiel ♥

Hallo ihr Lieben,

ich hatte letzte Woche Urlaub und ich konnte meinen Freund tatsächlich spontan dazu überreden ein paar Tage mit mir wegzufahren. Ich brauchte wirklich dringend eine Auszeit und ich hatte Fernweh und wollte mal wieder das Meer sehen. Zugegeben, das Meer vermisse ich nun auch schon wieder und Fernweh habe ich sowieso ständig, aber trotzdem tat der Urlaub gut. Es ging an die Nordsee, nach Neuharlingersiel um genauer zu sein. Ich war dort schon mehrmals mit meiner Familie und meiner besten Freundin und mein Freund war nun das erste Mal dort. Ich liebe Neuharlingersiel und wollte euch deswegen ein paar Fotos zeigen und euch meine Lieblingsorte präsentieren.

1.) Dattein

Das Dattein ist eine super süße, kleine Kneipe direkt am Hafen. Ich liebe die urige Inneneinrichtung und die Atmosphäre sehr. Es gibt häufig Livemusik und die Kellner/innen sind immer sehr sympathisch. Diesmal hatte ich leider das Pech, dass ich zweimal nicht das bekommen habe, was ich bestellt habe. Am ersten Abend habe ich eine Bratwurst mit Ketchup bestellt und stattdessen Senf bekommen (urgh) und am letzten Tag habe ich statt Waffeln mit Eis, Waffeln mit heißen Kirschen bekommen. Heiße Kirschen mag ich leider auch nicht besonders. Abgesehen davon, dass ich zu schüchtern bin um mich ernsthaft zu beschweren, wollte ich dies nicht in meiner Lieblingskneipe tun. Schließlich bin ich oft und gerne da. Am ersten Abend habe ich einfach nochmal nach Ketchup gefragt und die heißen Kirschen habe ich dann einfach ertragen. Trotzdem finde ich das Dattein ist immer ein Besuch wert und auch mein Freund mochte es sehr. Ich habe auch noch einen Tee und Kakao getrunken und beides war sehr lecker. Die Waffeln waren (bis auf die Kirschen) auch sehr lecker, allerdings gab es dort früher einmal ein anderes Waffelrezept und diese Waffeln waren die besten auf der ganzen Welt. Habe in einem Urlaub sicherlich täglich zwei Waffeln gegessen, weil ich sie so geliebt habe!

Unbenannt

 

2.) Fischerei-Genossenschaft

… oder in meiner Familie auch „Kombinat“. Keine Ahnung wieso. Irgendwer hat mal angefangen es so zu nennen und nun nennen wir es alle nur noch so. Dort gibt es super leckeres Essen, ich vermisse es jetzt schon. Ich hatte Kibberlinge und eine Backkartoffel und kann das alles nur weiterempfehlen!

Unbenanntööö

 

3.) Esens

Esens ist eine super süße kleine Stadt in der Nähe von Neuharlingersiel. Dort haben wir ebenfalls schon mal Urlaub gemacht. In der Innenstadt gibt es viele kleine Cafés, mehrere Bücherläden (absolut perfekt für mich!), einen Süßigkeitenladen, Teegeschäfte und, und, und. Ich bin absolut gerne in Esens!

 

4.) Bücherarche

Diesen Laden gibt es sowohl in Esens, als auch in Neuharlingersiel und ohne es zu wissen gibt es ihn auch hier bei mir in der Nähe und zwar in Düsseldorf. In der Bücherarche gibt es ausschließlich Mängelexemplare, welche stark reduziert sind. Ich habe dort viele Bücher gefunden, welche schon länger auf meiner Wunschliste standen. Zum Beispiel Bücher von Sebastian Fitzek, Ethan Cross, Stephen King und Jussi Adler Olson. Ich bin so glücklich dort so viele tolle Bücher gefunden zu haben! Und das alles für so wenig Geld. Ich werde in nächster Zeit sicherlich auch noch die Bücherarche in Düsseldorf aufsuchen.

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Meine Ausbeute ♥

5.) Haustierpark

Der Haustierpark liegt in Werdum und er ist der einzige Ort auf meiner Liste, den ich vorher noch nicht besucht habe. Ich habe allerdings schon öfter davon gehört und war froh endlich dort gewesen zu sein, denn: Ich liebe Tiere! Und es war absolut schön dort. Der Eintritt kostete mit der Nordsee-Service-Card nur 2,00 Euro, was so gut wie geschenkt ist. Vom 1.11 bis zum 14.03 kostet es sogar nur 1,00 Euro. Der Besuch hier lohnt sich absolut. Es gibt sehr viele Tiere, welche man bewundern und streicheln kann, zum Beispiel: Schafe, Esel, Ziegen, Schweine, Kleintiere wie Kaninchen, Mäuse und Meerschweinchen und viele mehr. Als wir da waren war es jedoch verhältnismäßig kalt und nicht alle Tiere haben sich blicken lassen, aber ich kann mir vorstellen, dass es ganz besonders in den Sommermonaten ein echtes Highlight für alle ist!

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6.) Meermaid

Hierbei handelt es sich um einen süßen Laden mit Dekorationsgegenständen, Kleidungsstücken und, und, und. Von außen sieht es aus wie ein normales Wohnhaus (weshalb mein Freund sich erst nicht reingetraut hat, obwohl ich ihm versichert habe, dass es ein Laden ist..) und innen drin finden sich lauter tolle Schätze. Alles ist schön dekoriert und aufeinander abgestimmt. Ich habe mich schon beim ersten Betreten sehr in diesen Laden verliebt. Wenn ihr in Neuharlinger seid, solltet ihr unbedingt hier vorbeischauen. Ist sogar (fast) gegenüber von der Bücherarche. 🙂

 

In Neuharlingersiel gibt es allgemein sehr viele Lädchen, die sich zu besuchen lohnt. Wie in Esens gibt es viele Teeläden und natürlich auch mehrere Läden mit Dekoartikeln, aber der Laden Meermaid hat es mir besonders angetan. Der Strand und der Hafen sind sowieso sehenswert. In dem Edeka auf unserer Straße gab es übrigens super viele Produkte, welche ich in unserem Edeka hier noch nie gesehen habe. Vor allem viele vegane Sachen waren dabei. Hier haben mein Freund und ich uns eine vegane Nutella gekauft, welche super lecker schmeckt!

 

Liebe Grüße,

Eure Weltenbummlerin

Lesemonat: Februar

Hallo ihr Lieben,
Und nun ist auch schon der zweite Monat des Jahres vorbei. Wie hat
euch der Februar gefallen? Habt ihr etwas besonderes erlebt
oder vielleicht auch was nicht ganz so schönes?
Mein Highlight in diesem Monat war auf jeden Fall der spontane
Ausflug nach London, wer möchte kann ja mal hier lesen wie es war.
In diesem Blogpost geht es nun aber erstmal um meinen Lesemonat
und - wer weiß? - vielleicht war ja auch ein Jahreshighlight
dabei? 
Ich wünsche euch nun viel Spaß beim lesen!


Lesemonat Februar im Überblick:

Gelesene Bücher: 3
Seiten insgesamt: 908
Buchtitel: 1. "Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente"
              von Peter Bognanni
           2. "Über mir der Himmel" von Jandy Nelson
           3. "This is where the world ends" von Amy Zhang


1. "Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente" von Peter
    Bognanni

Inhaltsangabe: "Ist eine Liebe echt, wenn man nur online Kontakt hat?
Getroffen haben sich Tess und Jonah nur ein einziges Mal. Obwohl sie 
sieben Monate zusammen waren. In dieser Zeit haben sie alles 
miteinander geteilt per Chat, Facebook, Tweets, haben sich 
herzzerreißende E-Mails geschrieben, ihr Innerstes preisgegeben, 
sich gegenseitig ihre Liebe erklärt. Und trotzdem hat Tess es 
nicht kommen sehen: Jonahs Selbstmord. Doch Tess sendet weiter 
Nachrichten an Jonah, ihre erste Liebe. Es ist ihre Art, die 
Trauer zu verarbeiten. Und eines Tages erhält sie tatsächlich 
Antwort."

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Erhalten von: vorablesen.de
Genre: Jugendbuch
Seiten: 272
Titel: 4/5
Cover: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Mich hat das Buch direkt angesprochen und ich bin sehr froh, dass
ich es von vorablesen.de erhalten habe - Vielen Dank dafür!
Das Thema hat mich sehr interessiert, weil ich selbst meinen Freund
online kennengelernt habe und ich aus eigener Erfahrung weiß,
wie wichtig eine Person einem werden kann, selbst wenn man nur
Online mit ihr Kontakt hat.
Den Titel finde ich eigentlich recht gut, vorallem auch, weil er
zum Inhalt passt, allerdings finde ich den englischen Titel
("Things I'm seeing without you") gelunger, weil er das "Spiel"
aufgreift, welches Tess immer mit ihrer Online-Liebe spielt und
das finde ich irgendwie sehr schön und berührend.
Das Cover finde ich schön, die Farben kommen in echt noch besser
zur Geltung und es "glitzert" so schön, allerdings gefällt mir
die Schriftart nicht so ganz, aber das ist nur ein kleiner 
Minuspunkt.
Der Schreibstil hat mir unglaublich zugesagt. Er war flüssig
und angenehm und ich habe zum Schluss ganz viele tolle Zitate
für euch!
Nun kommen wir aber erstmal zum Inhalt:
Den Inhalt fand ich an sich ganz gut, aber mir hat etwas gefehlt.
Irgendwie ging es mir zu wenig zum das Online-Verlieben und den
Verlust-der-Online-Liebe. Es gab viele Nebenthemen, welche
genauso oder sogar präsenter waren: Tess Familie, beziehungsweise
das Zusammenwohnen mit ihrem Vater, die Jobsituation vom Vater
(alte + neue Jobs und vergangene Katastrophen), die neue Beziehung
vom Vater und, und, und. Natürlich hat auch die Person
eine Rolle gespielt, welche Tess plötzlich wieder antwortet.
Und diese Person habe ich ganz besonders in mein Herz geschlossen.

(!) Spoilerwarnung (!)

Ich kann verstehen, dass Tess wütend auf Daniel ist beziehungsweise
allgemein sehr enttäuscht, aber ich finde Daniel so lieb, weshalb
es mich manchmal etwas nervt, wie Tess ihn behandelt und wie sie
immer noch Jonah hinterhertrauert, obwohl sie eigentlich die meiste
Zeit Kontakt zu Daniel hatte und ich finde, sie hätte eher
Grund sauer auf Jonah zu sein. Dieser hat sie schließlich
im Stich gelassen und ihm war es egal, dass jemand anderes mit
seiner "Freundin" weiterschreibt. Zugegebermaße fand ich diese
Erklärung auch nicht optimal. Ich hätte es besser gefunden,
wenn sie von Anfang an mit Daniel geschrieben hätte (a la
"Ich habe da ein Mädchen kennengelernt, möchte aber gar nicht
mit ihr schreiben." oder "Hier Daniel, ich hab dir die Nummer
von nem süßen Girl klargemacht" oder so ähnlich.) 
Irgendwann hat Daniel auch mal gesagt, dass er in Jonah verliebt
war und diese Aussage fand ich auch ziemlich komisch. Natürlich
kann man auch Liebe für Freunde empfinden, aber ich finde ihn 
dem Gespräch mit Tess war es irgendwie unglücklich formuliert.
Er hätte ja auch sagen können, dass ihm Jonah ganz besonders
am Herzen lag. Uff, keine Ahnung, irgendwie hat mich das
gestört.
Ich glaube, dass ich Jonah blöd fand und zwischendurch auch
mit Tess nicht klar kam, muss ich nun nicht mehr erwähnen, oder?

Ansonsten fand ich das Buch aber ganz gut. Die Reise nach
Italien hat mir auch sehr gefallen, da ich (wie manche hier
wissen) ein Jahr in Italien gelebt habe und sehr viel mit
diesem Land verbinde.
Zum Schluss folgen noch die versprochenen Zitate:

- "Was hast du denn für gesundheitliche Probleme?"
"Hauptsächlich mein blöder Kopf."
"Was ist mit deinem Kopf?"
"Er ist erfüllt von Dunkelheit." (S. 70)

- "Mir kam eine Idee, und weil sie mir ein bisschen Angst einjagte,
ließ mich das annehmen, es könnte die richtige sein." (S. 89)

- "Es gibt keine Abkürzungen. Du musst erst die schwere Zeit
überstehen, bevor es leichter wird." (S. 116)

- "Ich habe Angst, dass ichh bedeutungslos bin, dass niemand und
nichts von Bedeutung ist. Aber ich habe auch Angst, dass alles
von Bedeutung ist, und dass ich es versaue. Ich habe Angst, dass
ich mein viel zu kurzes Leben total falsch lebe. Ich habe Angst,
dass ich viel zu viele Fehler gemacht habe und mir nicht genug
Zeit bleibtt, sie wieder in Ordnung zu bringen." (S. 176)

- "Warum sollte ich sauer sein? Ich habe mit dir geschlafen,
schon vergessen?" - "Nein." - "Ich schlafe nicht mit
Leuten, auf die ich sauer bin." (...) "Eigentlich", sagte ich,
"schlafe ich auch sonst mit niemanden. Du hast also richtig
Glück gehabt." (S. 232)

- "An einem Ort der Toten hatte ich ein kleines bisschen Leben
gefunden." (S. 244)

- "Mach einen Schulabschluss. Geh aufs College. Finde heraus,
was du willst. Finde heraus, was du nicht willst. Mach Fehler.
Lass dir nochmal das Herz brechen. Und versuche, dich dabei
anständig zu verhalten. So wird daraus ein Leben." (S. 259)

- "(...) Denn meine Antwort an diesem Tag war nicht gelogen:
Ich bin zum ersten Mal verliebt." (S. 263)
&
- "Du hast die Frage selbst nie beantwortet. An dem ersten
Tag." - "Stimmt. (...) Meine Antwort hat sich seitdem
verändert. (...) Ich bin zum zweiten Mal verliebt."
(S. 266)


2. "Über mir der Himmel" von Jandy Nelson

Inhaltsangabe: "Siebzehn Jahre hat Lennie glücklich im Schatten 
ihrer strahlenden Schwester gelebt. Doch jetzt ist Bailey tot. Es 
ist, als hätte jemand den Himmel ausgeknipst. Bis Lennie sich 
verliebt – zum ersten Mal in ihrem Leben und gleich in zwei Jungen: 
Joes magisches Lächeln wird nur noch von seinem musikalischen 
Talent übertroffen; Toby ist stiller Cowboy, mutiger Skater – 
und Baileys große Liebe. Für Lennie sind sie wie Sonne und Mond; 
einer stößt ein Fenster in ihrem Herzen auf und lässt das Licht 
herein, bei dem anderen hat ihr Schmerz ein Zuhause. Als Liebe 
und Schuldgefühl auf Kollisionskurs gehen, explodiert Lennies Welt."

9783570311233

Erhalten von: selbstgekauft 
Genre: Roman
Seiten: 349 
Titel: 2,5/5 
Cover: 3,5/5 
Inhalt: 2,5/5 
Schreibstil: 4/5 
Charaktere: 3/5

Ich habe letztes Jahr "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson
gelesen und ich war absolut begeistert. Es war eins der Besten 
(oder vielleicht sogar das Beste) Bücher, welche ich letztes Jahr
gelesen habe. Ich habe es wirklich sehr geliebt und mir deshalb
auch rasch "Über mir der Himmel" gekauft, als ich es gesehen habe.
Ohne groß die Inhaltsangabe zu lesen, weil Jandy Nelson! Fataler
Fehler. Hätte ich die Inhaltsangabe gelesen, hätte ich 1. gemerkt,
dass mir das Buch vermutlich vom Thema her nicht so zusagt und
2. dass ich das Buch bereits auf Englisch gelesen habe. Sowas
ist mir vorher echt noch nie passiert, konnte nie verstehen wie
man ein Buch doppelt kaufen kann, aber naja. Man wird ja auch nicht
jünger und es ist schon einge Jahre her als ich "The sky is
everywhere" gelesen habe.
Ich wusste noch, dass ich nicht allzu begeistert von dem Buch war,
habe der deutschen Version aber trotzdem eine Chance gegeben. 
Wer weiß? Aber: Es hat mir wieder nicht gefallen, ich habe endlos
lange gebraucht und irgendwie war der Schreibstil manchmal etwas
komisch, wegen der Übersetzung, z.B: "Chez Fontaine kann man auf
Glühbirnen ganz bestimmt verzichten." (S. 118) -> Im Englischen
weiß ich zwar immer noch nicht wer Chez sein soll, aber der
Satzbau macht mehr Sinn: "Definitely no need for lightbulbs Chez
Fontaine." (S. 103) 

Ich mochte Grama und Onkel Big, ansonsten fand ich die Charaktere
nicht so der Knaller. Ganz besonders genervt hat mich die
Hauptfigur Lennie, aber auch ihre Schwester fand ich irgendwie
unsympathisch, obwohl diese ja gar nicht mehr am Leben war und
nicht "negativ" aufgefallen ist, aber puh, keine Ahnung, irgendwie
haben die beiden Schwestern mich nicht angesprochen. Außerdem hat
mich das Ende mit einem absolut unbefriedigten Gefühl 
zurückgelassen. Ich hätte gerne noch was von Lennies Mutter gehört
oder erfahren und gewusst, wie es mit Lennies Zukunft bzw.
Musikfortbildung weitergeht.

Abgesehen von der teilweisen schlechten Übersetzung war der
Schreibstil aber ganz gut und ich habe sogar recht viele
schöne Zitate entdeckt, obwohl mich der Rest nicht so vom
Hocker gerissen hat:

- "Ich spüre ihre Frustration, spüre, wie sie sich wünscht,
sie könnte mich schütteln wie ein Buch, wie sie hofft, die
Wörter würden alle einfach aus mir herausfallen." (S. 27)

- "(...) und erlaube meinem Herzen, im Verborgenen zu 
zerbrechen." (S. 57)

- "Was macht man, wenn das Schlimmste, das geschehen kann,
tatsächlich geschieht?" (S. 75)

- "Doch was, wenn nun Musik das ist, was entweicht, wenn ein
Herz bricht?" (S. 115)

- "Wie überlebe ich dieses Vermissen?" (S. 216)

- "Ich glaube nicht, dass die Zeit heilt. Ich will das auch
nicht. Wenn ich heile, heißt das dann nicht, dass ich die
Welt ohne sie akzeptiert habe?" (S. 216)

- "Ich werfe meinen Kopf in mein Kissen und schreie hinein,
als würde mir die Seele mittendurch gerissen werden, denn
so ist es." (S. 225)

- "(...) habe ich alles hingeschmissen. Stattdessen
hab ich mich zusammengequetscht, in eine Kiste gesperrt und zu
einem Springteufel gemacht." (S. 234)

- "Ein Himmel voller Hoffnung knallt mir an den Kopf." (S. 287)

- "(...) wundere mich darüber, wie so eine große Liebe für
einen Menschen in meinem winzigen Körper Platz finden kann."
(S. 308)

- "Das ist Musik für meine unmusikalischen Ohren." (S. 311)

- "Träge streicht er mir mit der Hand über den Nacken und den
Rücken hinunter. Ich komme mir vor wie eine Stimmgabel,
mein ganzer Körper vibriert." (S. 337)

- "(...) und dann küssen wir uns so weit in den Himmel hinein,
dass wir wahrscheinlich nie wieder zurückkommen werden.
Sollte irgendjemand fragen, wo wir sind, sagt einfach, sie
sollen nach oben gucken." (S. 338)

- "Ich will die ozeanische Traurigkeit abwehren, aber das kann
ich nicht. Es ist so eine kolossale Anstrengung, nicht von dem
verfolgt zu werden, was verloren ist, sondern verzaubert zu
werden von dem, was was." (S. 344)



3. "This is where the world ends" von Amy Zhang (Englisch)

Inhaltsangabe (englisch): "Janie and Micah, Micah and Janie. 
That’s how it’s been ever since elementary school, when Janie 
moved next door. Janie says Micah is everything she is not.
Where Micah is shy, Janie is outgoing. Where Micah loves music, 
Janie loves art. It’s the perfect friendship — as long as no one 
finds out about it. But then Janie goes missing and everything 
Micah thought he knew about his best friend is colored with doubt."

24039424

Erhalten von: selbstgekauft
Genre: Roman
Seiten: 287
Titel: 4,5/5 
Cover: 3/5 
Inhalt: 4/5 
Schreibstil: 5/5 
Charaktere: 5/5

Ich habe mir dieses Buch ebenfalls in London gekauft und leider
keine deutsche Inhaltsangabe gefunden. Kurz gesagt geht es um
die Freundschaft zwischen Janie und Micah und es wird aufgeklärt
wohin Janie verschwunden ist.

Zuerst muss ich mal abmerken, dass ich Micah total mag. Auch
seinen Kumpel Dewey finde ich super und auch Janie mag ich,
obwohl sie manchmal etwas schwierig zu durchschauen ist.
Ich wüsste wahnsinnig gerne, ob sie Micah "wirklich" liebt oder
nur freundschaftlich. Ich finde die beiden so süß zusammen
und mein Herz ist ein bisschen zerbrochen als ich erfahren
hab warum/wohin Janie verschwunden ist.

Den Inhalt fand ich letztendlich auch gut, auch wenn er für
mich lange Zeit nicht greifbar war. Anfangs war Micah sehr
verwirrt, desorientiert und vergesslich und genauso habe ich
mich beim Lesen teilweise selbst gefühlt.

Insgesamt war das Buch für mich irgendwie eine Mischung aus:
1. "Paper Towns" (eng.)/"Margos Spuren" (dt.) von John Green 
(irgendwie haben mich Micah und Janie an Quentin und Margo erinnert!) 
und
2. "We were liars" von e. lockhart (Da Janie auch immer kurze
Märchen schreibt, wie Cadence) 

Die kurzen Märchen von beiden Mädchen mochte ich übrigens sehr.
Auch die schöne, künstlerische Gestaltung in "This is where the world 
ends" hat mich sehr überzeugt und begeistert.

Zum Schluss habe ich wie immer ein paar schöne Zitate für euch:

- "I know the sound of his breathing better than any lullaby
in the world." (S. 13)

- "He says my problem is that I was born with a thousand
beginnings and no endings at all." (S. 42)

- "I don't know why I like him, just that I do and that's
okay. It is! People say because too much. You don't always
need a reason." (S. 43)

- "The world is so much bigger than the two of us." (S. 65)

- "Some things are easier to forget than other things, I'm
noticing." (S. 88)

- "It's like every day I date him is the best day of my life."
(S. 109)

- "Sometimes, back then, I'd see him and he'd see me, and
he would blush and I would blush and our mutual blushing
was like - like how Disney told me that love at firt thing
would feel." (S. 110-111)

- "I am the quiet and the quiet is me." (S. 138)

- "Did you get it? The treasure hunt?" (...) "It was the
elements. (...) "First was the tree, and climbing, and into
the sky, the air. And then the cemetery, for earth. And fire,
and the water. And the last one." - "Ununoctium?" - "Us", I say.
"You and me. We're the last element, you idiot. I love you more
than anything." (S. 143-144)

- "Forgetting is the easy part. This should be unsurprising,
but it surprises me. Forgetting was easy. Remembering is
endless and it hurts, endlessly." (S. 163)


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Das war mein "Lesemonat Februar". In den März bin ich mit dem
Buch "Fanatisch" von Patricia Schröder gestartet, welches ich
auch schon durchgelesen habe, weil es absolut fantastisch war -
ihr könnt euch also schon jetzt auf den nächsten Monat freuen!

Bis dann,
Eure WeltenbummlerinX

Hello London ♥

Hallo ihr Lieben,

Wie steht ihr eigentlich zum Valentinstag? Meinem Freund und mir ist dieser Tag an sich nicht ganz so wichtig, allerdings sind wir am Valentinstag vor zwei Jahren zusammen gekommen, weshalb wir diesen Tag schon irgendwie feiern – nur eben nicht als „klassischen Valentinstag“. Mein Freund hat mich auf jeden Fall dieses Jahr zum Essen ausgeführt und ich wollte ihm eigentlich erst „nur“ einen Kuchen in Herzform backen, habe mich aber dann dazu entschlossen, ihm noch einen Tagestrip dazuzuschenken. Ich liebe Reisen und neue Städte sehen und da mein Freund für sowas (meistens) zu geizig ist, dachte ich, dass wäre die optimale Gelegenheit ihm sowas zu schenken und somit auch mal wieder wegzukommen. Klassische Win-Win-Situation. Ausgesucht habe ich Paris. Stadt der Liebe und so. Und außerdem waren wir beide noch nie da. Ich war zwar schon im Disneyland, allerdings hatten wir keine Zeit mehr dazu Paris zu erkunden. Zwei Tage vorher wurde uns jedoch mitgeteilt, dass die Reise nicht zustande kommt, da sich zu wenig Personen angemeldet haben, aber uns wurde vorgeschlagen stattdessen an dem Tag nach London zu fahren. In London waren wir zwar erst vor einigen Monaten an meinem Geburtstag (wer den Beitrag dazu lesen möchte, kann ja mal hier klicken!) und wir mussten auch noch ein bisschen was draufzahlen, aber trotzdem musste ich nicht lange überlegen. Ich wollte ja erstens ein Geschenk für meinen Freund haben und zweitens habe ich mich so auf diese gemeinsame Auszeit gefreut. Also Tschüss Paris und Hello London. Erst war ich etwas traurig, weil wir schon Pläne für Paris geschmiedet haben, aber „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ – wir fahren dann halt wann anders nach Paris!

Nun aber erstmal zu London: Mein Freund hat die Fahrt damals mit dem Unternehmen „Tusculum“ gebucht, ich habe mich dieses Mal jedoch für „Grafs Reisen“ entschieden. Das hatte mehrere Gründe: Erstens kenne ich Grafs Reisen noch von früher, wir sind mit diesem Unternehmen häufig nach Holland gefahren und zweitens haben die uns auch in unserer Stadt am Bahnhof abgeholt, wohingegen wir bei Tusculum etwas weiter weg (nach Düsseldorf) fahren mussten. Da wir nur ein paar Minuten vom Bahnhof entfernt wohnen, war das natürlich praktisch. Wir konnten gemütlich um kurz vor 23 Uhr losfahren und wurden dann um 5 nach dort abgeholt. Ich habe erst noch gescherzt, dass gleich ein Minibus mit vier Personen drin auftaucht und so war es dann auch. Ein Shuttle-Bus hat uns abgeholt und nach Herne gebracht, wo das Graf Reisen Unternehmen ihren Sitz hat. An sich waren die Unternehmen ähnlich, was bei Grafs Reisen nur blöd war: Der Bus war sehr viel kleiner und bis auf den letzten Platz ausgebucht, außerdem war keine freie Platzwahl und mein Freund und ich hatten das Pech fast ganz hinten zu sitzen und der Busfahrer hat es leider nicht auf die Reihe bekommen hinten zu heizen. Wir haben also sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt die kompletten ~10 Stunden unnormal gefroren. Ich hatte zwei dicke Pullover und eine dicke Winterjacke an und habe so sehr gezittert. Hinterher hatte ich auch eine fette Erkältung. Wir und auch die anderen Leute die hinten saßen haben häufig gefragt ob er nicht die Heizung anmachen kann, aber dann war es mal zehn Minuten warm und dann direkt wieder kalt und dann kamen Aussagen wie „Hinten heizen ist ein bisschen schwierig.“ Man konnte diesmal auch keine Lichterfahrt/Stadtrundfahrt dazubuchen, was aber nicht so tragisch war, da wir das diesmal eh nicht machen wollten. Beide Unternehmen haben also ihre Vor- und Nachteile, abgesehen davon hatten wir aber einen tollen Tag. Wir waren diesmal viel auf der Oxford Street und weniger bei den Sehenswürdigkeiten, da wir diese letztens schon alle gesehen haben. Wir haben es diesmal auch geschafft zur Baker Street zu gehen, das Sherlock Holmes Haus war jedoch nicht so spannend anzusehen, finde ich. Zumindest von außen. Mehr haben wir leider nicht geschafft. Wir waren auch wieder in unseren Lieblingsläden „Marks & Spencer“ (dort haben wir wieder einige Teile aus der „Home“-Abteilung gekauft, z.B einen süßen Fuchstürstopper!) und „Selfridges“. In der Selfridges Food Hall haben wir dann auch wieder mächtig zugeschlagen. Da gibt es ja so viele schmackhafte Sachen, yummy! Allgemein war es diesmal noch schöner, wie ich finde. Irgendwie ein bisschen wie „nach Hause kommen“, einfach total vertraut. Oh und wir waren (eher durch Zufall) in einem richtig, richtig süßen und außergewöhnlichen Laden. Uns taten die Füße weh und wir wollten uns etwas ausruhen und da alle Bars pappvoll waren, sind wir letztendlich in dem Laden gelandet: „Ugly Dumpling“. Der Laden war mega klein und wir mussten ziemlich aufpassen mit unseren Rucksäcken und Einkaufstaschen nicht alles umzuhauen, da der kleine Raum mit vielen Tischen vollgestopft war. Ich muss gestehen, dass ich auch erst etwas abgeschreckt war, aber was uns dann serviert wurde, war der absolute Wahnsinn. Wir haben den „Cheeseburger“ gewählt und mit einem „richtigen Burger“ gerechnet und dann haben wir drei kleine Teigtaschen (Dumpling halt) bekommen. In diesen waren dann Fleisch und Käse enthalten. Es sah erstmal ziemlich komisch aus und wir waren auch ein bisschen entsetzt, weil das nicht das war, was wir erwartet haben, aber es hat SOO GUT geschmeckt und orginal wie ein Cheeseburger. Ich hätte danach am liebsten ALLES von der Karte bestellt. Es gab auch Nachtisch! Der absolute Wahnsinn. Wenn ihr nun ein bisschen neugierig geworden seid, klickt doch mal hier und schaut euch die Instagram-Seite von dem Laden an.

Ich würde mich auch freuen, wenn ihr auf meiner Instagram-Seite vorbeischaut, ich habe ein paar tolle Fotos von London gepostet. Wenn ihr die Fotos sehen wollt, klickt doch mal hier.

Ein paar schöne Fotos werde ich euch hier nun allerdings auch nicht vorenthalten, also viel Spaß beim anschauen:

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Meine Ausbeute (© Weltenbummlerinx)

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Marble Arch (© Weltenbummlerinx)

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Törtchen von Selfridges Food Hall (© Weltenbummlerinx)

Unbenannt

Telefonzellen (© Weltenbummlerinx)

Unbenanntääää

London Eye (© Weltenbummlerinx)

 

 

Das war’s. Ich hoffe euch hat es gefallen.

Bis dann,

Eure WeltenbummlerinX

 

Filmrezension, Teil 3: Wunder

Hallo ihr Lieben,

heute kommt mal wieder eine Filmrezension. Ich weiß, es ist schon ewig her. Das liegt vor allem daran, dass ich extrem selten Filme schaue, aber „Wunder“ musste ich mir einfach im Kino ansehen!

Wer meine anderen beiden Filmrezensionen auch lesen möchte, kann einmal hier („Triangle – Die Angst kommt in Wellen“) und hier („Zoomania“) klicken.

Ansonsten wünsche ich euch nun erstmal viel Spaß mit der heutigen Rezension:

 

3.) „Wunder“

Filmdaten:

Deutscher Titel: ,,Wunder“

Original Titel: ,,Wonder“

Original Sprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 2017 (In Deutschland 2018)

Filmlänge: 114 Minuten

Altersfreigabe: Fsk 0; Jmk* 0

Genre: Drama

*Jugendmedienkommission

 

Persönliche Kurzbewertung:

Titel: 4/5

Thematik: 5/5

Umsetzung: 5/5

Besetzung: 5/5

Charaktere: 5/5

Ort(e): 5/5

 

„Wonder“ war eins der ersten Bücher, welche ich (freiwillig!) auf Englisch gelesen habe. Ich habe es mir gekauft um mein Englisch zu verbessern, für mein Aupair-Jahr in Rom. Ich verbinde also sehr viel mit diesem Buch. Vor allem das schönste Jahr in meinem Leben, aber auch noch sehr viel mehr. Als ich dann gesehen habe, dass das Buch verfilmt wurde und bald in den Deutschen Kinos zu sehen ist, bin ich fast ausgeflippt vor Aufregung und Vorfreude. Ich war so gespannt, was sie aus diesem tollen Buch gezaubert haben. Werde ich am Ende richtig begeistert sein oder total enttäuscht?

Inhaltsangabe:

Von Geburt an ist August „Auggie“ Pullmans Gesicht aufgrund eines Gendefektes stark entstellt. Daher wurde er von seinen Eltern Isabel und Nate bislang mehr oder weniger vor der Außenwelt versteckt und zu Hause unterrichtet. Das jedoch soll sich mit dem neuen Schuljahr ändern. In der fünften Klasse der Beecher Prep School will er versuchen, endlich als Mensch akzeptiert und nicht länger als Monster gesehen zu werden. Der humorvolle und kluge Zehnjährige findet an der Schule tatsächlich Freunde.

Erstmal: Ich war so begeistert, dass dieser Film veröffentlicht wurde, ich habe erstmal meine beste Freundin dazu animiert das Buch innerhalb einer Woche zu lesen, damit wir uns direkt den Film zusammen angucken können und sogar noch meine Mutter begeistern können mitzukommen. Sogar mein Freund kam mit! Zu viert gingen wir also ins Kino. Vorab haben wir uns in der L’Osteria die neue Schokopizza geholt, welche absolut schmackhaft und göttlich war. Anschließend ging es dann ins Kino, leider mit einem so vollen Bauch, dass keine Nachos mehr reinpassten – aber egal. Der Film war – machen wir es kurz – absolut wundervoll. Der Name passt also perfekt, sowohl zum Buch als auch zum Film. Ich war und bin (eine Woche später) immer noch absolut begeistert und geflasht und obwohl ich mir selten DVDs zulege, weiß ich jetzt schon, dieser Film soll in meinem Wohnzimmerregal stehen! Ich würde sogar so weit gehen, dass ich sage, der Film hat „Lieblingsfilm“-Potenzial (zumindest Top 3, an meinen Lieblingsfilm kommt so schnell keiner dran) und ist somit einer der besten Filme, welche ich jemals geschaut habe. Es war lustig, emotional, mitreißend, spannend, gefühlvoll, traurig, fröhlich (…) einfach alles, eine perfekte Mischung. Ich und meine beste Freundin haben unzählige Tränchen vergoßen. Es war einfach viel zu schön! Ich kann euch den Film sehr ans Herz legen, auch wenn ihr Verfilmungen vielleicht nicht so mögt, weil ihr Angst habt, dass das Buch ruiniert wird oder so… Schaut ihn euch an! Es lohnt sich.

Die Besetzung fand ich übrigens auch super. Die Kinder, welche mitgespielt haben, waren alle absolut hinreißend und auf ihre Art und Weise wundervoll, aber einer hat es mir ganz besonders angetan – Jack Will. Ich fand ihn im Buch schon super, aber gekoppelt mit dem süßen Schauspieler (Noah Jupe) mochte ich ihn gleich noch mehr. Ehrlich, wenn ich zehn Jahre jünger wäre, hätte ich mich glaub‘ ich spontan in ihn verliebt, haha.

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Aber auch Summer, Charlotte und natürlich Auggie finde ich super. Die Schwester von Auggie finde ich auch total toll und sie hat meiner Meinung nach eine sehr unterschätzte Rolle.

Ich bin ziemlich begeistert von Jacob Tremblay’s schauspielerischen Leistungen und seiner Transformation zu Auggie Pullmann. Meine Freundin und ich waren ganz „geschockt“ als wir erfahren haben, dass Auggie in Wirklichkeit gar nicht so aussieht, wie im Film. Es sah nicht nur super echt aus, sondern wurde auch sehr gut verkörpert. Großartige Leistung!

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Vielleicht konnte ich euch nun auch dazu begeistern, den Film anzuschauen oder das Buch zu lesen?

Oder vielleicht habt ihr es auch schon von alleine getan?

Ich würde mich sehr über eure Meinungen zum Buch und zur Verfilmung freuen.

 

Liebe Grüße,

Eure Weltenbummlerin